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Kunst, Musik und Medien: Organisation und Vermittlung

Philipps-Universität Marburg Reinhold Eckstein/Philipps-Universität Marburg Philipps-Universität Marburg (Foto: Reinhold Eckstein/Philipps-Universität Marburg)

Kunst, Musik und Medien: Organisation und Vermittlung, Bachelor of Arts

Studienort, Standort
Marburg
Abschluss
Bachelor of Arts
Abschlussgrad
Bachelor of Arts
Regelstudienzeit
6 Semester
Akkreditierung
Nein
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Weitere Informationen
Anmerkungen zum Studiengang
Der Bachelor-Studiengang "Kunst, Musik und Medien: Organisation und Vermittlung" leistet die Integration von Kunst-, Medien- und Musikwissenschaft. Ziel ist die Vermittlung geschichtlicher wie theoretischer Grundkenntnisse und Analyseverfahren der beteiligten Fächer sowie die Vermittlung von Wissen über Transferprozesse und Präsentationsformen der Künste im medialen Verbund. Trainiert werden soll die Fähigkeit, Modelle der Medialisierung der Künste in ihrer geschichtlichen Dimension zu erkennen und zu beurteilen. Dazu bedarf es Schlüsselqualifikationen wie schriftlicher und mündlicher Ausdrucksfähigkeit, Fremdsprachenkenntnisse und Organisationsfähigkeit, forschungsorientiertes Lernen mit einer Befähigung zur Wissenspräsentation, die vor allem in Projektseminaren und in der Abschlussarbeit zur Anwendung kommen. In Zusammenarbeit mit universitätseigenen Einrichtungen in den Bereichen Grafik und Fotodokumentation werden Erfahrungen mit technischen Reproduktionsmedien sowie audiovisuelle Gestaltungs- und Präsentationskompetenz erworben. Der erfolgreiche Abschluss eröffnet die Möglichkeit weiterführender Studiengänge.
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Die Einrichtung des Studiengangs reagiert einerseits auf die zunehmende Verbreitung von Kunst, Musik und Medien im audiovisuellen Kulturangebot, andererseits auf den Sachverhalt, dass die Künste als mediale Erscheinungen eine neue Bedeutung und Dynamik gewonnen haben. Schwerpunkt des Studiengangs sind daher Transformationsprozesse, die bereits mit der Buchillustration (Handschrift/Druck) einsetzten. Sie erfuhren eine Steigerung mit der fotografischen Reproduktionstechnik von Kunstwerken und erreichen gegenwärtig in der Übertragung von Bildern auf mobile Datenträger einen vorläufigen Höhepunkt. Das musikalische Repertoire, vielfach transferiert und variiert durch Schallplatte, Rundfunk, Film, Fernsehen und digitale Medien, ist längst zu einem stets verfügbaren Material geworden. Die Künste können also von ihren Vermittlungs- und Transferprozessen nicht mehr abgelöst werden. Diese unablässige mediale Adaption akzentuiert im Gegenzug die Medialität und Materialität der Bild- und Tonkünste. Genannt seien zum Beispiel ihre formalen und materiellen Grundlagen, die öffentlichkeitsstiftende Wirkung von Musik und die umfassende Zugänglichkeit aller Kunstformen.

Was ist "Kunst"?

Das Wort Kunst (lateinisch ars, griechisch téchne) bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist (Heilkunst, Kunst der freien Rede). Im engeren Sinne werden damit Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeit benannt, die nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt sind. Der Formationsprozess des Kunstbegriffs unterliegt permanent einem Wandel, der sich entlang von dynamischen Diskursen, Praktiken und institutionellen Instanzen entfaltet.

Kunst ist ein menschliches Kultur­produkt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Das Kunstwerk steht meist am Ende dieses Prozesses, kann aber seit der Moderne auch der Prozess selbst sein. Ausübende der Kunst im engeren Sinne werden Künstler genannt.

Die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs Kunst, die sich als Gegensatz zur Natur auf alle Produkte menschlicher Tätigkeit beziehen konnte, hat sich zwar erhalten (wie z. B. in Kunststoff). Jedoch versteht man seit der Aufklärung unter Kunst vor allem die Ausdrucksformen der Schönen Künste:
- Bildende Kunst mit den klassischen Gattungen Malerei und Grafik, Bildhauerei, Architektur und etlichen Kleinformen sowie seit dem 19. Jahrhundert dem Kunstgewerbe oder Angewandte Kunst genannten Grenzbereich zum Kunsthandwerk
- Musik mit den Hauptsparten Komposition und Interpretation in Vokal- und Instrumentalmusik
- Literatur mit den Hauptgattungen Epik, Dramatik, Lyrik und Essayistik
- Darstellende Kunst mit den Hauptsparten Theater, Tanz und Film-

Ausdrucksformen und Techniken der Kunst haben sich seit Beginn der Moderne stark erweitert, so mit der Fotografie in der bildenden Kunst oder mit der Etablierung des Comics als Verbindung bildender Kunst mit der Narrativität der Literatur. Bei den Darstellenden Künsten, Musik und Literatur lassen sich heute auch Ausdrucksformen der Neuen Medien wie Hörfunk, Fernsehen, Werbung und Internet hinzuzählen. Die klassische Einteilung verliert spätestens seit den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts an Bedeutung. Kunstgattungen wie die Installation oder der Bereich der Medienkunst kennen die klassische Grundeinteilung nicht mehr.

Kunst ist ein deutsches Wort. Bereits im Althochdeutschen lautete es kunst (Plural kunsti), im Mittelhochdeutschen kunst (Pl. künste). Ursprünglich ist kunst ein Substantivabstraktum zum Verbum können mit der Bedeutung „das, was man beherrscht; Kenntnis, Wissen, Meisterschaft“. Die Redewendung „Kunst kommt von Können“ ist also etymologisch (dem Wortursprung nach) richtig. Zusätzlich wurde „Kunst“ in Lehnbedeutung für den lateinischen Begriff ars benutzt, z. B. im Bildungskanon der Sieben freien Künste, in Lebenskunst, Liebeskunst usw. Kunst bezieht sich in diesem Sinne grundsätzlich auf alles, was Menschen können und was von Menschen gemacht ist. Der entsprechende Gegenbegriff ist Natur, wie in dem alltäglichen Gegensatzpaar natürlich / künstlich.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Kunstgeschichte; Medienwissenschaft; Musikwissenschaft
Schwerpunkt(e)
Interdisziplinäre, anwendungsorientierte Wissensvermittlung; Kunstgeschichte; Medienwissenschaft; Musikwissenschaft

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
Anmerkung

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
15.04.2019 - 19.07.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.12.2018 - 15.01.2019
Die Bewerbungsfrist(en) für Masterstudiengänge starten in der Regel zum 01.11.2018, in einigen Ausnahmefällen auch früher. Bitte informieren Sie sich entsprechend über unsere Homepage: www.uni-marburg.de/de/studium/bewerbung/bewerbungsfristen
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Es gibt für diese Studiengänge unterschiedliche Bewerbungsfristen, die Sie der Hochschul-Homepage unter folgendem Link entnehmen können: www.uni-marburg.de/de/studium/bewerbung/bewerbungsfristen
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
gemäß Zulassungsbescheid
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Einschreibefrist für die Rückmeldung
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
gemäß Zulassungsbescheid
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Von Ausnahmen abgesehen liegt der Bewerbungsschluss für Studiengänge mit Auswahlgesprächen oder Eignungsprüfungen am 15. Januar oder früher. Bitte informieren Sie sich hierüber auf unserer Homepage: www.uni-marburg.de/de/studium/studienangebot

Kontakt/Ansprechpartner

Zentrale Allgemeine Studienberatung (ZAS)
Hausanschrift
Biegenstraße 10, 35032 Marburg
Telefon
06421 / 28-22222
Telefax
06421 / 28-26037

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 25.11.2018

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