Der Studiengang Joint Bachelor of Arts kombiniert zwei gleichwertige Teilfächer miteinander.

Das Teilfach Digital Philology setzt sich mit der geisteswissenschaftlichen Lehre und Forschung unter den Bedingungen einer digitalisierten und digitalen Kultur und Arbeitswelt, also den „Digital Humanities“, auseinander. Die traditionellen Geisteswissenschaften werden durch den Einsatz digitaler Technologien erweitert und verfolgen, auch gemeinsam mit der Informatik, neue Forschungsfragen. In diesem interdisziplinären Gebiet sind fundierte Kenntnisse in zumindest einer geisteswissenschaftlichen Disziplin und Grundkenntnisse in der Informatik unerlässlich.

Wird die Bachelor-Thesis (12 CP) im Teilfach Digital Philology des J.B.A. geschrieben, kann sie in jedem Fall ohne weiteren Antrag in deutscher oder englischer Sprache abgefasst werden. Die Thesis kann im Schwerpunkt Korpuslinguistik oder im Schwerpunkt Computerphilologie geschrieben werden.

Die beruflichen Einsatzfelder für Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs sind weit gestreut. Vorwiegend ergeben sich Anstellungsmöglichkeiten an Hochschulen, in der literatur- oder sprachwissenschaftlichen Lehre und Forschung sowie im Sprachunterricht des privaten Schulwesens. Weitere Tätigkeitsbereiche finden sich in Schul- oder Fachbuchredaktionen, in Verlagen (z. B. im Lektorat), in Redaktionen von Hörfunk, Fernsehen und Zeitungen, in PR- und Werbeagenturen, in Bibliotheken und Archiven, bei internationalen Organisationen, Goethe-Instituten sowie im kulturellen Bereich (z. B. als Dramaturgin oder Dramaturg am Theater). Mit betriebswirtschaftlichen Zusatzqualifikationen können sie zudem in Wirtschaftsunternehmen tätig werden (z. B. in Vertrieb und Marketing oder im Personalwesen).

Wichtig ist es deshalb, neben dem Studium frühzeitig in einschlägigen Einrichtungen eigene praktische Erfahrungen zu sammeln, seine allgemeine Praxistauglichkeit unter Beweis zu stellen und Kontakte zu knüpfen. Die Aussicht auf eine gute Stellung wird durch die Bereitschaft zu beruflicher Mobilität, auch ins Ausland, erhöht. Insbesondere bei einer internationalen Ausrichtung sind sichere englische Sprachkenntnisse sehr zu empfehlen.

Quelle: Technische Universität Darmstadt vom 09.10.2019

  • Studienfeld(er)
    Allgemeine Literaturwissenschaft; Informatik; Linguistik
  • Schwerpunkt(e)
    Digitale Literaturwissenschaft; Editionsphilologie; Korpus- und Computerlinguistik; Linguistik, Literaturwissenschaft, Sprachgeschichte; Nutzung und Analyse von vielfältigen Daten; Techniken zur Sicherung des kulturellen Erbes; Umgang mit state-of-the-art Software und Technologien
  • Zulassungsmodus
    Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
  • Studienbeginn
    nur Wintersemester
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    Englischkenntnisse Niveau C1 GER. Der Nachweis erfolgt über Schulzeugnisse oder Äquivalente.
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Zugangsbedingungen
  • Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
  • Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
Zugangsbedingungen
Einzelne Abschlüsse der berufl. Aufstiegsfortbildung berechtigen in Hessen zum Studium. Liegt kein entsprechender Abschluss vor, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine Hochschulzugangsprüfung abgelegt werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Internetseite der TU Darmstadt.
Internetseite
weitere Informationen zu "Studieren ohne Abitur"
  • Vorlesungszeit
    www.tu-darmstadt.de/studieren/studierende_tu/semestermine/
  • Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt.
    Stand: 17.04.2021
Catharina Memminger
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