Hochschulkarte

Betriebswirtschaftslehre

Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald „Rubenowplatz Greifswald“ von Markus Studtmann - privat. Über Wikimedia Commons. Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Foto: „Rubenowplatz Greifswald“ von Markus Studtmann - privat. Über Wikimedia Commons.)

Betriebswirtschaftslehre, Diplom

Studienort, Standort
Greifswald
Abschluss
Diplom
Abschlussgrad
Diplom-Kaufmann/Diplom-Kauffrau
Regelstudienzeit
9 Semester
Akkreditierung
Nein
Studienformen
Vollzeitstudium; Teilzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch

Was ist "Betriebswirtschaftslehre"?

Die Betriebswirtschaftslehre (BWL; englisch business administration; auch Betriebsökonomie) ist eine Einzelwissenschaft innerhalb der Wirtschaftswissenschaften, die sich mit dem Wirtschaften in Betrieben (Unternehmen) befasst.

Wie ihre Schwesterdisziplin, die Volkswirtschaftslehre (VWL) (englisch economics), basiert die BWL auf der Annahme, dass Güter grundsätzlich knapp sind und dementsprechend einen wirtschaftlichen Umgang erfordern. Im Unterschied zur abstrakteren Volkswirtschaftslehre nimmt die BWL zumeist dabei die Perspektive von einzelnen Betrieben ein. Ziele sind die Beschreibung, Analyse und Erklärung sowie die konkrete Unterstützung der zumeist von mehreren Personen getragenen Entscheidungsprozesse in Unternehmen. Erkenntnisobjekt ist der Betrieb als Wirtschaftssubjekt und Entscheidungseinheit mit seinen betrieblichen Funktionen und allen wirtschaftlichen Vorgängen.

Die Betriebswirtschaftslehre gliedert sich in zwei Hauptbereiche: die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre (ABWL) und die Spezielle Betriebswirtschaftslehre (SBWL), welche wiederum in funktionale und institutionelle Betriebswirtschaftslehren unterteilt ist.

Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
Die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre (ABWL) befasst sich mit planerischen, organisatorischen und rechentechnischen Entscheidungen in Betrieben. Sie ist dabei funktions- und branchenübergreifend ausgerichtet. Die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre gibt einen Überblick über die Wissenschaft der Betriebswirtschaftslehre und legt dabei funktions- und branchenübergreifende Zusammenhänge dar. Ziel ist es, das fachübergreifende Denken und Entscheiden zu fördern.

Spezielle Betriebswirtschaftslehre
Die Spezielle Betriebswirtschaftslehre (SBWL) – bisweilen auch Besondere Betriebswirtschaftslehre (BBWL) genannt – fokussiert auf ausgewählte Fragen, die jeweils nur für bestimmte Unternehmen oder Unternehmensteile relevant sind. Hierbei gab es lange nur zwei verschiedene Ansätze, die Gebiete voneinander abzugrenzen: Institutionelle Betriebswirtschaftslehren betrachten alle Funktionsbereiche, jedoch immer nur für bestimmte Betriebstypen, die sich z. B. nach Branche, Betriebsgröße und -alter unterscheiden. Funktionale Betriebswirtschaftslehren fokussieren demgegenüber jeweils einzelne Funktionsbereiche in Betrieben, unabhängig von der jeweiligen Branche. Seit 1996 setzt sich immer mehr eine stärker differenzierte Gliederung durch, die von Jürgen Weber vorgeschlagen wurde. Neben den bisherigen institutionellen oder funktionellen Betriebswirtschaftslehren gibt es noch Faktorenlehren die sich mit bestimmten Produktionsfaktoren befassen, Führungslehren behandeln die Unternehmensführung entweder des Gesamtunternehmens oder bezüglich ausgewählter Führungsteilsysteme. Zuletzt gibt es noch Querschnittsfunktionslehren auch Metaführungslehren genannt, die die Koordination der einzelnen Gebiete betrachten.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Betriebswirtschaftslehre
Schwerpunkt(e)
Betriebliches Steuerwesen; Controlling; Gesundheitsmanagement; Internationale Betriebswirtschaftslehre; Marketing; Organisations- und Personalökonomie; Produktionswirtschaft; Quantitative Finanzwirtschaft und Risikomanagement; Unternehmensgründung und -nachfolge; Wirtschaftsprüfung und Treuhandwesen

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Für dieses Fach gilt die verkürzte Einschreibefrist.
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einer Eignungsprüfung
Anmerkung

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
15.10.2018 - 02.02.2019
Erstsemesterwoche: 08.10.2018-13.10.2018
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
15.05.2018 - 15.07.2018
Höhere Fachsemester: 01.08.2018-31.08.2018
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
keine
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
30.07.2018 - 28.09.2018
einige Fächer haben eine verkürzte Einschreibefrist bis zum 24.08.2018
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
über Uni-Assist e.V.
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
über Uni-Assist e.V.
Einschreibefrist für die Rückmeldung
21.01.2019 - 15.02.2019
Nachfrist (gebührenpflichtig): 16.02.2019-08.03.2019
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
30.07.2018 - 28.09.2018
bei n.c.-Fächern: gemäß Zulassungsbescheid
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Eignungsprüfung Kunst, Kunst und Gestaltung (Mappe): 01.06.2018 (Studienbeginn Wintersemester) Eignungsprüfung Kirchenmusik, Musik: 23.06.2018 oder 01.10.2018 (Studienbeginn Wintersemester)

Kontakt/Ansprechpartner

Zentrale Studienberatung
Hausanschrift
Rubenowstraße 2, 17489 Greifswald
Telefon
03834 / 420 1293
Telefax
03834 / 420 1255
Leiter
Ansprechpartner
Herr Stefan Hatz
Telefon
03834 / 420 1297
Telefax
03834 / 420 1255

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