Hochschulkarte

Verfahrenstechnik, Energie-, Umwelt- und Biotechnologie

Hochschule Wismar „Hochschule Wismar“ von Thomas Kohler from Waren (M?ritz), Deutschland - FH Wismar. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 über Wikimedia Commons. Hochschule Wismar (Foto: „Hochschule Wismar“ von Thomas Kohler from Waren (M?ritz), Deutschland - FH Wismar. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 über Wikimedia Commons.)

Verfahrenstechnik, Energie-, Umwelt- und Biotechnologie, Bachelor

Studienort, Standort
Abschluss
Bachelor
Abschlussgrad
Bachelor of Engineering
Regelstudienzeit
7 Semester
Akkreditierung
Ja
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
- integrierte Praxisphase im Studium

- es wird ein Mathematikauffrischungskurs angeboten, Informationen dazu werden mit der Immatrikulation erteilt

Was ist "Verfahrenstechnik"?

Die Verfahrenstechnik ist eine selbstständige Ingenieurwissenschaft und befasst sich mit allen Vorgängen, bei denen Stoffe (Gase, Flüssigkeiten oder Feststoffe) hinsichtlich Zusammensetzung, Art oder Eigenschaften verändert werden. Sie nutzt dabei physikalische, chemische oder biologische Verfahren. Innerhalb der Produktionstechnik befasst sich die Verfahrenstechnik mit der Herstellung von Stoffen, während die Fertigungstechnik diese unter Umständen zu Körpern mit geometrisch bestimmter Form weiterverarbeitet.

Beispiele sind Mahlen oder Sieben von Getreide, die Gewinnung von Metallen aus Erzen, die Produktion von Papier oder die Auftrennung der einzelnen Bestandteile des rohen Erdöls. Das Rohmaterial eines Verarbeitungsprozesses kann dabei selbst das Produkt einer vorhergegangenen Verarbeitung sein, und das Produkt kann weiterverarbeitet werden. Diese Vernetzung wird als Produktionsverbund bezeichnet. Auch die Wiedergewinnung, das Recycling von Wertstoffen aus Abfällen, fällt in den Aufgabenbereich der Verfahrenstechnik. Die zunehmende Energiegewinnung auf Basis nachwachsender Rohstoffe (Bioenergie) erfordert den Einsatz verfahrenstechnischer Methoden.
Die Verfahrenstechnik ist eine stark interdisziplinär ausgerichtete Wissenschaft. Zu verwandten Bereichen zählen Metallurgie, Chemieingenieurwesen und Chemie, Apparatebau (Teil des Maschinenbaus), Biotechnik und Umwelttechnik.

Laut Definition der Gesellschaft für Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (GVC) beschäftigt sich die Verfahrenstechnik mit der technischen und wirtschaftlichen Durchführung aller Prozesse, in denen Stoffe nach Art, Eigenschaft und Zusammensetzung verändert werden. Es handelt sich also um die Ingenieurwissenschaft der Stoffumwandlung. In der Praxis arbeitet der Verfahrensingenieur oft eng mit den naturwissenschaftlichen Disziplinen, z. B. mit Chemikern als Entwickler, zusammen und setzt deren Erkenntnisse in realisierbare technische Konzepte und Prozesse um. Besonders die Vergrößerung des Produktionsmaßstabes und der Energiehaushalt eines Verfahrens sind oft entscheidende Fragen.

Doch auch die Realisierung der verfahrenstechnisch entwickelten und geplanten Anlage, selbst als Anlagenbau bezeichnet, wird von der Verfahrenstechnik abgedeckt. Hierbei sind die Auswahl und Auslegung der zum Bau einzusetzenden Apparate, Bauteile und Materialien die Hauptaufgabe des Verfahrenstechnikers. Hinzu kommt in immer umfassenderem Maße auch die mess- und regelungstechnische Planung des zu betreibenden Prozesses. Hierbei fließen oft die Erkenntnisse aus der verfahrenstechnischen Theorie- und Versuchsarbeit in computergestützte Simulationen ein. Diese dienen dann als Ausgangsbasis oder sogar als Führungsmodell für die Prozessregelung. Aufgrund des sehr interdisziplinär ausgelegten Studiums finden Absolventen in der Berufspraxis ein sehr breites Einsatzspektrum. Von der Arbeit als Forscher im Labor, als Entwickler und Programmierer von Simulationen oder Leitsystemen, über die Tätigkeit als Berechnungs- und Projektingenieur, bis hin zum Bauleiter oder Betriebsführer von Produktionsanlagen sind Verfahrens- und Chemieingenieure in der gesamten Chemie-, Energie-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie, wie auch in den entsprechenden Anlagenbauunternehmen und Forschungseinrichtungen anzutreffen.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Erneuerbare Energien; Nachwachsende Rohstoffe; Verfahrenstechnik
Schwerpunkt(e)
Biotechnologie; Ressourcenmanagement; Verfahrenstechnik; Wassertechnologie

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
- Hochschul- bzw. Fachhochschulreife

- Nachweis des Abschlusses einer anderen Vorbildung, welche in Mecklenburg-Vorpommern als gleichwertig anerkannt wird

- Nachweis eines Fortbildungsabschlusses (z. B. Bestehen der Meister-/Technikerprüfung) im Rahmen der Qualifikationsverordnung für das Land Mecklenburg-Vorpommern

- Bestehen einer Zugangsprüfung (für Bewerber ohne Hochschul- bzw. Fachhochschulreife) nach mindestens zweijähriger Berufsausbildung und mindestens dreijähriger beruflicher Tätigkeit in einem Berufsfeld, welches einen unmittelbaren Sachzusammenhang zum angestrebten Studiengang aufweist
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einer Eignungsprüfung
Anmerkung
Eignungsprüfung in Form einer Zugangsprüfung zum Erwerb der fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
17.09.2018 - 18.01.2019
Prüfungsabschnitt: 21.01.2019 bis 08.02.2019 (Fakultät für Ingenieurwissenschaften kann abweichen)
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.05.2018 - 15.07.2018
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
01.05.2018 - 15.07.2018
Für einzelne Studiengänge kann es verlängerte Bewerbungsfristen geben. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
01.06.2018 - 31.08.2018
Bitte beachten Sie die Bewerbungsfristen und gesonderte Zugangsvoraussetzungen für den gewählten Studiengang. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
01.05.2018 - 15.07.2018
Ausländischen Studienbewerbern empfehlen wir, die Bewerbung um einen Studienplatz schnellstmöglich, gern auch vor dem 01.05.2017, einzureichen.
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
01.05.2018 - 15.07.2018
Ausländischen Studienbewerbern empfehlen wir, die Bewerbung um einen Studienplatz schnellstmöglich, gern auch vor dem 01.05.2017, einzureichen.
Einschreibefrist für die Rückmeldung
01.06.2018 - 31.07.2018
Diese Frist gilt nur für bereits immatrikulierte Studierende der Hochschule Wismar.
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
01.06.2018 - 31.08.2018
Bitte beachten Sie die Bewerbungsfristen und gesonderte Zugangsvoraussetzungen für den gewählten Studiengang. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Bewerbungsfrist für die künstlerischen Eignungsprüfungen: 30. April 2018 (Innenarchitektur, Kommunikationsdesign und Medien, Design mit den Studienrichtungen Produkt- und Schmuckdesign).

Kontakt/Ansprechpartner

Weitere Ansprechpartner findest du hier!


Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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