Hochschulkarte

Religion, evangelische

Georg-August-Universität Göttingen Frank Stefan Kimmel Georg-August-Universität Göttingen (Foto: Frank Stefan Kimmel)

Religion, evangelische, Bachelor (2-Fächer/ Profil Lehramt an Gymnasien)

Studienort, Standort
Göttingen
Abschluss
Bachelor (2-Fächer/ Profil Lehramt an Gymnasien)
Abschlussgrad
Bachelor of Arts
Lehramt für
Lehramt für die allgemeinbildenden Fächer der Sekundarstufe II und das Gymnasium (auch Gesamtschulen
Regelstudienzeit
6 Semester
Akkreditierung
Ja
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
Profil Lehramt (Gymnasien), 2-Fächer-Bachelor: das Fach kann nur in Verbindung mit einem anderen Fach studiert werden, s. http://www.uni-goettingen.de/de/sh/3811.html

Was ist "Religion"?

Religion (von lateinisch religio ‚gewissenhafte Berücksichtigung‘, ‚Sorgfalt‘, zu lateinisch relegere ‚bedenken‘, ‚achtgeben‘, ursprünglich gemeint ist „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften“) ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Weltanschauungen, deren Grundlage der jeweilige Glaube an bestimmte transzendente (überirdische, übernatürliche, übersinnliche) Kräfte ist, sowie häufig auch an heilige Objekte.Eine ältere Definition für Religion lautet: „Verehrung geistiger, außer und über der sichtbaren Welt stehender persönlicher Wesen, von denen man sich abhängig glaubt und die man irgendwie günstig zu stimmen sucht“.Das Heilige und Transzendente ist nicht beweisbar im Sinne der Wissenschaftstheorie, sondern beruht auf dem Glauben an Mitteilungen bestimmter Vermittler (Religionsstifter, Propheten, Schamanen) über intuitive und individuelle Erfahrungen. Solche spirituellen Mitteilungen werden in vielen Religionen als Offenbarung bezeichnet. Spiritualität und Religiosität sind geistig-geistliche Anschauungen ohne Erklärungsbedarf. Skeptiker und Religionskritiker suchen demgegenüber nach kontrollierbarem Wissen durch rationale Erklärungen.

Religion kann Wertvorstellungen normativ beeinflussen, menschliches Verhalten, Handeln, Denken und Fühlen prägen, und in diesem Zusammenhang eine Reihe von ökonomischen, politischen und psychologischen Funktionen erfüllen. Diese umfassenden Eigenschaften von Religion bergen in sich das Risiko der Bildung religiöser Ideologien.Im deutschen Sprachraum wird der Begriff Religion zumeist sowohl für die individuelle Religiosität als auch für die kollektive Religionstradition verwendet. Obwohl beide Bereiche im menschlichen Denken eine enorme Vielfalt aufweisen, lassen sich einige universale Elemente formulieren, die in allen Kulturen der Welt anzutreffen sind. Zusammenfassend sind dies die individuellen Wünsche nach Sinnfindung, moralischer Orientierung und Welterklärung, sowie der kollektive Glaube an übernatürliche Mächte, die in irgendeiner Weise das Leben des Menschen beeinflussen; auch das Streben nach der Wiedervereinigung der diesseitigen Existenz mit seinem jenseitigen Ursprung. Diese Standarderklärungen werden jedoch zum Teil kritisiert.Die weltweit größten Religionen (auch bekannt als Weltreligionen) sind Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus, Daoismus, Sikhismus, Jüdische Religion, Bahaitum und Konfuzianismus (siehe auch: Liste von Religionen und Weltanschauungen). Die Anzahl und der Formenreichtum der historischen und gegenwärtigen Religionen übersteigt Anzahl und Formenreichtum der Weltreligionen bei weitem.

Vormoderne Kulturen hatten ausnahmslos eine Religion. Religiöse Weltanschauungen und Sinngebungssysteme stehen oft in langen Traditionen. Mehrere Religionen weisen verwandte Elemente auf, wie die Kommunikation mit transzendenten Wesen im Rahmen von Heilslehren, Symbolsystemen, Kulten und Ritualen oder bauen aufeinander auf, wie zum Beispiel Judentum und Christentum. Die Erstellung einer fundierten Systematik der Religionen, die aus den Verwandtschaftsbeziehungen zwischen den Religionen und ihrer Entstehungsgeschichte abgeleitet wird, ist eine noch nicht erfüllte Forderung der Religionswissenschaften.Einige Religionen beruhen auf philosophischen Systemen im weitesten Sinne oder haben solche rezipiert. Andere sind stärker politisch, teils sogar theokratisch orientiert; wieder andere gründen in der Hauptsache auf spirituelle Aspekte. Überschneidungen finden sich in nahezu allen Religionen, und insbesondere bei deren Rezeption und Ausübung durch den einzelnen Menschen. Zahlreiche Religionen sind als Institutionen organisiert; dabei kann in vielen Fällen von einer Religionsgemeinschaft gesprochen werden.
Mit der wissenschaftlichen Erforschung von Religionen und (z. T.) Religiosität befassen sich besonders die Religionswissenschaft, Religionsgeschichte, Religionssoziologie, Religionsethnologie, Religionsphänomenologie, Religionspsychologie, Religionsphilosophie sowie in vielen Fällen Teilgebiete der jeweiligen Theologie. Konzepte, Institutionen und Erscheinungsformen von Religion werden durch Formen der Religionskritik punktuell oder grundsätzlich in Frage gestellt.

Das Adjektiv „religiös“ muss im jeweiligen Kontext gesehen werden: Es bezeichnet entweder „den Bezug zu (einer bestimmten) Religion“ oder „den Bezug zur Religiosität eines Menschen“.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Evangelische Religion (Lehramt)
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule

Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung ohne fachlicher Nähe zum Studienfach in Verbindung mit
  • dem Erwerb der fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung durch Prüfung
Anmerkung
Zur Klärung Ihrer Studienmöglichkeiten und zu Fragen der Studienentscheidung setzen Sie sich bitte mit den Mitarbeiterinnen der Zentralen Studienberatung in Verbindung. Kontakt über InfoLine: Tel.: 0551 / 39-113 Mail: [email protected] Öffnungszeiten: Mo-Do 9-16 Uhr, Fr 9-13 Uhr
Vorbereitende Kursangebote
Ja

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
09.04.2018 - 13.07.2018
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.06.2018 - 15.07.2018
Master- und Ph.D.-Studiengänge: Bewerbungsfristen beim jeweiligen Studiengang unter http://www.uni-goettingen.de/de/3811.html
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Sommersemester: bis 31. März Wintersemester: bis 30. September
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Sommersemester: 1. Dezember - 31. März (Für Nicht-EU-Ausländer: 1. Februar - 15. April) Wintersemester: 1. Juni - 30. September (Für Nicht-EU-Ausländer bis 15. Oktober)
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Sommersemester: 01. Dezember - 15. Januar Wintersemester: 01. Juni -15. Juli
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Sommersemester: Zulassungsbeschränkte bis 31. Oktober, zulassungsfreie bis 31. März Wintersemester: Zulassungsbeschränkte bis 30. April; zulassungsfreie bis 30. September
Einschreibefrist für die Rückmeldung
zum Sommersemester: 1. Dezember - 31. Januar; zum Wintersemester: 1. Juni - 31. Juli
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
Sommersemester: 1. Dezember - 31. März Wintersemester: 1. Juni - 30. September
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

Kontakt/Ansprechpartner

Zentrale Studienberatung
Hausanschrift
Wilhelmsplatz 4, 37073 Göttingen
Telefon
0551 / 39-113
Telefax
0551 / 39-7387
Leiter
Ansprechpartner
Herr Rainer Schultz
Telefon
0551 / 39-113
Telefax
0551 / 39-7387

Weitere Ansprechpartner findest du hier!


Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

Studentenservice

Den gesamten Studentenservice findest du hier!

Services
Service

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung