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Rechtswissenschaften

Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover „Audimax Building University Hanover Germany“ von ChristianSchd Christian Schröder - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Foto: „Audimax Building University Hanover Germany“ von ChristianSchd Christian Schröder - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.)

Rechtswissenschaften, Staatsexamen

Studienort, Standort
Hannover
Abschluss
Staatsexamen
Abschlussgrad
Erste Prüfung
Regelstudienzeit
9 Semester
Akkreditierung
Nein
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
Beachten Sie bitte die aktuellen Informationen zur Bewerbung unter www.uni-hannover.de/studienbewerbung

Was ist "Rechtswissenschaft"?

Die Rechtswissenschaft oder Jurisprudenz (von lateinisch iuris prudentia, „Kenntnis des Rechts“) befasst sich mit der Auslegung, der systematischen und begrifflichen Durchdringung gegenwärtiger und geschichtlicher juristischer Texte und sonstiger rechtlicher Quellen. Eine sachgerechte Deutung juristischer Texte schließt eine geisteswissenschaftliche Beschäftigung mit der Entstehung und der Anwendung von Rechtsquellen und Normen ein. Grundlegend für diese Arbeit ist ein Verständnis der Rechtsgeschichte, Rechtsphilosophie, Rechtstheorie, Rechtspolitik und Rechtssoziologie. Die vorgenannten Disziplinen werden zusammen mit der Rechtsdogmatik und Methodenlehre auch insgesamt im Plural als Rechtswissenschaften bezeichnet.
Eine klassische Definition dessen, was Rechtswissenschaft ist, gibt der römische Jurist Ulpian († 223 oder 228 n. Chr. in Rom): Rechtswissenschaft ist die Kenntnis der menschlichen und göttlichen Dinge, die Wissenschaft vom Gerechten und Ungerechten. „Iuris prudentia est divinarum atque humanarum rerum notitia, iusti atque iniusti scientia“ (Domitius Ulpianus: Ulpian primo libro reg., Digesten 1,1,10,2).
Das „Göttliche“ im Sinne des kanonischen Rechts ist an deutschen Universitäten zwar erst lange nach der Aufklärung, aber in der Gegenwart dennoch als Pflichtfach aus den rechtswissenschaftlichen Lehrplänen entfernt worden.
In Deutschland findet sich noch heute der Pluralbegriff Jura (lat. „die Rechte“), die Singular-Form Jus oder das lateinische Ius ist nur in Österreich und der Schweiz gebräuchlich.
Neben dem weltlichen Recht und seiner Rechtswissenschaft gibt es noch religiös begründete Rechtswissenschaften. Das christliche Recht wird im deutschen Sprachraum oft als Kirchenrecht bezeichnet. Das Recht der katholischen Kirche ist das kanonische Recht. Mit dem Recht des Islam (Scharia) beschäftigt sich die islamische Rechtswissenschaft (Fiqh). Das jüdische Recht ist die Halacha. Neben der Theologie, Medizin und Philosophie ist die Rechtswissenschaft eine der klassischen Universitäts­disziplinen.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Internationales Recht; Rechtswissenschaft, Jura
Schwerpunkt(e)
Anwaltsrecht und Anwaltspraxis; Deutsches Recht; Europäisches und Internationales Recht; Jura; Rechtsmethodik und -dogmatik; Wissenschaftliches Arbeiten

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Örtliche Zulassungsbeschränkung,zwingend mit NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen finden Sie in der Zugangsordnung des Studiengangs:

http://www.uni-hannover.de/zugangsordnung
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung ohne fachlicher Nähe zum Studienfach in Verbindung mit
  • dem Erwerb der fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung durch Prüfung
Anmerkung
Bei Fragen zu Ihrer Hochschulzugangsberechtigung wenden Sie sich bitte an die Zentrale Studienberatung.

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
15.10.2018 - 02.02.2019
Unterbrechung vom 24.12.18 bis zum 06.01.19
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.06.2018 - 15.07.2018
Abweichungen sind bei einzelnen Masterstudiengängen möglich. Bitte beachten Sie die Angaben unter www.uni-hannover.de/studienbewerbung
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
01.06.2018 - 30.09.2018
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Es gibt keine gesonderten Fristen für EU-Bürger.
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Die Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer variiert je nach Studiengang (entweder 30.05.2018 oder 15.07.2018). Die Information finden Sie in unserem Studienangebot bei dem jeweiligen Studiengang.
Einschreibefrist für die Rückmeldung
07.07.2018 - 21.07.2018
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
Es gelten die regulären Bewerbungsfristen zum Wintersemester. Bitte informieren Sie sich bei dem jeweiligen Studiengang über abweichende Fristen.
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Für einige Studiengänge müssen Sprachnachweise oder Eignungsprüfungen abgelegt werden. Informationen finden Sie unter www.uni-hannover.de/voraussetzungen

Kontakt/Ansprechpartner

Zentrale Studienberatung (ZSB)
Hausanschrift
Welfengarten 1, 30167 Hannover
Telefon
0511 / 762-2020
Telefax
0511 / 762-5504
Internetseite
Leiter
Ansprechpartner
Herr M.A. Martin Scholz
Telefon
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Telefax
0511 / 762-5504

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 25.11.2018

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