Hochschulkarte

Nanotechnologie

Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover „Audimax Building University Hanover Germany“ von ChristianSchd Christian Schröder - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Foto: „Audimax Building University Hanover Germany“ von ChristianSchd Christian Schröder - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.)

Nanotechnologie, Bachelor of Science

Studienort, Standort
Hannover
Abschluss
Bachelor of Science
Abschlussgrad
Bachelor of Science
Regelstudienzeit
6 Semester
Akkreditierung
Ja
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
Beachten Sie bitte die aktuellen Informationen zur Bewerbung unter www.uni-hannover.de/studienbewerbung

Was ist "Nanotechnologie"?

Der Sammelbegriff Nanotechnologie, oft auch Nanotechnik (altgriechisch νᾶνος nános ‚Zwerg‘) gründet auf der allen Nano-Forschungsgebieten zu Grunde liegenden gleichen Größenordnung der Nanoteilchen vom Einzel-Atom bis zu einer Strukturgröße von 100 Nanometern (nm): Ein Nanometer ist ein Milliardstel Meter (10−9 m). Diese Größenordnung bezeichnet einen Grenzbereich, in dem die Oberflächeneigenschaften gegenüber den Volumeneigenschaften der Materialien eine immer größere Rolle spielen und zunehmend quantenphysikalische Effekte berücksichtigt werden müssen. In der Nanotechnologie stößt man also zu Längenskalen vor, auf denen besonders die Größe die Eigenschaften eines Objektes bestimmt. Man spricht von „größeninduzierten Funktionalitäten“.

Mit dem Begriff wird heute die entsprechende Forschung in der Cluster-, Halbleiter- und Oberflächenphysik, der Oberflächen- und anderen Gebieten der Chemie sowie in Teilbereichen des Maschinenbaus und der Lebensmitteltechnologie (Nano-Food) bezeichnet.

Schon heute spielen Nanomaterialien eine wichtige Rolle: Sie werden zumeist auf chemischem Wege oder mittels mechanischer Methoden hergestellt. Einige davon sind kommerziell verfügbar und werden in handelsüblichen Produkten eingesetzt, andere sind wichtige Modellsysteme für die physikalisch-chemische und materialwissenschaftliche Forschung.

Ebenfalls bedeutend ist die Nanoelektronik. Deren Zugehörigkeit zur Nanotechnologie wird in der wissenschaftlichen und forschungspolitischen Praxis nicht einheitlich gesehen. Unklar und unerforscht sind in vielen Bereichen die Wirkungen und der Einfluss der meist künstlich hergestellten Teilchen auf die Umwelt.
Eine Entwicklungsrichtung der Nanotechnologie kann als Fortsetzung und Erweiterung der Mikrotechnik angesehen werden (Top-down-Ansatz), doch erfordert eine weitere Verkleinerung von Mikrometerstrukturen meist völlig unkonventionelle neue Ansätze. Die Chemie folgt in der Nanotechnologie oft dem entgegengesetzten Ansatz: bottom-up. Chemiker, die üblicherweise in molekularen, d. h. Sub-Nanometer-Dimensionen arbeiten, bauen aus einer Vielzahl von einzelnen Moleküleinheiten größere nanoskalige Molekülverbunde auf. Ein Beispiel dazu sind Dendrimere.
Ein kleiner Zweig der Nanotechnologie beschäftigt sich mit Nanomaschinen (siehe molekulare Maschine) oder Nanobots.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Chemie; Nanotechnologie; Physik
Schwerpunkt(e)
Chemie; Elektrotechnik und Informatik; Maschinenbau; Mathematik; Nanotechnologie; Physik

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung ohne fachlicher Nähe zum Studienfach in Verbindung mit
  • dem Erwerb der fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung durch Prüfung
Anmerkung
Bei Fragen zu Ihrer Hochschulzugangsberechtigung wenden Sie sich bitte an die Zentrale Studienberatung.

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
15.10.2018 - 02.02.2019
Unterbrechung vom 24.12.18 bis zum 06.01.19
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.06.2018 - 15.07.2018
Abweichungen sind bei einzelnen Masterstudiengängen möglich. Bitte beachten Sie die Angaben unter www.uni-hannover.de/studienbewerbung
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
01.06.2018 - 30.09.2018
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Es gibt keine gesonderten Fristen für EU-Bürger.
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Die Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer variiert je nach Studiengang (entweder 30.05.2018 oder 15.07.2018). Die Information finden Sie in unserem Studienangebot bei dem jeweiligen Studiengang.
Einschreibefrist für die Rückmeldung
07.07.2018 - 21.07.2018
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
Es gelten die regulären Bewerbungsfristen zum Wintersemester. Bitte informieren Sie sich bei dem jeweiligen Studiengang über abweichende Fristen.
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Für einige Studiengänge müssen Sprachnachweise oder Eignungsprüfungen abgelegt werden. Informationen finden Sie unter www.uni-hannover.de/voraussetzungen

Kontakt/Ansprechpartner

Zentrale Studienberatung (ZSB)
Hausanschrift
Welfengarten 1, 30167 Hannover
Telefon
0511 / 762-2020
Telefax
0511 / 762-5504
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Leiter
Ansprechpartner
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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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