Hochschulkarte

Pflege

Hochschule Osnabrück in Lingen Von Stadt Lingen (Ems) - Stadt Lingen (Ems), CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15729176 Hochschule Osnabrück in Lingen (Foto: Von Stadt Lingen (Ems) - Stadt Lingen (Ems), CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15729176)

Pflege, Bachelor

Studienort, Standort
Abschluss
Bachelor
Abschlussgrad
Bachelor of Science
Regelstudienzeit
8 Semester
Akkreditierung
Nein
Studienformen
Praxisintegrierend; Duales Studium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
Charakteristika des Studiengangs sind ein doppelter Abschluss, Bachelor und staatliches Examen in der Pflege sowie wöchentliche Unterrichtsblöcke an der Hochschule, den kooperierenden Berufsfachschulen und den Kliniken/Pflegeeinrichtungen.

Was ist "Pflegewissenschaft"?

Pflegewissenschaft beschäftigt sich mit Fragen der Gesundheits- und Kranken-, Kinderkranken-, Alten- und Heilerziehungspflege. Sie greift auf Erkenntnisse der Medizin, Gesundheitswissenschaft, Soziologie, Psychologie, Biologie, Philosophie, Theologie und Geschichte zurück.

Die Wurzeln der Pflegewissenschaft liegen im US-amerikanischen Raum: Der erste Studiengang wird dort auf das Jahr 1907 datiert. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sorgte in den USA die von der Russell Sage Foundation unterstützte und von Esther Lucille Brown herausgebrachte Studie Nurses for the future für neue Impulse,[1] indem sie über die mangelhafte pflegerische Versorgung in den USA berichtete und ausdrücklich die Verweisung der Ausbildung an die Universitäten forderte. Dementsprechend entstanden zunächst Studiengänge zur Pflegepädagogik und zum Pflegemanagement. Zeitlich deutlich versetzt bildeten sich dann originär pflegewissenschaftliche Studienangebote, entstanden Forschungsinstitute und entsprechende Fachzeitschriften. 1952 eröffnete Hildegard Peplau den Wissenschaftsdiskurs um Pflegetheorien und Pflegemodelle.

Von den USA ausgehend gelangte die Akademisierungs-Bewegung mit unterschiedlicher Geschwindigkeit in Europa an: In Heidelberg begannen 1946 Gespräche zur Einrichtung eines Pflegestudienganges an der Universität Heidelberg. Diese führten 1953 zur Gründung der Schwesternschule der Universität Heidelberg. Der Wunsch nach einer akademischen Ausbildung scheiterte jedoch, nicht zuletzt am Widerstand der Schwesternorganisationen. In der DDR existierten erste pflegebezogene Studiengänge an der Humboldt-Universität zu Berlin und in Halle/Wittenberg bereits ab den 1960er Jahren, wenngleich mit einer stärkeren pädagogisch-didaktischer oder medizin-naturwissenschaftlicher Prägung. Auch in Großbritannien und den skandinavischen Ländern wurden verhältnismäßig früh mit dem Aufbau von Pflegestudiengängen begonnen.

Ab der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre entstanden auch in der Bundesrepublik Deutschland pflegebezogene Studiengänge, zum Teil in Verbindung mit anderen Fachbereichen – wie beispielsweise die Besetzung des Lehrstuhls „Pflege- und Sozialwissenschaften“ an der Fachhochschule Osnabrück durch Ruth Schröck im Jahr 1987. In Ermangelung anderer Möglichkeiten war es zum damaligen Zeitpunkt üblich, dass die Lehrbeauftragten einen pflegewissenschaftlichen Abschluss aus den USA oder Großbritannien innehatten oder anderen wissenschaftlichen Disziplinen entstammten (z. B. Soziologie, Psychologie, Pädagogik). An dieser Situation hat sich – trotz inzwischen vielfältiger Studienabschlüsse und Promotionsmöglichkeiten – auch heutzutage nicht viel geändert.

Im selben Zeitraum entstanden auch außerhalb Fachhochschulen und Universitäten Institutionen, die sich der Förderung der Pflegewissenschaft und -forschung verschrieben haben. Zu nennen sei nur das aus einer Stiftung hervorgegangene Agnes-Karll-Institut für Pflegeforschung des DBfK. Im Jahre 1991 konnte das Institut eines der ersten Forschungsprojekte im Kernbereich von Pflege abschließen: Der Pflegeprozeß am Beispiel von Apoplexiekranken – Eine Studie zur Erfassung und Entwicklung ganzheitlich-rehabilitativer Prozeßpflege, die über die Dauer von drei Jahren vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert und unter der Leitung von Monika Krohwinkel durchgeführt wurde.

1988 erschien mit der Zeitschrift Pflege aus dem Huber Verlag (Bern) erstmals ein deutschsprachiges Wissenschaftsperiodikum für die Pflege.

Im Oktober 1997 wurde Marianne Arndt, die ihre Weiterbildung zur Unterrichtsschwester an der Schwesternschule der Universität Heidelberg absolviert hatte, von der medizinischen Fakultät Charité der Humboldt Universität zu Berlin die Lehrbefähigung für das Fach Pflegewissenschaft mit Schwerpunkt Pflegeethik verliehen. Hiermit wurde die erste Pflegewissenschaftlerin an einer deutschen Hochschule habilitiert. Am 27. Oktober 1999 wurde an der Medizinischen Fakultät Charité der Humboldt-Universität zu Berlin zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum der akademische Grad eines Doktors der Pflegewissenschaft (Doctor rerum curae, Dr. rer. cur.) verliehen.

Pflegewissenschaft folgt dem Bologna Modell der akademischen Ausbildung mit dem Graduieren als Bachelor und als Master.[4] Weiterführende Qualifikationen werden mit dem akademischen Grad eines Doctor rerum curae (Dr. rer. cur.), Doctor rerum medicinalium (Dr. rer. medic.) sowie Doctor scientiarum humanarum (Dr. sc. hum.)[5] beliehen. Über die Zukunft der Habilitationen in der Pflegewissenschaft wird die weitere Entwicklung der Bologna-Richtlinie im Rahmen der europäischen Einigung entscheiden müssen. Da viele Pflegewissenschaftlerinnen in Deutschland ihren akademischen Werdegang mit einer Pflegeausbildung beginnen und somit Lebenszeit investieren, um pflegerelevantes Wissen zu erwerben, dürfte die Diskussionen um die Einhaltung bzw. Modifikation der Bologna-Richtlinie von nicht unerheblichem Interesse sein.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Pflegemanagement; Pflegewissenschaft
Schwerpunkt(e)
Familienorientierte Pflege; Gesundheitsökonomie und Pflegemanagement; Pflegeberatung; Pflegeforschung; Pflegeinformatik; Pflegeorganisation; Recht im Gesundheitswesen; Soziale Kommunikation; Systematisierung der Pflegepraxis/ Pflegeorganisation

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Örtliche Zulassungsbeschränkung,zwingend mit NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Zum Pflege-Studium am Institut für Duale Studiengänge (IDS) der Hochschule Osnabrück können Studieninteressierte zugelassen werden, die eine Hochschulzugangsberechtigung besitzen.

Einzelheiten zur Hochschulzugangsberechtigung finden Sie hier:

http://www.hs-osnabrueck.de/32382.html

Zusätzlich ist der Nachweis eines dualen Ausbildungsvertrages (Studienvertrag) mit einem anerkannten Ausbildungs-/Praxisbetrieb erforderlich.

Die Einschreibung an der Hochschule Osnabrück erfolgt nach Vertragsabschluss.
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung ohne fachlicher Nähe zum Studienfach in Verbindung mit
  • dem Erwerb der fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung durch Prüfung
Anmerkung
Eine HZB aufgrund beruflicher Vorbildung besitzt in Niedersachsen, wer lt. NHG § 18 Abs.4 nach Abschluss einer mind. 3-jährigen Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf in einem dem angestrebten Studiengang fachlich nahestehenden Bereich diesen Beruf mind. 3 Jahre lang ausgeübt hat.
Kontakt Studieren ohne schulische HZB
Hausanschrift
Albrechtstr. 30, 49076 Osnabrück
Postanschrift
1940, 49009 Osnabrück
Telefon
0541 / 9697059
Telefax
0541 / 12111
Ansprechpartner
Daniel Pöppelmann

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
04.03.2019 - 06.07.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
gemäß Zulassungsbescheid
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Die Hochschule Osnabrück unterscheidet nicht nach EU- oder nicht EU-Ausländer sondern nach inländischer oder ausländischer Hochschulzugangsberechtigung. Siehe hierzu: https://www.hs-osnabrueck.de/de/studium/rund-ums-studium/bewerbung/informationen-fuer-auslaendische-studienbewerber/
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Die Hochschule Osnabrück unterscheidet nicht nach EU- oder nicht EU-Ausländer sondern nach inländischer oder ausländischer Hochschulzugangsberechtigung. Siehe hierzu: https://www.hs-osnabrueck.de/de/studium/rund-ums-studium/bewerbung/informationen-fuer-auslaendische-studienbewerber/
Einschreibefrist für die Rückmeldung
01.11.2018 - 15.01.2019
bereits immatrikulierte Studierende müssen sich bis zum 15.01.19 zurückgemeldet haben
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
gemäß Zulassungsbescheid
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
1. Auditing, Finance and Taxation (Aufnahme zum Sommer- und Wintersemester) Vorlesungszeiten: 01.05.-30.06. im SoSe und 01.09.-31.10. im WiSe Bewerbungsfristen: bis zum 15. Juli für das Wintersemester und bis zum 28.Februar für das Sommersemester; Es finden teilweise vorgezogene Zugangsprüfungen statt - auch hierzu gibt es eine Bewerbungsfrist Zugangsprüfung: Die Termine werden auf der Internetseite www.maft.de bekanntgegeben 2. Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie: (Aufnahme zum Sommer- und Wintersemester) Bewerbungszeiträume: für den Einstieg in das 4. Fachsemester WiSe: ab Ende April/Anfang Mai bis 15. Juli (Ausschlussfrist) SoSe: ab Ende Oktober/Anfang November bis 15. Januar (Ausschlussfrist) Kompetenzfeststellungs-/Eignungsprüfung - falls notwendig: Die Termine werden auf der Internetseite des Studiengangs www.hs-osnabrueck.de/ergotherapie-logopaedie-physiotherapie bekanntgegeben 3. Industrial Design: (Aufnahme nur zum Wintersemester) Mappenabgabe: vom 15. Mai bis 31. Mai Bei positiver Begutachtung: Einladung zum Eignungstest Mitte/Ende Juni: Die Einladung hierzu erfolgt per Email Bei Bestehen des Eignungstests: Formale Online-Bewerbung bis zum 15. Juli 4. Midwifery: (Aufnahme zum Sommersemester (Erstsemester) und Quereinstieg in das 4. Semester (nur zum Wintersemester)) Anmeldung zur Äquivalenzprüfung per Mail - Anmeldefrist siehe Internetseite des Studiengangs www.hs-osnabrueck.de/midwifery Äquivalenzprüfung zur Aufnahme im Wintersemester: Anfang/Mitte April: Der Termin wird ebenfalls auf der Internetseite des Studiengangs bekanntgegeben Bewerbungszeitraum für Quereinsteiger ins 4. Semester (nach erfolgreich abgelegter Äquivalenzprüfung): bis 15. Juli Bewerbungszeitraum für Erstsemester: Ende Oktober/Anfang November bis 15. Januar (Ausschlussfrist) 5. Media & Interactiondesign: (Aufnahme nur zum Wintersemester) Online-Anmeldung für den Eignungstest: Über das Bewerbungsportal der Hochschule Osnabrück im Mai. Bei Anerkennung der ?besonderen künstlerischen Befähigung? wird die Anmeldung zum Eignungstest als Bewerbung um einen Studienplatz gewertet. Abgabe der Bewerbungsmappe: 15.05. - 31.05. Bei positiver Begutachtung der Bewerbungsmappe: Teilnahme am Eignungstest (Mitte/Ende Juni) 6. Musikerziehung: (Aufnahme grundsätzlich nur zum Wintersemester) Meldeschluss zur Eignungsprüfung: Jeweils 14 Tage vor dem ersten Prüfungstag. Eignungsprüfungen finden i.d.R. im Juni/Anfang Juli eines jeden Jahres statt - veröffentlicht werden diese auf den Internetseiten des Studiengangs unter www.hs-osnabrueck.de/ifm/bewerbung/ Jazz: Anfang/Mitte Juni Musical: Mitte/Ende Juni Elementare Musikpädagogik, Klassik, Pop: Mitte/Ende Juni Bewerbung nach erfolgreich absolvierter Eignungsprüfung: Formale Online-Bewerbung bis zum 15. Juli 7. Theaterpädagogik: (Aufnahme nur zum Wintersemester) Bewerbung: Mai bis 15. Juni (Ausschlussfrist) eines jeden Jahres - Eine Bewerbung ist ausschließlich online möglich. Aufnahmeseminar: i.d.R. am Ende des SoSe (28. Kalenderwoche) - Auch zur Teilnahme am Aufnahmeseminar muss man sich direkt nach Bewerbung zum Studiengang bewerben - siehe Internetseite des Studiengangs www.hs-osnabrueck.de/de/studium/studienangebot/bachelor/theaterpaedagogik-ba-standort-lingen/bewerbung/ 8. Ingenieurwesen - Maschinenbau: (Aufnahme nur zum Wintersemester) Vorlesungszeit: Das berufsbegleitende Studium findet alle 14 Tage freitagnachmittags und samstags ganztägig statt und startet in der Regel mit einer Präsenzblockwoche von Montag bis Freitag zur Einführung. Bewerbung/Rückmeldung: Formale Online-Bewerbung/Rückmeldung bis zum 15. Juli Siehe Internetseite des Studiengangs www.hs-osnabrueck.de/de/studium/studienangebot/bachelor/ingenieurwesen-maschinenbau-berufsbegleitend-beng/

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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