Hochschulkarte

Musik (Unterrichtsfach Lehramt)

Leuphana Universität Lüneburg Von San Andreas - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, Link Leuphana Universität Lüneburg (Foto: Von San Andreas - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, Link)

Musik (Unterrichtsfach Lehramt), Bachelor

Studienort, Standort
Lüneburg
Abschluss
Bachelor
Abschlussgrad
Bachelor of Arts
Lehramt für
Grundschulen
Lehramt der Sekundarstufe I an allen Schulformen
Regelstudienzeit
6 Semester
Akkreditierung
Ja
Studienformen
Vollzeitstudium; Teilzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
Die Leuphana Universität Lüneburg bietet für das Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen das Bachelor-Studienprogramm "Lehren und Lernen" an.
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Beim Lehramtsstudienprogramm "Lehren und Lernen" studieren Sie das Fach Musik sowie ein weiteres Unterrichtsfach Ihrer Wahl. Einen Überblick über mögliche Fächerkombinationen finden Sie unter: www.leuphana.de/ghr

Was ist "Musik"?

Musik ist eine Kunstgattung, deren Werke aus organisierten Schallereignissen bestehen. Zu ihrer Erzeugung wird akustisches Material, wie Töne und Geräusche innerhalb des für Menschen hörbaren Bereichs, geordnet. Aus dem Vorrat eines Tonsystems werden Skalen gebildet. Deren Töne können in unterschiedlicher Lautstärke bzw. Intensität, Klangfarbe, Tonhöhe und Tondauer erscheinen. Melodien entstehen aus der Abfolge von Tönen sowie gegebenenfalls Pausen in einem zeitlich festgelegten Rahmen (Rhythmus). Aus dem Zusammenklang mehrerer Töne von jeweils anderer Tonhöhe erwächst Mehrstimmigkeit, aus den Beziehungen der Töne untereinander entsteht Harmonik. Die begriffliche Erfassung, systematische Darstellung der Zusammenhänge und deren Deutung leistet die Musiktheorie, mit dem Lehren und Lernen von Musik befasst sich die Musikpädagogik, mit Fragen nach der musikalischen Gestaltung hauptsächlich die Musikästhetik.

Die Musikwissenschaft umfasst als Lehrplan diejenigen wissenschaftliche Disziplinen im geistes-, kultur-, sozial- und naturwissenschaftlich-technischen Kontext, deren Inhalte die Erforschung und reflektierende Darstellung von Musik in ihren unterschiedlichen historischen, sozialen, ethnischen bzw. nationalen Erscheinungen sind. Gegenstand der Musikwissenschaft sind dabei sämtliche Ausprägungen von Musik, ihre Theorie, ihre Produktion und Rezeption, ihre Funktionen und Wirkungen sowie ihre Erscheinungsweisen vom musikalischen Ausgangsmaterial Schall bis zum komplexen Einzelwerk.

Die Musikwissenschaft wird seit dem 20. Jahrhundert in drei Teilbereiche gegliedert, in die historische Musikwissenschaft, die systematische Musikwissenschaft und die Musikethnologie. Diese Gliederung ist nicht immer streng eingehalten. Während einerseits die Musikethnologie auch dem systematischen Zweig zugerechnet werden kann, werden andererseits praktische Bereiche als angewandte Musikwissenschaft bezeichnet.

Historische Forschungsbereiche der Musikwissenschaft sind eher idiographisch, also das Objekt im geschichtlichen Wandel beschreibend, die systematischen eher nomothetisch, d. h. sie suchen allgemeine, von Raum und Zeit unabhängige Aussagen zu treffen. Dessen ungeachtet sind die Wissenschaftsparadigmen der beiden Bereiche nicht als absolut zu betrachten, da auch die historische Musikwissenschaft Gesetzmäßigkeiten über die Zeitläufte hinweg zu erkennen versucht, während Systematik und Ethnologie die geschichtlichen Veränderungen ihrer Gegenstände berücksichtigen.

Die historische Musikwissenschaft umfasst alle Teildisziplinen der musikalischen Geschichtsschreibung und widmet sich hauptsächlich der Erschließung von Quellen zur europäischen Kunst-, Volks- und Unterhaltungsmusik. Die systematische Musikwissenschaft dagegen ist stärker als ihr historisch orientierter Parallelzweig von Geistes- und Sozialwissenschaften, Natur- und Strukturwissenschaften beeinflusst und wendet deren erkenntnistheoretische und empirische Methoden an.

Die Musikethnologie behandelt die im Brauchtum der Ethnien existierende Musik. Von Interesse sind sowohl die Musikkulturen der Naturvölker, die nicht über Schrift und Notation verfügen, als auch – unter historischen Gesichtspunkten – die Musik der Hochkulturen und ihre Einflüsse. Wichtige Forschungsgegenstände sind Tonsysteme, Rhythmen, Instrumente, Theorie, Gattungen und Formen von Musik vor dem Hintergrund von Religion, Kunst, Sprache, soziologischer und wirtschaftlicher Ordnung. Angesichts von Migration und Globalisierung werden auch inter- und transkulturelle Phänomene berücksichtigt.

Über den Kanon der musikwissenschaftlichen Disziplinen hinaus ist Musik Gegenstand der Forschung z. B. in Mathematik und Kommunikationswissenschaft, Medizin und Neurowissenschaft, Archäologie, Literatur- und Theaterwissenschaft. Dabei ist im Einzelfall zu unterscheiden, ob es sich um Musik als das Forschungsobjekt anderer Wissenschaften handelt oder ob die Musikwissenschaft außermusikalische Bereiche untersucht. Eine Sonderstellung nimmt die Musiktherapie ein, die medizinische und psychologische Erkenntnisse und Methoden mit solchen der Musikpädagogik verbindet.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Grundschulbildung, Grundschulpädagogik; Musik (Lehramt)
Schwerpunkt(e)
Musikpraxis; Musikpädagogik; Musiktheorie; Musikvermittlung; Musikwissenschaft

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Örtliche Zulassungsbeschränkung,zwingend mit NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Die Leuphana Universität Lüneburg führt für das Bachelor-Studium ein eigenes Zulassungsverfahren durch. Dabei werden neben der Note einer gültigen Hochschulzugangsberechtigung auch besondere Leistungen und Erfahrungen berücksichtigt wie beispielsweise Schulsprechertätigkeiten, Auslandsaufenthalte oder eine abgeschlossene Berufsausbildung.
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung ohne fachlicher Nähe zum Studienfach in Verbindung mit
  • dem Erwerb der fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung durch Prüfung
Anmerkung
Mit einer FH-Reife kann man sich an der Leuphana für Studienfächer der entsprechenden Fachrichtung bewerben sowie für Major anderer Fachrichtungen, wenn bestimmte Mindestnoten in Mathematik, Deutsch und in einem naturwissenschaftlichen, technischen oder geisteswissenschaftlichen Fach vorliegen.
Kontakt Studieren ohne schulische HZB
Hausanschrift
Scharnhorststraße 1, 21335 Lüneburg
Telefon
04131 / 2277
Telefax
04131 / 2266
Ansprechpartner
Heiko Kaddik

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
03.04.2018 - 06.07.2018
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
Bachelor-Programme: 15. Juli Master-Programme: 1. Juni Master-Programme Lehramt: 15. August Höheres Fachsemester: 15.7. u. 15.1. berufsbegleitende Studienprogramme: individuelle Fristen und Termine (WiSe & SoSe)
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Für alle Studienprogramme der Leuphana gelten örtliche Zulassungsbeschränkungen.
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Einschreibefrist für die Rückmeldung
Informationen dazu gibt es für Bachelor-Programme unter: www.leuphana.de/college-studium für Master-Studiengänge unter: www.leuphana.de/mein-master
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
Informationen dazu gibt es für Bachelor-Programme unter: www.leuphana.de/college-bewerbung für Master-Studiengänge unter: www.leuphana.de/mein-master
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

Kontakt/Ansprechpartner

Infoportal
Hausanschrift
Universitätsallee 1, 21335 Lüneburg
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04131 / 677-2277
Telefax
04131 / 677-1430

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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