Hochschulkarte

Leuphana Universität Lüneburg

Leuphana Universität Lüneburg Von San Andreas - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, Link Leuphana Universität Lüneburg (Foto: Von San Andreas - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, Link)

Governance and Human Rights, Master of Arts

Studienort, Standort
Lüneburg
Abschluss
Master of Arts
Abschlussgrad
Master of Arts
Zielgruppe
- Berufstätige aus der Entwicklungshilfe und Entwicklungszusammenarbeit und - Personen mit Interesse an der Entwicklungshilfe, Entwicklungszusammenarbeit, Governance und Menschenrechten, die bereits über ein abgeschlossenes Studium verfügen
Regelstudienzeit
4 Semester
Akkreditierung
Ja
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
weiterbildend
Studienformen
Berufsbegleitend; Internationaler Studiengang; Fernstudium
Hauptunterrichtssprache
Englisch
Anmerkungen zum Studiengang
Der englischsprachige Master Governance and Human Rights vermittelt Governance-Prinzipien und ihre Anwendung, um die Etablierung und den Schutz von Menschenrechten voranzutreiben. Die Kurse im Master finden mehrheitlich online statt und werden ausschließlich in englischer Sprache durchgeführt. Bei dem Studiengang handelt es sich um einen weiterbildenden Studiengang.

Was ist "Governance"?

Governance (von französisch gouverner, „verwalten, leiten, erziehen“, aus lateinisch gubernare; gleichbedeutend griechisch κυβερνάω bzw. κυβερνῶ (kontr.) / kybernáo bzw. kybernō: das Steuerruder führen) – oft übersetzt als Regierungs-, Amts- bzw. Unternehmensführung –, auch Lenkungsform, bezeichnet allgemein das Steuerungs- und Regelungssystem im Sinn von Strukturen (Aufbau- und Ablauforganisation) einer politisch-gesellschaftlichen Einheit wie Staat, Verwaltung, Gemeinde, privater oder öffentlicher Organisation. Häufig wird es auch im Sinne von Steuerung oder Regelung einer jeglichen Organisation (etwa einer Gesellschaft oder eines Betriebes) verwendet. Der Begriff governance wird häufig unscharf verwendet.

Für den aus dem Französischen kommenden Begriff (Gouvernance) gibt es keine deutsche Entsprechung. Bisherige Eindeutschungsversuche wie „Gouvernanz“ haben sich nicht durchgesetzt, jedoch bietet sich der Begriff Lenkungsformen an. Im politischen Umfeld ist der Ausdruck alternativ zum Begriff Government (Regierung) entstanden und soll ausdrücken, dass innerhalb der jeweiligen politisch-gesellschaftlichen Einheit Steuerung und Regelung nicht nur vom Staat („Erster Sektor“), sondern auch von der Privatwirtschaft („Zweiter Sektor“) und vom „Dritten Sektor“ (Vereine, Verbände, Interessenvertretungen) durchgeführt werden. Unter Corporate Governance versteht man die Kontroll- und Steuerungsstruktur innerhalb, gelegentlich – bezüglich rechtlicher Regelungen – auch außerhalb privatwirtschaftlicher Unternehmen.

In der staats- bzw. politikwissenschaftlichen, aber auch in der organisationssoziologischen bzw. betriebswirtschaftlichen Diskussion kennzeichnet der Begriff oftmals zugleich die Abkehr von vornehmend auf „imperative Steuerung“ (engl.: command and control) ausgerichteten Strukturen. Vielmehr sollen, unter Rückgriff auf Elemente der Eigenverantwortung, die zu steuernden Organisationen, Einheiten oder Einzelakteure eine aktive Rolle in der Bewältigung der jeweiligen Aufgaben bzw. Herausforderungen einnehmen. Zusätzlich beinhaltet der Begriff Governance häufig auch Formen der Kooperation mehrerer Akteure.

Governance bezieht sich auf die jeweiligen institutionellen Rahmenbedingungen und beinhaltet sowohl materielle Vorgaben als auch prozedurale Elemente (Transparenz, Berichtspflichten, Kooperationsanforderungen; allgemein: Information, Kommunikation und Kooperation – IK&K, paradigmatisch ausgebildet etwa in der REACH-Verordnung). Governance zielt darauf ab, das Management einer Organisation bzw. einer politischen oder gesellschaftlichen Einheit im Sinne einer besseren Zielerreichung zu verbessern.

Allerdings wird – rein empirisch – das Wort Governance häufig nicht im hier definierten Sinne, sondern als modische Alternative zu Government (Regierung) verwendet. In gewissen Begriffsverständnissen wird „Governance“ sogar nur dann verwendet, wenn gerade nicht der Staat (= Government). sondern private Stakeholder Steuerungswirkung entwickeln. Eine integrative Beurteilung bezieht sämtliche Akteure ein, wobei – je nach Gegenstand und Sachlage – den einen eine höhere, anderen eine geringere Priorität eingeräumt werden muss.

Dementsprechend unterscheidet man zwischen einem eng- und einem weitgefassten Governance-Begriff. Der enggefasste Begriff steht in Abgrenzung zu „Government“ (Regierung) und betont das Zusammenwirken von staatlicher und privater Seite, während der weitgefasste Governance-Begriff jegliche Art politischer Regelung mit dem Ziel des „Managements von Interdependenzen“ (Benz) – von einseitiger staatlicher Lenkung über kooperative Formen der Verhandlung bis hin zur gesellschaftlichen Selbststeuerung – umfasst. Klassischerweise werden die Lenkungsstrukturen Hierarchie, Gemeinschaften, Markt und Netzwerk, welche in unterschiedlichen Formen auftreten und kombiniert werden können, unterschieden. Ferner werden alle möglichen Regelsysteme, welche die Entscheidungsorganisation festlegen, als Governance-Mechanismen bezeichnet. Im Zusammenhang mit dem Europäischen Integrationsprozess wurden weitere Lenkungsstrukturen entwickelt, die in der Forschung auch unter New Governance geführt werden.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Entwicklungszusammenarbeit; Internationale Beziehungen; Politikwissenschaft
Schwerpunkt(e)
Entwicklungsarbeit; Entwicklungshilfe; Governance; Human Rights; Menschenrechte; Projektdesign; Projektorganisation; Staatenaufbau

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Örtliche Zulassungsbeschränkung,zwingend mit NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
- erster Hochschulabschluss

- ein Jahr Tätigkeit im Bereich Governance und Menschenrechte

- Englischkenntnisse
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studienbeitrag

Studienbeiträge
Anmerkung zum Studienbeitrag
Für den Studiengang fallen insgesamt 9.500 Euro an Studiengebühren an zzgl. der Semester- und Verwaltungsbeiträge.

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
03.04.2018 - 06.07.2018
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
Bachelor-Programme: 15. Juli Master-Programme: 1. Juni Master-Programme Lehramt: 15. August Höheres Fachsemester: 15.7. u. 15.1. berufsbegleitende Studienprogramme: individuelle Fristen und Termine (WiSe & SoSe)
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Für alle Studienprogramme der Leuphana gelten örtliche Zulassungsbeschränkungen.
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Einschreibefrist für die Rückmeldung
Informationen dazu gibt es für Bachelor-Programme unter: www.leuphana.de/college-studium für Master-Studiengänge unter: www.leuphana.de/mein-master
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
Informationen dazu gibt es für Bachelor-Programme unter: www.leuphana.de/college-bewerbung für Master-Studiengänge unter: www.leuphana.de/mein-master
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

Kontakt/Ansprechpartner

Leuphana Professional School\ \ Studiengangskoordinator_innen Dr. Simone Gobien, Jesse Jhon Matheo-Magkilat
Hausanschrift
Universitätsallee 1, 21335 Lüneburg
Telefon
04131 / 6777907
Telefax
04131 /
Ansprechpartner weiterführendes Studium
Ansprechpartner
Dr. Simone Gobien

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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