Der Masterstudiengang „Transnational Law“ (Hanse Law School) richtet sich an Studierende mit einem ersten juristischen Abschluss aus dem In- oder Ausland. Der Begriff des transnationalen Rechts erlaubt es, die Gemengelagen weltgesellschaftlicher Regulierungsverhältnisse in privater wie öffentlich-rechtlicher Hinsicht zu thematisieren und neuartige Rechtsordnungsmuster zu analysieren. Die Orientierung zum transnationalen Recht baut unmittelbar auf die aktuelle Forschungsrichtung der das Programm tragenden Universität Bremen und Carl von Ossietzky Universität Oldenburg auf. Abschluss ist der Master of Laws (LL.M.), der gemeinsam durch die Universität Bremen und die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg verliehen wird.

Studienverlaufsplan
Das Masterstudium hat eine Regelstudienzeit von zwei Fachsemestern und umfasst 60 KP. Es wird bestimmt von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen mit jeweils 6 KP und dem Abschlussmodul, bestehend aus Masterarbeit, Begleitseminar und Kolloquium, mit insgesamt 18 KP. Die Wahl des Studienverlaufsplans ist für die genaue Ausgestaltung wesentlich:

Studienverlaufsplan A
Studienverlauf A bietet die Möglichkeit im ersten Fachsemester einen Auslandsaufenthalt an einer der mit Bremen und Oldenburg kooperierenden Universitäten zu verbringen. Dabei werden Module im Gesamtumfang von 30 KP an einer juristischen Fakultät einer ausländischen Universität belegt und später in Bremen angerechnet. Unter Umständen kann auf diese Weise auch ein zweiter Masterabschluss von der kooperierenden Universität erlangt werden. Das zweite Fachsemester findet dann in Oldenburg und Bremen statt. Dort werden zwei Wahlpflichtmodule aus dem weiten Modulangebot der beiden Universitäten belegt, die Möglichkeit zur Spezialisierung bieten, sowie das Masterabschlussmodul (Begleitseminar, Masterarbeit und Kolloquium) absolviert.

Studienverlaufsplan B
Studienverlauf B sieht kein Auslandssemester vor und ist inhaltlich stärker auf das Phänomen der Transnationalisierung des Rechts fokussiert. Im ersten Fachsemester werden in Bremen die beiden Pflichtmodule "Methoden transnationaler Rechtswissenschaft" und "Transnationales Recht I" belegt, während in Oldenburg das Modul "Transnationales Recht II" verpflichtend belegt wird. Zusätzlich werden mindestens zwei Wahlpflichtmodule aus dem Modulangebot der Universitäten Oldenburg und Bremen belegt. Im zweiten Semester sind weitere zwei (oder weniger, sofern im ersten Fachsemester mehr als zwei belegt wurden) Wahlpflichtmodule sowie das Masterabschlussmodul (Begleitseminar, Masterarbeit, Kolloquium) zu belegen. Es ist zu beachten, dass für die Zulassung zur Masterarbeit ein mindestens fünfmonatiger Auslandsaufenthalt durch ein Studium an einer Hochschule außerhalb Deutschlands nachzuweisen ist; damit ist für Bewerber ohne eine solche vorherige Auslandserfahrung ohne automatische Verlängerung der Regelstudienzeit nur der Studienverlaufsplan A möglich.

Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlfächer
Im Studienverlaufsplan A können zwei Wahlpflichtmodule à 6 KP belegt werden. Im Studienverlaufsplan B können vier Wahlpflichtmodule à 6 KP belegt werden. Die in Bremen in Wahlpflichtmodulen anrechenbaren Kurse werden im Online Veranstaltungsverzeichnis der Universität Bremen nach folgenden thematischen Überschriften gegliedert, so dass es für den Studierenden einfacher ist, sich einen Schwerpunkt zu bilden, ohne, dass diese Einteilung verpflichtend eingehalten werden muss:
• Arbeits- und Sozialrecht im transnationalen Kontext
• Informations- und Gesundheitsrecht in seiner transnationalen Dimension
• Transnationalisierung des Wirtschaftsrechts
• Transnationalisierung des Öffentlichen Rechts
• Transnationalisierung des Privatrechts
• Transnationalisierung des Straf- und Sicherheitsrechts

Quelle: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg vom 26.11.2018

  • Studienfeld(er)
    Rechtswissenschaft, Jura; Wirtschaftswissenschaften, Ökonomie
  • Zulassungsmodus
    Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
  • Studienbeginn
    nur Wintersemester
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    Gemeinsamer Studiengang der Universität Oldenburg und der Universität Bremen - Bewerbung und Einschreibung an der Universität Bremen. Voraussetzung für den Zugang zum Masterstudiengang sind: 1. ein erster Hochschulabschluss in einem juristischem Studium oder einem ähnlichem Studiengang 2. Englischkenntnisse, die mindestens dem Niveau B2 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechen 3. Deutschkenntnisse, die mindestens dem Niveau B2 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen entsprechen 4. ein Motivationsschreiben.
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Internationaler Doppelabschluss möglich
Ja
Partnerhochschule, Staat, Abschlussgrad
  • Rijksuniversiteit Groningen, Königreich der Niederlande,
  • Vorlesungszeit
    18.10.2021 - 04.02.2022
  • Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
    15.05.2021 - 15.07.2021
  • Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
    16.07.2021 - 15.10.2021
  • Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
    15.05.2021 - 15.07.2021
  • Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
    15.05.2021 - 15.07.2021
  • Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt.
    Stand: 17.04.2021
Nils Hagedorn
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