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Visuelle Kommunikation

Hochschule für Bildende Künste Braunschweig „Hbk braunschweig bibliothek“. Lizenziert unter CC BY-SA 2.5 über Wikimedia Commons. Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (Foto: „Hbk braunschweig bibliothek“. Lizenziert unter CC BY-SA 2.5 über Wikimedia Commons.)

Visuelle Kommunikation, Bachelor

Studienort, Standort
Braunschweig
Internetseite
Abschluss
Bachelor
Abschlussgrad
Bachelor of Arts
Regelstudienzeit
8 Semester
Akkreditierung
Ja
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
Auch als Nebenfach wählbar.

Was ist "Visuelle Kommunikation"?

Als visuelle Kommunikation (1. von frz. visuel ← über spätlat. visualis, „zum Sehen gehörend“ (zu lat. visus, „(das) Sehen“); 2. lat. communicatio, „Mitteilung“) wird zunächst ganz allgemein die Übermittlung von Information(en) an das menschliche Auge bezeichnet. Sie ist daher eine Form der zwischenmenschlichen Kommunikation und, genauer, als solche Teil der nonverbalen Kommunikation.

Visuelle Kommunikation im engeren Sinn bezogen auf die Kunst ist ein Begriff, der seit dem Ende der sechziger Jahre zuerst in der Kunstpädagogik für den Bereich der bildenden Kunst, der durch die Einbeziehung der Bildwelten der Popkultur und Alltagskultur, sowie durch die Architektur und insbesondere die Urbanistik und die Bildwelten der Werbung erweitert wurde, Verwendung fand. Heutzutage wird der Begriff visuelle Kommunikation daher oft synonym zum Kommunikationsdesign gebraucht.

Dieser Bereich ist jedoch nur ein Teilbereich der visuellen Kommunikation. Geprägt wurde er ursprünglich von der neomarxistischen Kulturkritik der Frankfurter Schule – Stichwort Bewusstseinsindustrie. Die Verfechter der visuellen Kommunikation lehnten den bürgerlichen Kunstbegriff ab, nach dem die Kunst ihre Legitimation aus sich selbst beziehe und der ihre ökonomischen sowie gesellschaftlichen Bedingungen leugne. Der Warencharakter der Kunst und die Möglichkeiten der Manipulation durch die Massenmedien rückten mit dem neuen Begriff in den Vordergrund. Zwischen den Produkten der etablierten Kunst und denen der sogenannten Kulturindustrie, d. h. der Massenmedien, wurde in der Ideologiekritik der visuellen Kommunikation nicht qualitativ unterschieden, da beide Bereiche als repressive Instrumente der Legitimation von Herrschaft galten. Als zunächst einzig legitimes und anzustrebendes Ziel der visuellen Kommunikation galt die Umfunktionierung der Bildmedien zur emanzipatorischen Aufklärung.

In der Marketing-Branche wird der Begriff visuelle Kommunikation ebenfalls als Oberbegriff für alle mit dem Auge wahrgenommenen visuell kommunizierten Informationen gebraucht. Wichtigstes Beispiel wären hierfür die Plakate, speziell die Werbeplakate (neben Imagewerbungen). Mit Hilfsinstrumenten wie beispielsweise AttentionTracking, Recognition-Verfahren oder Recall-Verfahren versucht das Marketing die Wahrnehmung messbar zu machen.

Studiengänge
Die Studiengänge Visuelle Kommunikation an Universitäten, Kunsthochschulen oder Fachhochschulen umfassen heute meist die Bereiche des Kommunikations- und Grafikdesigns und der Fotografie, teilweise aber auch die Film- und Medienkunst sowie die bildende Kunst. Bislang schlossen diese in der Regel mit den akademischen Graden Diplom-Designer/-in bzw. Dipl.-Designer/-in (FH) oder Diplom für Visuelle Kommunikation ab. Im Zuge der Bologna-Reform werden jedoch an den einschlägigen Hochschulen die akademischen Abschlüsse den „Bachelor-/Master of Arts“-Graduierungen angepasst.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Design, Gestaltung; Grafikdesign; Kommunikationsdesign
Schwerpunkt(e)
Buchgestaltung; Digitale Medien; Fotografie; Grafik-Design; Illustration; Kommunikationsdesign; Konzeptionelles Gestalten; Typografie

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Bewerbungsmappe mit selbstgefertigten künstlerischen Arbeiten im Original, künstlerische Aufnahmeprüfung;Studienbeginn nur zum Wintersemester möglich, Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2018/19 ist abgelaufen. Die Bewerbungsfrist zum Wintersemester 2019/20 beginnt am 01.02.2019 und endet am 15.03.2019.

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einer Eignungsprüfung
Anmerkung

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
15.10.2018 - 01.02.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.06.2018 - 15.07.2018
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Alle Fächer der HBK Braunschweig sind zulassungsbeschränkt.
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
01.06.2018 - 15.07.2018
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
01.06.2018 - 15.07.2018
Einschreibefrist für die Rückmeldung
02.07.2018 - 15.08.2018
Nachmeldefrist für eingeschriebene Studierende bis zum 30.09.2018
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Die Bewerbungsfrist zum Wintersemester 2018/19 für die künstlerischen und gestalterischen Studiengänge ist am 15.03.2018 abgelaufen. Die Bewerbungsfrist zum Wintersemester 2019/20 beginnt am 01.02.2019 und endet am 15.03.2019.

Kontakt/Ansprechpartner

Zentrale Studienberatung
Hausanschrift
Johannes-Selenka-Platz 1, 38118 Braunschweig
Leiter
Ansprechpartner
Frau Martina Knust
Telefon
0531 / 391-9269
Telefax
0531 / 391-9179

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 25.01.2019

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