Die Raum­wis­sen­schaf­ten um­fas­sen Teil­ge­bie­te wie Na­tur- und Kul­tur­geo­gra­phie, Öko­no­mie, Bo­den- und Was­ser­wirt­schaft, Raum­pla­nung und den Schutz von Na­tur- und Kul­tur­land­schaf­ten.

Eine überg­rei­fen­de the­ma­ti­sche Ziel­set­zung er­gibt sich durch das Prin­zip der Nach­hal­tig­keit: Raum­nut­zung soll wirt­schaft­lich dau­er­haft er­folgs­ver­spre­chend und öko­lo­gisch verträglich sein.

Außer­dem soll sie so­zia­le Ver­tei­lungs­ge­rech­tig­keit berück­sich­ti­gen, kul­tu­rel­le so­wie Gen­der­be­lan­ge be­ach­ten be­zie­hungs­wei­se fördern und ge­sell­schaft­li­che Be­tei­li­gung (Par­ti­zi­pa­ti­on) er­lau­ben.

In die­ser Viel­falt gilt es, Struk­tu­ren zu ent­de­cken und zu ana­ly­sie­ren, theo­re­ti­sche Zu­sam­menhänge zu be­schrei­ben, po­li­ti­sche und pla­ne­ri­sche Hand­lungs­not­wen­dig­kei­ten auf­zu­zei­gen und Hand­lungs­op­tio­nen zu ent­wi­ckeln.

Studieninhalte
Im Mi­nor Raum­wis­sen­schaf­ten be­fas­sen Sie sich un­ter an­de­rem mit fol­gen­den In­hal­ten:
• Natur- und Kulturlandschaften in ihrer Entstehung erklären
• Nutzungsmöglichkeiten und Schutzerfordernisse analysieren
• Nutzungsrisiken und -konflikte erkennen
• Konzeptionelle Kenntnisse aus den Ingenieurwissenschaften (Hochbau, Tiefbau und Wasserbau) anwenden
• Optimierungsstrategien für die Raumentwicklung entwerfen
• sozio-ökonomische und ökologische Belange bei Optimierungsstrategien berücksichtigen

Ihre im Stu­di­um er­wor­be­nen Kom­pe­ten­zen wer­den so­wohl in der Wis­sen­schaft als auch der Wirt­schaft benötigt, etwa bei der Stand­ort­fin­dung für In­dus­trie-An­la­gen, der all­ge­mei­nen kom­mu­na­len oder re­gio­na­len Ent­wick­lungs­pla­nung, der Aus­wei­sung von Na­tur-Schutz­zo­nen, der Ent­wick­lung von An­pas­sungs­stra­te­gi­en an den Kli­ma­wan­del oder in Han­dels- und Tou­ris­mus­un­ter­neh­men.

Durch das Stu­di­um der Raum­wis­sen­schaf­ten er­ar­bei­ten Sie sich die Fähig­keit, an fach­wis­sen­schaft­li­chen so­wie ge­sell­schaft­li­chen De­bat­ten und Ent­schei­dungs­pro­zes­sen ak­tiv mit­zu­wir­ken.

Quelle: Leuphana Universität Lüneburg vom 31.07.2019

  • Studienfeld(er)
    Geographie; Physische Geographie; Raumplanung
  • Schwerpunkt(e)
    Bauwerkserhaltung und Revitalisierung; Bodenschutz und Bodenmanagement; Fachplanungen / Projektmanagement; Physische Geographie; Räumliche Planung; Wasserwirtschaft; Wertermittlung und nachhaltige Investitionsrechnung; Wirtschaftsgeographie
  • Zulassungsmodus
    Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
  • Studienbeginn
    nur Wintersemester
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    Die Leuphana Universität Lüneburg führt für das Bachelor-Studium ein eigenes Zulassungsverfahren durch. Dabei werden neben der Note einer gültigen Hochschulzugangsberechtigung auch besondere Leistungen und Erfahrungen berücksichtigt wie beispielsweise Schulsprechertätigkeiten, Auslandsaufenthalte oder eine abgeschlossene Berufsausbildung.
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Zugangsbedingungen
  • Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
  • Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung ohne fachlicher Nähe zum Studienfach
    • in Verbindung mit dem Erwerb der fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung durch Prüfung
Zugangsbedingungen
Mit einer FH-Reife kann man sich an der Leuphana für Studienfächer der entsprechenden Fachrichtung bewerben sowie für Major anderer Fachrichtungen, wenn bestimmte Mindestnoten in Mathematik, Deutsch und in einem naturwissenschaftlichen, technischen oder geisteswissenschaftlichen Fach vorliegen.
Internetseite
weitere Informationen zu "Studieren ohne Abitur"
  • Vorlesungszeit
    12.10.2020 - 29.01.2021
  • Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt.
    Stand: 17.04.2021
Bastian Bahde
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