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Vermessungswesen

Technische Fachhochschule Georg Agricola für Rohstoff, Energie und Umwelt zu Bochum CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=818010 Technische Fachhochschule Georg Agricola für Rohstoff, Energie und Umwelt zu Bochum (Foto: CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=818010)

Vermessungswesen, Bachelor

Studienort, Standort
Bochum
Internetseite
Abschluss
Bachelor
Abschlussgrad
Bachelor of Engineering
Regelstudienzeit
9 Semester
Akkreditierung
Ja
Studienformen
Berufsbegleitend
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
Nur berufsbegleitendes Studium möglich, die Regelstudienzeit beträgt 9 Semester. Infos bei der Studienberatung.

Was ist "Vermessung / Geodäsie"?

Die Geodäsie liefert mit ihren Vermessungsergebnissen (z. B. aus Kataster- und Landesvermessung, Ingenieurgeodäsie, Photogrammetrie und Fernerkundung) die Grundlagen für zahlreiche andere Fachgebiete und Tätigkeiten:

im Bereich der Geo- und Naturwissenschaften zum Beispiel für die Astronomie, Physik und Ozeanografie, für Geoinformatik und Kataster, für Landkarten (neben topografischen auch thematische Karten) der Geologie, Geophysik und Kartografie, sowie für verschiedenste Dokumentationen, etwa der Archäologie.
in der Technik vor allem für Bauwesen und Architektur, für verschiedene Ziviltechniker, den Ingenieurbau, die Funk- und Geotechnik und diesbezügliche Datenbanken oder Informationssysteme.

Die Anomalien des Erdschwerefeldes im Meeresniveau (1 mgal ≈ 1 Millionstel der Schwerkraft). Sie dienen zur Bestimmung der genauen Erdfigur (Geoid) und des Aufbaus der Erdkruste.
Die sogenannte höhere Geodäsie (mathematische Geodäsie, Erdmessung und physikalische Geodäsie) beschäftigt sich unter anderem mit der mathematischen Erdfigur, präzisen Referenzsystemen und der Bestimmung von Geoid und Erdschwerefeld. Zur Geoidbestimmung werden verschiedene Messverfahren verwendet: Gravimetrie, geometrische und dynamische Methoden der Satellitengeodäsie und die Astrogeodäsie. Die Kenntnis der Schwere ist nötig, um ein genaues Höhensystem zu etablieren, zum Beispiel bezüglich der Nordsee (so genannte NN-Höhen, siehe auch Amsterdamer Pegel) oder der Adria. Das amtliche Höhensystem in Deutschland ist im Deutschen Haupthöhennetz (DHHN) verkörpert.

Das Geoid (bzw. sein Gradient, die Lotabweichung) dient auch zur Definition und Reduktion weiträumiger Messungen und Koordinaten auf der Erdoberfläche. Zur Triangulierung und für längere Verbindungslinien nähert man den Meeresspiegel durch ein Referenzellipsoid an und berechnet sie mittels geodätischer Linien, die auch in der Mathematik (Differentialgeometrie), der Navigation und beim Aufspannen leichter Gewölbe (geodätische Kuppel) Anwendung finden. Geoid und Schwerefeld sind ferner für die angewandte Geophysik und zur Berechnung von Satellitenbahnen wichtig.

Ebenfalls der höheren Geodäsie ist jener Bereich der Landesvermessung zuzuordnen, bei dem es um regionale Vermessungen und ihre Bezugssysteme geht. Diese Aufgaben wurden früher terrestrisch gelöst, nun aber zunehmend mit dem GPS und anderen Satellitenmethoden.

Die so genannte niedere Geodäsie umfasst die Aufnahme von Lageplänen für Bauplanung, Dokumentation und Erstellung digitaler Modelle für technische Projekte, die topografische Aufnahme des Geländes, die Katastervermessung und Bereiche des Facilitymanagement.

Wenn sich im Laufe der Zeit die Eigentumsverhältnisse der Grundstücke verkompliziert haben (durch Teilung beim Kauf und Verkauf oder Vererbung), dann wird eine sogenannte Bodenordnung notwendig. Ihr wichtigstes Instrument ist die Flurbereinigung, in Österreich Melioration genannt. Sie dient auch der gleichmäßigen Verteilung von Belastungen, wenn Flächen für Großprojekte (Autobahnen, Neubaustrecken) aufgebracht werden müssen (Unternehmensflurbereinigung).

Mit Ingenieurvermessung bezeichnet man die technische, nicht amtliche Vermessung (z. B. Gebäudeabsteckungen, Ingenieurnivellements, Einrichtung von Großmaschinen etc.)

Bei der Erfüllung geodätischer Aufgaben im Untertage- und auch Übertage-Bergbau spricht man von Markscheidewesen oder Bergvermessung.

Zu den Spezialgebieten der Geodäsie zählen auch die Meeresgeodäsie, Seevermessung und Aufnahme hydrografischer Profile von Flüssen, die ozeanografische Altimetrie mit Satelliten sowie Kooperationen im Bereich der Navigation.

Unterschieden wird auch zwischen den Teilgebieten Vermessungstechnik als technischem Teil (Instrumentenkunde) sowie dem nichttechnischen Teil Vermessungswesen als Sammelbegriff für die Bereiche der höheren und niederen Geodäsie. Das Kataster- und Liegenschaftswesen gehört nicht zur Vermessungstechnik, obwohl deutsche Gerichte wie das Oberlandesgericht Düsseldorf (OLG) im Beschluss I-10 W 62/06 entgegen der an deutschen Hochschulen und Universitäten herrschenden Lehrmeinung davon ausgehen.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Vermessungswesen
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
Anmerkung
Ausbildung in einem fachbezogenen Beruf + mindestens 3 Jahre Berufserfahrung, bei fehlendem Fachbezug ggf. Probestudium möglich.

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
24.09.2018 - 08.02.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
entfällt
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Einschreibefrist für die Rückmeldung
Die Rückmeldefristen entnehmen Sie bitte der Homepage.
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
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