Hochschulkarte

Pharmazie

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Dr. Thomas Mauersberg / Universität Bonn Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Foto: Dr. Thomas Mauersberg / Universität Bonn)

Pharmazie, Staatsexamen

Studienort, Standort
Bonn
Internetseite
Abschluss
Staatsexamen
Abschlussgrad
Staatsexamen
Regelstudienzeit
8 Semester
Akkreditierung
Nein
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch

Was ist "Pharmazie"?

Pharmazie (von griech. φάρμακον pharmakon „Heilmittel, Gift, Zaubermittel“) oder Pharmazeutik ist eine interdisziplinäre Wissenschaft, die sich mit der Beschaffenheit, Wirkung, Entwicklung, Prüfung, Herstellung und Abgabe von Arzneimitteln befasst. Die Pharmazie vereint dabei Aspekte aus verschiedenen Naturwissenschaften, vor allem aus der Chemie, Biologie und Physik, mit medizinischen Themen.

Pharmazeuten sind Personen, die das zweite Staatsexamen des Pharmaziestudiums bestanden haben. Nach einem anschließenden Pharmaziepraktikum (Praktisches Jahr) und der Approbation dürfen sie den Beruf des Apothekers ausüben.

Pharmaforschung findet sowohl in Pharmaunternehmen als auch an Universitäten statt. Bevor neue Arzneimittel ihren Weg in die Apotheken und Krankenhausapotheken finden, müssen sie von Arzneimittelbehörden zugelassen werden (Arzneimittelzulassung).

Die moderne Pharmazie gliedert sich in folgende Bereiche:

Die Pharmazeutische Chemie (neuerdings auch in Anlehnung an den englischen Ausdruck Medizinische Chemie genannt) umfasst die Lehre von der chemischen Struktur (und deren Beziehung zur Wirkung), Synthese, Eigenschaften, Stabilität und Analytik (Identität, Reinheit, Gehalt) von Wirk- und Hilfsstoffen, sowie Schadstoffen.
Die Pharmazeutische Biologie (früher Pharmakognosie) beschäftigt sich mit den biologischen Grundlagen der Pharmazie, der Nutzung von biologischen Quellen – etwa Arzneipflanzen, Drogen, mit ihren Inhaltsstoffen – für die Entwicklung wirksamer Arzneimittel. In den letzten Jahren wurde das Themengebiet um molekularbiologische Grundlagen und gentechnisch hergestellte Arzneistoffe erweitert.
Die Pharmazeutische Technologie (früher Galenik oder Arzneiformenlehre) ist die Lehre von der Darreichungsform, d. h., sie beschäftigt sich mit der Herstellung von Tabletten, Kapseln, Zäpfchen, Säften usw. Hierbei ist die Interaktion des Wirkstoffes mit den verwendeten Hilfsstoffen, z. B. beim Pressen von Tabletten, von Bedeutung. Von großer Bedeutung sind dabei auch physikalische Gesetze, die den bei Herstellung, Stabilisierung und Prüfung von Arzneimitteln angewendeten Maßnahmen zugrunde liegen.
Die Pharmakologie und Toxikologie umfasst Physiologie und Pathophysiologie sowie die Wirkung von Arzneistoffen und Giften im menschlichen Körper.
Die Klinische Pharmazie (seit 2001 Prüfungsfach an deutschen Universitäten) soll eine Brücke zwischen Wissenschaft und pharmazeutischer Praxis knüpfen. Obwohl in den USA und Großbritannien schon seit Jahrzehnten etabliert, hatte es die Klinische Pharmazie in Deutschland sehr schwer, sich als pharmazeutische Disziplin zu etablieren. Bei der Klinischen Pharmazie steht im Gegensatz zur Pharmakologie nicht der Wirkstoff, sondern der Patient im Mittelpunkt.
Die Pharmakoepidemiologie und Pharmakoökonomie, welche die epidemiologischen und ökonomischen Aspekte der Arzneimittelanwendung zum Gegenstand haben. In den meisten Prüfungsordnungen der Universitäten mit Ausbildungsangeboten zum Pharmazeuten sind diese Fächer inzwischen obligatorisch, z. B. in der FU Berlin seit 2003.
Die Notfall- und Katastrophenpharmazie beschäftigt sich mit der Sicherstellung der Arzneimittelversorgung in außergewöhnlichen Situationen.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Pharmazie, Pharmakologie
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
bundesweite Zulassungsbeschränkung
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule

Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung ohne fachlicher Nähe zum Studienfach in Verbindung mit
  • dem Erwerb der fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung durch Prüfung
Anmerkung
Bei Studiengängen, die zentral über 'Hochschulstart' vergeben werden, ist eine Zugangsprüfung zur Notenverbesserung erforderlich.

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
18.04.2017 - 28.07.2017
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.12.2016 - 15.01.2017
Hochschulwechsler: 15.03.2017; in der beruflichen Bildung Qualifizierte: 01.04.2017
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Online-Vorregistrierung ab 01.02.2017
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
01.12.2016 - 15.01.2017
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Einschreibefrist für die Rückmeldung
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
gemäß Zulassungsbescheid
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Die speziellen Bewerbungsfristen für weiterführende Studiengänge (Master) sind bei den zuständigen Fachbereichen (siehe Homepage des entsprechenden Studienganges) zu erfragen! Die Einschreibefristen sind dem Bewerberportal zu entnehmen (www.bewerberportal.uni-bonn.de)

Kontakt/Ansprechpartner

Dezernat 9, Abt. 9.2 - Zentrale Studienberatung
Hausanschrift
Poppelsdorfer Allee 49, 53115 Bonn
Telefon
0228 / 73-7080
Telefax
0228 / 73-5830
Internetseite
Mitarbeiter
Ansprechpartner
Frau Sandra Schramm
Telefon
0228 / 73-7080
Telefax
0228 / 73-5830

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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Mo, 10.12.2018
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Mo, 17.12.2018
20:00

Mo, 17.12.2018
22:00

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