Hochschulkarte

Musik Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen

Technische Universität Dortmund „Mensabrücke Uni Dortmund“ von Chin tin tin - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons. Technische Universität Dortmund (Foto: „Mensabrücke Uni Dortmund“ von Chin tin tin - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.)

Musik Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen, Bachelor

Studienort, Standort
Dortmund
Abschluss
Bachelor
Abschlussgrad
Bachelor of Arts
Lehramt für
Lehramt der Sekundarstufe I an allen Schulformen
Regelstudienzeit
6 Semester
Akkreditierung
Ja
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch

Was ist "Musik"?

Musik ist eine Kunstgattung, deren Werke aus organisierten Schallereignissen bestehen. Zu ihrer Erzeugung wird akustisches Material, wie Töne und Geräusche innerhalb des für Menschen hörbaren Bereichs, geordnet. Aus dem Vorrat eines Tonsystems werden Skalen gebildet. Deren Töne können in unterschiedlicher Lautstärke bzw. Intensität, Klangfarbe, Tonhöhe und Tondauer erscheinen. Melodien entstehen aus der Abfolge von Tönen sowie gegebenenfalls Pausen in einem zeitlich festgelegten Rahmen (Rhythmus). Aus dem Zusammenklang mehrerer Töne von jeweils anderer Tonhöhe erwächst Mehrstimmigkeit, aus den Beziehungen der Töne untereinander entsteht Harmonik. Die begriffliche Erfassung, systematische Darstellung der Zusammenhänge und deren Deutung leistet die Musiktheorie, mit dem Lehren und Lernen von Musik befasst sich die Musikpädagogik, mit Fragen nach der musikalischen Gestaltung hauptsächlich die Musikästhetik.

Die Musikwissenschaft umfasst als Lehrplan diejenigen wissenschaftliche Disziplinen im geistes-, kultur-, sozial- und naturwissenschaftlich-technischen Kontext, deren Inhalte die Erforschung und reflektierende Darstellung von Musik in ihren unterschiedlichen historischen, sozialen, ethnischen bzw. nationalen Erscheinungen sind. Gegenstand der Musikwissenschaft sind dabei sämtliche Ausprägungen von Musik, ihre Theorie, ihre Produktion und Rezeption, ihre Funktionen und Wirkungen sowie ihre Erscheinungsweisen vom musikalischen Ausgangsmaterial Schall bis zum komplexen Einzelwerk.

Die Musikwissenschaft wird seit dem 20. Jahrhundert in drei Teilbereiche gegliedert, in die historische Musikwissenschaft, die systematische Musikwissenschaft und die Musikethnologie. Diese Gliederung ist nicht immer streng eingehalten. Während einerseits die Musikethnologie auch dem systematischen Zweig zugerechnet werden kann, werden andererseits praktische Bereiche als angewandte Musikwissenschaft bezeichnet.

Historische Forschungsbereiche der Musikwissenschaft sind eher idiographisch, also das Objekt im geschichtlichen Wandel beschreibend, die systematischen eher nomothetisch, d. h. sie suchen allgemeine, von Raum und Zeit unabhängige Aussagen zu treffen. Dessen ungeachtet sind die Wissenschaftsparadigmen der beiden Bereiche nicht als absolut zu betrachten, da auch die historische Musikwissenschaft Gesetzmäßigkeiten über die Zeitläufte hinweg zu erkennen versucht, während Systematik und Ethnologie die geschichtlichen Veränderungen ihrer Gegenstände berücksichtigen.

Die historische Musikwissenschaft umfasst alle Teildisziplinen der musikalischen Geschichtsschreibung und widmet sich hauptsächlich der Erschließung von Quellen zur europäischen Kunst-, Volks- und Unterhaltungsmusik. Die systematische Musikwissenschaft dagegen ist stärker als ihr historisch orientierter Parallelzweig von Geistes- und Sozialwissenschaften, Natur- und Strukturwissenschaften beeinflusst und wendet deren erkenntnistheoretische und empirische Methoden an.

Die Musikethnologie behandelt die im Brauchtum der Ethnien existierende Musik. Von Interesse sind sowohl die Musikkulturen der Naturvölker, die nicht über Schrift und Notation verfügen, als auch – unter historischen Gesichtspunkten – die Musik der Hochkulturen und ihre Einflüsse. Wichtige Forschungsgegenstände sind Tonsysteme, Rhythmen, Instrumente, Theorie, Gattungen und Formen von Musik vor dem Hintergrund von Religion, Kunst, Sprache, soziologischer und wirtschaftlicher Ordnung. Angesichts von Migration und Globalisierung werden auch inter- und transkulturelle Phänomene berücksichtigt.

Über den Kanon der musikwissenschaftlichen Disziplinen hinaus ist Musik Gegenstand der Forschung z. B. in Mathematik und Kommunikationswissenschaft, Medizin und Neurowissenschaft, Archäologie, Literatur- und Theaterwissenschaft. Dabei ist im Einzelfall zu unterscheiden, ob es sich um Musik als das Forschungsobjekt anderer Wissenschaften handelt oder ob die Musikwissenschaft außermusikalische Bereiche untersucht. Eine Sonderstellung nimmt die Musiktherapie ein, die medizinische und psychologische Erkenntnisse und Methoden mit solchen der Musikpädagogik verbindet.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Musik (Lehramt); Musikpädagogik; Musikwissenschaft
Schwerpunkt(e)
Instrumentalunterricht; Musikdidaktik; Musikgeschichte; Musikpraxis; Musikpädagogik; Musikvermittlung; Musikwissenschaft

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
www.tu-dortmund.de/einschreibungsvoraussetzungen



Achtung:

Das Studium für ein Lehramt ist grundsätzlich zulassungsbeschränkt: Auf dem Pflichtfach Bildungswissenschaften liegt ein Orts-NC, hierfür ist eine Bewerbung erforderlich



Weitere Informationen zum Studiengang unter:

http://www.tu-dortmund.de/lehramtmusik
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einem Probestudium
  • einer Eignungsprüfung

Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung ohne fachlicher Nähe zum Studienfach in Verbindung mit
  • dem Erwerb der fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung durch Prüfung
Anmerkung
Vorbereitende Kursangebote
Ja
Es werden Vorkurse angeboten um den Einstieg ins Studium für Sie zu erleichtern. Darüber hinaus gibt es eine Einführungsveranstaltung speziell für die Zielgruppe der Beruflich qualifizierten. Informationen jeweils vor Beginn des Wintersemesters online unter: www.tu-dortmund.de/startinsstudium

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
01.04.2019 - 12.07.2019
www.tu-dortmund.de/fristen
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
15.12.2018 - 15.01.2019
Für das höhere Fachsemester ca. Mitte Februar 2019 bis 15.03.2019
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
15.01.2019 - 29.03.2019
Start voraussichtlich Mitte Januar
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
15.01.2019 - 29.03.2019
Start voraussichtlich Mitte Januar www.tu-dortmund.de/fristen
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
15.11.2018 - 15.01.2019
Zulassungsfreie Studiengänge: Start voraussichtlich Mitte November 2018 - Donnerstag vor Vorlesungsbeginn Für das höhere Fachsemester 15.11.2018-15.03.2019
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
15.11.2018 - 15.01.2019
Einschreibefrist für die Rückmeldung
14.01.2019 - 28.02.2019
danach zuzüglich 3,40 ? Verspätungsgebühr www.tu-dortmund.de/fristen
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
15.01.2019 - 29.03.2019
Start voraussichtlich Mitte Januar. Die Einschreibung in Masterstudiengängen varrieren je nach Fakultät. Bitte informieren Sie sich auf: www.tu-dortmund.de/fristen
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Bitte mit der zuständigen Fakultät Kontakt aufnehmen.

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Telefax
0231 / 755-3187
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Ansprechpartner
Frau Dr. Heidrun Olsen
Telefon
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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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