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Politikwissenschaft

Universität Duisburg-Essen „Universität Duisburg Essen“ von Wiki05 - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. Universität Duisburg-Essen (Foto: „Universität Duisburg Essen“ von Wiki05 - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.)

Politikwissenschaft, Bachelor of Arts

Studienort, Standort
Abschluss
Bachelor of Arts
Abschlussgrad
Bachelor of Arts
Regelstudienzeit
6 Semester
Akkreditierung
Ja
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
Der Austausch im Rahmen des ERASMUS-Programms ist an über 70 Partnerhochschulen möglich.
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Übersicht der ERASMUS-Kooperationen:

https://unidue.moveon4.de/publisher/1/deu
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Was ist "Politik"?

Politikwissenschaft (auch Politische Wissenschaft, Wissenschaft von der Politik, Wissenschaftliche Politik oder Politologie) ist als Integrationswissenschaft ein Teil der modernen Sozialwissenschaften und beschäftigt sich mit dem wissenschaftlichen Lehren und Erforschen politischer Prozesse, Strukturen und Inhalte sowie den politischen Erscheinungen und Handlungen des menschlichen Zusammenlebens. Die Politikwissenschaft zählt von ihrer Entwicklung als Wissenschaftsdisziplin im weiteren Sinne auch zu den Staatswissenschaften. Mit Nachbardisziplinen wie der Soziologie, der Rechtswissenschaft, der Geschichtswissenschaft, den Wirtschaftswissenschaften und der Psychologie erschloss sie sich inzwischen einen interdisziplinär angelegten Untersuchungsgegenstand, der über den Staat und seine Institutionen als Forschungsgegenstand hinausreicht.

Das Fach wird in verschiedene Teilbereiche untergliedert. Grundlegend ist die Differenzierung zwischen den Bereichen Politische Theorie (einschließlich Politische Philosophie und Ideengeschichte), Vergleichende Politikwissenschaft (früher Vergleichende Regierungslehre oder Vergleichende Analyse politischer Systeme) und Internationale Beziehungen (einschließlich Internationale Politik). Im Fall eines breiter angelegten Lehrangebots, wie es an manchen Universitäten betrieben wird, werden beispielsweise zusätzlich die Teildisziplinen System- bzw. Regierungslehre, Politische Soziologie, Politische Ökonomie, Politische Methodenlehre, Verwaltungswissenschaft, öffentliches Recht und Politikfeldanalyse oder in jüngerer Zeit Geschlechterforschung unterschieden.

Die Politikwissenschaft befasst sich mit dem gesellschaftlichen Zusammenleben der Menschen und untersucht, wie dieses Zusammenleben geregelt ist und geregelt werden kann. Ihr Gegenstandsbereich reicht demnach grundsätzlich über eine Beschäftigung mit der Tagespolitik hinaus. Ihr Untersuchungsinteresse erfordert die Analyse von grundlegenden Prinzipien, Zusammenhängen und von Ursache- und Wirkungsmechanismen des menschlichen Zusammenlebens in seinen unterschiedlichen Formen. Dabei berücksichtigt sie u. a. institutionelle, prozedurale, sachlich-materielle und politisch-kulturelle Gesichtspunkte. Ein besonderes Augenmerk richtet die moderne Politikwissenschaft auf die Frage, wie staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure agieren, wie politische Entscheidungsprozesse ablaufen, wie Machtverhältnisse entstehen und auf gesellschaftliche Strukturen einwirken.

Schon in der Antike beschäftigte sich die politische Philosophie und Staatsphilosophie (s. a. Chanakya) nahezu normativ-ontologisch mit der Frage, wie das Zusammenleben der Menschen am besten gestaltet werden könne. Dies lässt sich bis zu den altgriechischen Philosophen – vor allem auf Platon (Politeia - Der Staat) und Aristoteles – zurückführen und ist bis heute Gegenstand der philosophischen und ideengeschichtlichen Politischen Theorie. Als normative Wissenschaft wurde die Politikwissenschaft auch nach ihrer Gründung als akademische Disziplin in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland nach 1945 verstanden und konzipiert („Demokratiewissenschaft“). Die deutsche Tradition policeywissenschaftlicher und kameralwissenschaftlicher Forschung war vom 19. bis 20. Jahrhundert abgebrochen. Im Verbund mit der Rechtswissenschaft entstand die Politikwissenschaft zunächst als Teil der Staatswissenschaften, zu denen sie auch heute noch gezählt werden kann, obwohl der Staat und seine Funktionen nicht mehr ihr ausschließliches Untersuchungsobjekt ist.

Ausgehend von der Entwicklung des Faches in den Vereinigten Staaten wurde die Politikwissenschaft seit den 1960er Jahren methodisch stärker vom Aufkommen des Behavioralismus sowie von den sozialwissenschaftlich orientierten empirisch-analytischen Methoden beeinflusst. Damit einher ging eine zunehmende Orientierung des Faches hin zu positivistischen Fragestellungen.

Ziel der modernen empirischen Politikwissenschaft ist es, aus der Beschäftigung der Gesellschaft und ihren Strukturen Zusammenhänge zu bestimmen, die das Zusammenleben von Menschen erklären und beschreiben. Dieser Zweig des Faches ist stark methodisch geprägt und arbeitet sowohl quantitativ als auch qualitativ. Eine abschließende Wertung der Untersuchungsergebnisse muss hierbei entfallen. Damit orientiert sich dieser prominente Zweig des Faches analytisch und methodisch an den Naturwissenschaften und wird im Allgemeinen nach wie vor wesentlich durch US-amerikanische Entwicklungen und Innovationen geprägt. Dies betrifft vor allem die analytische Stringenz (Einsatz mathematischer Modelle, die sogenannte Theorie der rationalen Entscheidung) sowie methodische Rigorosität (Einsatz statistischer Verfahren).

Etwas anders stellt sich das Fach im Bereich der modernen theoretischen bzw. normativen Politikwissenschaft dar, der größtenteils mit dem eher geisteswissenschaftlich orientierten Teilfach der Politischen Theorie zusammenfällt: In Anknüpfung an die lange normative Tradition der Politischen Wissenschaft, werden hier gesellschaftliche Werthaltungen auf ihren normativen Gehalt hin analysiert und vor dem Hintergrund ideen- und philosophiegeschichtlicher Kontexte diskutiert und bewertet. Dabei bedient man sich beispielsweise der Methode der analytisch-hermeneutischen Textinterpretation oder anderer qualitativer Verfahren. Die Beschäftigung mit Werturteilen steht dementsprechend mitunter im Zentrum der Politischen Theorie als Teilfach der Politikwissenschaft. Im Besonderen gilt dies für die Politische Philosophie als betont normativer politischer Theorie.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Politikwissenschaft
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Örtliche Zulassungsbeschränkung,zwingend mit NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Nähere Informationen entnehmen Sie der entsprechenden Prüfungsordnung
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
  • einem Probestudium
  • einer Eignungsprüfung
Anmerkung
Vorbereitende Kursangebote
Ja
Talentkolleg
Kontakt Studieren ohne schulische HZB
Hausanschrift
Universitätsstraße 2, 45117 Essen
Telefon
0201 / 183 2804
Telefax
0201 / 02011832034
Ansprechpartner
Katja Steffan

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
08.10.2018 - 01.02.2019
Die Termine verstehen sich einschließlich des erst- und letztgenannten Tages.
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
04.06.2018 - 15.07.2018
bei Hochschule erfragen; Bewerbung nur online
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
04.06.2018 - 31.10.2018
Online-Terminreservierung unter: https://www.uni-due.de/studierendensekretariat/ts_zulassungsfreier_studiengang.php
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
04.06.2018 - 31.10.2018
Online-Terminreservierung unter: https://www.uni-due.de/studierendensekretariat/ts_zulassungsfreier_studiengang.php
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Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
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25.06.2018 - 31.08.2018
Rückmeldungs-/Beurlaubungsfrist für Ersthörer Die oben aufgeführten Fristen und Termine beziehen sich lediglich auf das Wintersemester 18/19. Termine und Fristen für die darauffolgenden Semester entnehmen Sie bitte folgendem Link: https://www.uni-due.de/studierendensekretariat/fristen_termine.php
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
04.06.2018 - 31.10.2018
Online-Terminreservierung: https://www.uni-due.de/studierendensekretariat/ts_zulassungsfreier_studiengang.php Für Prüfungsanerkennung aus ihrem vorherigen Studium beachten Sie bitte folgende Fristen: WS: 15.7. / SS: 15.01. https://www.uni-due.de/studierendensekretariat/hoehere_fachsemester.shtml
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