Hochschulkarte

Prozesstechnik

Rheinische Fachhochschule Köln RFH-Köln, Philippe Moosmann Rheinische Fachhochschule Köln (Foto: RFH-Köln, Philippe Moosmann)

Prozesstechnik, Bachelor of Engineering

Studienort, Standort
Abschluss
Bachelor of Engineering
Abschlussgrad
Bachelor of Engineering
Regelstudienzeit
8 Semester
Akkreditierung
Ja
Studienformen
Ausbildungsintegrierend; Berufsbegleitend; Duales Studium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Weitere Informationen
Anmerkungen zum Studiengang
Das Studium setzt eine laufende oder abgeschlossene Ausbildung und/oder Berufstätigkeit im Berufsfeld Chemikant, Chemielaborant oder einem vergleichbaren Beruf in der Prozessindustrie voraus.
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Der Studiengang wird in Kooperation mit der Rhein-Erft Akademie (Chemiepark Hürth-Knapsack) durchgeführt.

Was ist "Verfahrenstechnik"?

Die Verfahrenstechnik ist eine selbstständige Ingenieurwissenschaft und befasst sich mit allen Vorgängen, bei denen Stoffe (Gase, Flüssigkeiten oder Feststoffe) hinsichtlich Zusammensetzung, Art oder Eigenschaften verändert werden. Sie nutzt dabei physikalische, chemische oder biologische Verfahren. Innerhalb der Produktionstechnik befasst sich die Verfahrenstechnik mit der Herstellung von Stoffen, während die Fertigungstechnik diese unter Umständen zu Körpern mit geometrisch bestimmter Form weiterverarbeitet.

Beispiele sind Mahlen oder Sieben von Getreide, die Gewinnung von Metallen aus Erzen, die Produktion von Papier oder die Auftrennung der einzelnen Bestandteile des rohen Erdöls. Das Rohmaterial eines Verarbeitungsprozesses kann dabei selbst das Produkt einer vorhergegangenen Verarbeitung sein, und das Produkt kann weiterverarbeitet werden. Diese Vernetzung wird als Produktionsverbund bezeichnet. Auch die Wiedergewinnung, das Recycling von Wertstoffen aus Abfällen, fällt in den Aufgabenbereich der Verfahrenstechnik. Die zunehmende Energiegewinnung auf Basis nachwachsender Rohstoffe (Bioenergie) erfordert den Einsatz verfahrenstechnischer Methoden.
Die Verfahrenstechnik ist eine stark interdisziplinär ausgerichtete Wissenschaft. Zu verwandten Bereichen zählen Metallurgie, Chemieingenieurwesen und Chemie, Apparatebau (Teil des Maschinenbaus), Biotechnik und Umwelttechnik.

Laut Definition der Gesellschaft für Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (GVC) beschäftigt sich die Verfahrenstechnik mit der technischen und wirtschaftlichen Durchführung aller Prozesse, in denen Stoffe nach Art, Eigenschaft und Zusammensetzung verändert werden. Es handelt sich also um die Ingenieurwissenschaft der Stoffumwandlung. In der Praxis arbeitet der Verfahrensingenieur oft eng mit den naturwissenschaftlichen Disziplinen, z. B. mit Chemikern als Entwickler, zusammen und setzt deren Erkenntnisse in realisierbare technische Konzepte und Prozesse um. Besonders die Vergrößerung des Produktionsmaßstabes und der Energiehaushalt eines Verfahrens sind oft entscheidende Fragen.

Doch auch die Realisierung der verfahrenstechnisch entwickelten und geplanten Anlage, selbst als Anlagenbau bezeichnet, wird von der Verfahrenstechnik abgedeckt. Hierbei sind die Auswahl und Auslegung der zum Bau einzusetzenden Apparate, Bauteile und Materialien die Hauptaufgabe des Verfahrenstechnikers. Hinzu kommt in immer umfassenderem Maße auch die mess- und regelungstechnische Planung des zu betreibenden Prozesses. Hierbei fließen oft die Erkenntnisse aus der verfahrenstechnischen Theorie- und Versuchsarbeit in computergestützte Simulationen ein. Diese dienen dann als Ausgangsbasis oder sogar als Führungsmodell für die Prozessregelung. Aufgrund des sehr interdisziplinär ausgelegten Studiums finden Absolventen in der Berufspraxis ein sehr breites Einsatzspektrum. Von der Arbeit als Forscher im Labor, als Entwickler und Programmierer von Simulationen oder Leitsystemen, über die Tätigkeit als Berechnungs- und Projektingenieur, bis hin zum Bauleiter oder Betriebsführer von Produktionsanlagen sind Verfahrens- und Chemieingenieure in der gesamten Chemie-, Energie-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie, wie auch in den entsprechenden Anlagenbauunternehmen und Forschungseinrichtungen anzutreffen.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Chemieingenieurwesen; Physikalische Technik; Verfahrenstechnik
Schwerpunkt(e)
Mess-, Steuer- und Regelungstechnik; Prozessauslegung; Prozesssimulation; Thermische Verfahren

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Neben den allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen ist der Nachweis eines zum Zeitpunkt der Immatrikulation bestehenden Ausbildungsvertrages zum Chemikanten, Chemielaboranten oder zu einem vergleichbaren Ausbildungsberuf in der Prozessindustrie oder nach Abschluss der Ausbildung ein aktuelles Arbeitsverhältnis oder eine mindestens zweijährige einschlägige Berufstätigkeit in einem der o.g. oder artverwandten Tätigkeitsbereiche nachzuweisen.
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung ohne fachlicher Nähe zum Studienfach in Verbindung mit
  • dem Erwerb der fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung durch Prüfung
Anmerkung
Studienbewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung über eine Berufsausbildung mit entsprechender Berufserfahrung erworben haben und ein fachlich nicht entsprechendes Fach studieren wollen, müssen eine Zugangsprüfung bestehen.
Kontakt Studieren ohne schulische HZB
Hausanschrift
Schaevenstraße 1 a-b, 50676 Köln
Telefon
0221 / 20302-624
Telefax
0221 / 20302-45
Ansprechpartner
Jonas Meschut

Studienbeitrag

Studienbeiträge
Anmerkung zum Studienbeitrag

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
10.09.2018 - 02.02.2019
Eine Woche vor dem Vorlesungszeitraum finden Brückenkurse zur Unterstützung des Studieneinstiegs statt. Die letzten beiden Wochen des angegebenen Zeitraums sind als Prüfungszeitraum vorlesungsfrei.
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
Nachmeldungen sind möglich, wenn freie Studienplätze zur Verfügung stehen.
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Nachmeldungen sind möglich, wenn freie Studienplätze zur Verfügung stehen.
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Es gelten die konkret im Zulassungsbescheid genannten Fristen!
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Bewerbung über uni-assist (www.uni-assist.de)
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Bewerbung über uni-assist (www.uni-assist.de)
Einschreibefrist für die Rückmeldung
Die Rückmeldung erfolgt durch den Zahlungseingang des AStA-Beitrags
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
Nachmeldungen sind möglich, wenn freie Studienplätze zur Verfügung stehen.
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
individuell

Kontakt/Ansprechpartner

Studienberatung/Zulassung
Hausanschrift
Schaevenstraße 1a-b, 50676 Köln
Telefon
0221 / 20302-28
Telefax
0221 / 20302-45
Leiter
Ansprechpartner
Herr Timm Minkowitsch
Telefon
0221 / 20302-648
Telefax
0221 / 20302-45

Weitere Ansprechpartner findest du hier!


Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 25.11.2018

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