Hochschulkarte

Produktion und Logistik

Technische Hochschule Köln „Fachhochschule Köln - Campus Südstadt, GWZ-2984“ von Raimond Spekking - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. Technische Hochschule Köln (Foto: „Fachhochschule Köln - Campus Südstadt, GWZ-2984“ von Raimond Spekking - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.)

Produktion und Logistik, Bachelor

Studienort, Standort
Abschluss
Bachelor
Abschlussgrad
Bachelor of Engineering
Regelstudienzeit
7 Semester
Akkreditierung
Ja
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch

Was ist "Logistik"?

Die Logistik ist sowohl eine interdisziplinäre Wissenschaft als auch ein Wirtschaftszweig oder eine Abteilung in Organisationen, die sich mit der Planung, Steuerung, Optimierung und Durchführung von Güter-, Informations- und Personen­strömen befassen. Zu diesen Strömen zählt das Transportieren, Lagern, Umschlagen, Kommissionieren, Sortieren, Verpacken und Verteilen. Bei Stückgütern spricht man vom Materialfluss. Zum Teil wird auch die Gesamtheit dieser planerischen oder durchführenden Prozesse als Logistik bezeichnet. Neben dieser sogenannten prozess- oder flussorientierten Sichtweise auf die Logistik gibt es auch andere Sichtweisen, die sie als Instrument der Unternehmensführung betrachten, sowie die Sichtweise, dass sämtliche Phasen im Produktlebenszyklus von der Logistik betrachtet werden (lebenszyklusorientierte Sichtweise).

Die Logistikbranche besteht zu einem großen Teil aus Spediteuren und Lagereien sowie Verkehrsunternehmen und wurde durch die Verteilung Dislozierung von Produktionen auf zahlreiche Standorte Globalisierung seit Ende des 20. Jahrhunderts immer bedeutender. In Deutschland ist sie inzwischen die drittgrößte Branche nach Zahl der Beschäftigten bei vergleichsweise geringer spezifischer Wertschöpfung. Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften beschäftigten sich selbstständig mit den verschiedenen Aspekten der Logistik. Dazu zählt beispielsweise das Lieferkettenmanagement sowie die Verkehrs- oder Materialflusstechnik. Die entsprechenden Teildisziplinen sind inzwischen zu einer neuen interdisziplinären Wissenschaft zusammengewachsen. In Organisationen gibt es oft eigenständige Bereiche die sich mit der Logistik beschäftigen. Im Militär ist dies die Logistiktruppe, in Krankenhäusern die Krankenhauslogistik und in Unternehmen Logistikabteilungen mit unterschiedlichem Aufgabenumfang.
Der Ursprung der Logistik liegt im militärischen Bereich, in den 1960ern und 70ern verbreitete sie sich auch in der Wirtschaft. Der Großteil der modernen Fachliteratur befasst sich mit der Logistik von Unternehmen. Der Begriff der Logistik wurde über die folgenden Jahrzehnte immer weiter ausgedehnt. Anfangs war damit nur die Verteilung von Waren gemeint (Absatzlogistik), bald auch die Beschaffungslogistik und die Produktionslogistik. Im Zentrum der Betrachtung standen die Transportlogistik, das Umschlagen und das Lagern. Moderne Interpretationen betrachten nicht nur die Querschnittsfunktion innerhalb eines Unternehmens über Beschaffung, Produktion und Absatz hinweg, sondern auch die gesamte Lieferkette und Wertschöpfungskette über mehrere Unternehmen hinweg.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Logistik, Transport, Verkehrswirtschaft; Produktionstechnik; Wirtschaftsingenieurwesen
Schwerpunkt(e)
Automobilwirtschaft; Produktionstechnik

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Örtliche Zulassungsbeschränkung,zwingend mit NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Praktikum:

Zeitpunkt und Dauer:6 Wochen (Fünftagewoche Vollzeit, ohne Fehlzeiten und Urlaub)



Die praktische Tätigkeit (Vorpraktikum) ist i. d. R. vor Aufnahme des Studiums abzuleisten und bei der Einschreibung nachzuweisen. Bei einem nur teilweise oder vollständig nicht abgeleisteten Vorpraktikum kann in begründeten Fällen eine Ausnahme von Satz 1 zugelassen werden. In diesem Fall ist es ausreichend, wenn spätestens zu Beginn des 4. Semesters das Vorpraktikum in Dauer von sechs Wochen nachgewiesen wird.



Inhalte:Das Praktikum muss Tätigkeiten aus mindestens zwei der folgenden Bereiche umfassen:



- manuelle oder maschinelle Arbeitstechniken an Metallen, Kunststoffen und anderen Werkstoffen,

- Verbindungstechniken,

- Montage von Maschinen und Anlagen und/oder deren Baugruppen,

- Qualitätswesen,

- Betriebsorganisation oder IT-Organisation,

- Arbeitsvorbereitung oder Produktionsplanung und ?steuerung.





Ausnahmen: Das Praktikum gilt als erbracht, wenn die Fachoberschule für Technik im Bereich Maschinenbau erworben wurde.



Für Studierende mit einschlägiger Berufsausbildung oder nachgewiesener Praktikumstätigkeit in diesen Bereichen kann auf Antrag das Praktikum entfallen bzw. teilweise berücksichtigt werden.



Auf Antrag ist es möglich, Praktika auch teilweise anzuerkennen.



Nachweise:Der Nachweis des Praktikums wird erbracht durch ein mindestens 8-seitiges Berichtsheft sowie eine Bescheinigung vom jeweiligen Betrieb.



Das Berichtsheft soll folgenden Mindestanforderungen genügen:



- Zusammenfassende Beschreibung der wöchentlichen Tätigkeiten, welche die o.g. Bereiche betreffen

- Maximal Schriftgrad 12, einfacher Zeilenabstand, Ränder 2,5cm



Ist der Bericht aufgrund zu vieler Rechtschreibfehler unverständlich, kann er nicht anerkannt werden.



Die Bescheinigung des Betriebes soll folgenden Mindestanforderungen genügen:



- Authentizität durch Firmenlogo, Stempel und Unterschrift auf dem Dokument; ggf. amtlich beglaubigte Übersetzung unter Vorlage der Originalbescheinigung

- Name und Geburtsdatum des Praktikanten, Praktikumszeitraum, Anwesenheits- und Fehlzeiten, wie Krankheit oder Urlaub

- Angabe der Ausbildungsdauer und ?inhalte in den einzelnen Bereichen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung ohne fachlicher Nähe zum Studienfach in Verbindung mit
  • dem Erwerb der fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung durch Prüfung
Anmerkung
Absolventen/innen einer Berufsausbildung die ein fachlich nicht entsprechendes Fach studieren wollen müssen entweder eine Zugangsprüfung oder - bei zulassungsfreien Studiengängen - ein Probestudium bestehen.

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
24.09.2018 - 08.02.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
02.05.2018 - 15.07.2018
Ausschlussfrist!
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
02.05.2018 - 15.07.2018
Bitte beachten Sie die abweichenden Bewerbungsfristen der Master-Studiengänge, sowie vereinzelter Bachelor-Studiengänge.
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Es gelten die konkreten Fristen im Zulassungsbescheid!
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Bitte beachten Sie die abweichenden Bewerbungsfristen.
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Bitte beachten Sie die abweichenden Bewerbungsfristen.
Einschreibefrist für die Rückmeldung
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
Es gelten die konkreten Fristen im Zulassungsbescheid!
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Bei diversen Studiengängen (Bachelor und Master) gibt es Eignungstests bzw. Auswahlgespräche. Bitte informieren Sie sich hierzu unter www.th-koeln.de.

Kontakt/Ansprechpartner

Weitere Ansprechpartner findest du hier!


Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

Studentenservice

Den gesamten Studentenservice findest du hier!

Services
Service

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung