Hochschulkarte

Verfahrenstechnik - Prozessintensivierung

Technische Hochschule Köln „Fachhochschule Köln - Campus Südstadt, GWZ-2984“ von Raimond Spekking - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. Technische Hochschule Köln (Foto: „Fachhochschule Köln - Campus Südstadt, GWZ-2984“ von Raimond Spekking - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.)

Verfahrenstechnik - Prozessintensivierung, Master

Studienort, Standort
Abschluss
Master
Abschlussgrad
Master of Science
Zielgruppe
Zugangsvoraussetzung ist ein anerkannter erster Hochschulabschluss im Studiengang Verfahrenstechnik oder im Studiengang Maschinenbau, Studienrichtung Anlagen- Energie- und Verfahrenstechnik, oder einem anderen fachlich vergleichbaren Studiengang im Umfang von mindestens 210 Leistungspunkten nach dem European Credit Transfer System (ECTS) und einer Gesamtnote 2,5 oder besser, durch den die erforderliche fachliche Vorbildung für den Masterstudiengang nachgewiesen wird. Die Entscheidung über die Einschlägigkeit trifft der Prüfungsausschuss.
Regelstudienzeit
3 Semester
Akkreditierung
Nein
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
konsekutiv
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Weitere Informationen

Was ist "Verfahrenstechnik"?

Die Verfahrenstechnik ist eine selbstständige Ingenieurwissenschaft und befasst sich mit allen Vorgängen, bei denen Stoffe (Gase, Flüssigkeiten oder Feststoffe) hinsichtlich Zusammensetzung, Art oder Eigenschaften verändert werden. Sie nutzt dabei physikalische, chemische oder biologische Verfahren. Innerhalb der Produktionstechnik befasst sich die Verfahrenstechnik mit der Herstellung von Stoffen, während die Fertigungstechnik diese unter Umständen zu Körpern mit geometrisch bestimmter Form weiterverarbeitet.

Beispiele sind Mahlen oder Sieben von Getreide, die Gewinnung von Metallen aus Erzen, die Produktion von Papier oder die Auftrennung der einzelnen Bestandteile des rohen Erdöls. Das Rohmaterial eines Verarbeitungsprozesses kann dabei selbst das Produkt einer vorhergegangenen Verarbeitung sein, und das Produkt kann weiterverarbeitet werden. Diese Vernetzung wird als Produktionsverbund bezeichnet. Auch die Wiedergewinnung, das Recycling von Wertstoffen aus Abfällen, fällt in den Aufgabenbereich der Verfahrenstechnik. Die zunehmende Energiegewinnung auf Basis nachwachsender Rohstoffe (Bioenergie) erfordert den Einsatz verfahrenstechnischer Methoden.
Die Verfahrenstechnik ist eine stark interdisziplinär ausgerichtete Wissenschaft. Zu verwandten Bereichen zählen Metallurgie, Chemieingenieurwesen und Chemie, Apparatebau (Teil des Maschinenbaus), Biotechnik und Umwelttechnik.

Laut Definition der Gesellschaft für Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (GVC) beschäftigt sich die Verfahrenstechnik mit der technischen und wirtschaftlichen Durchführung aller Prozesse, in denen Stoffe nach Art, Eigenschaft und Zusammensetzung verändert werden. Es handelt sich also um die Ingenieurwissenschaft der Stoffumwandlung. In der Praxis arbeitet der Verfahrensingenieur oft eng mit den naturwissenschaftlichen Disziplinen, z. B. mit Chemikern als Entwickler, zusammen und setzt deren Erkenntnisse in realisierbare technische Konzepte und Prozesse um. Besonders die Vergrößerung des Produktionsmaßstabes und der Energiehaushalt eines Verfahrens sind oft entscheidende Fragen.

Doch auch die Realisierung der verfahrenstechnisch entwickelten und geplanten Anlage, selbst als Anlagenbau bezeichnet, wird von der Verfahrenstechnik abgedeckt. Hierbei sind die Auswahl und Auslegung der zum Bau einzusetzenden Apparate, Bauteile und Materialien die Hauptaufgabe des Verfahrenstechnikers. Hinzu kommt in immer umfassenderem Maße auch die mess- und regelungstechnische Planung des zu betreibenden Prozesses. Hierbei fließen oft die Erkenntnisse aus der verfahrenstechnischen Theorie- und Versuchsarbeit in computergestützte Simulationen ein. Diese dienen dann als Ausgangsbasis oder sogar als Führungsmodell für die Prozessregelung. Aufgrund des sehr interdisziplinär ausgelegten Studiums finden Absolventen in der Berufspraxis ein sehr breites Einsatzspektrum. Von der Arbeit als Forscher im Labor, als Entwickler und Programmierer von Simulationen oder Leitsystemen, über die Tätigkeit als Berechnungs- und Projektingenieur, bis hin zum Bauleiter oder Betriebsführer von Produktionsanlagen sind Verfahrens- und Chemieingenieure in der gesamten Chemie-, Energie-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie, wie auch in den entsprechenden Anlagenbauunternehmen und Forschungseinrichtungen anzutreffen.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Verfahrenstechnik
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Liegen die o.g. Voraussetzungen nicht in vollem Umfang vor, so kann eine Zulassung nur mit der Auflage erfolgen, fehlende Vorkenntnisse durch erfolgreichen Besuch bestimmter Lehrveranstaltungen aus Bachelorstudiengängen nachzuholen. StudienbewerberInnen, die ihr einschlägiges Studium noch nicht abgeschlossen haben, können zugelassen und eingeschrieben werden wenn sie zum Bewerbungszeitpunkt nachweisen, dass ihnen nicht mehr als 30 Leistungspunkte zur Erlangung ihres Abschlusses fehlen. In diesen Fällen erfolgt die Einschreibung mit der Auflage, dass der erfolgreiche Abschluss mit einer Mindestnote von 2,5 bis zum Ende der Rückmeldefrist zum 2. Semester nachgewiesen wird, anderenfalls erfolgt die Exmatrikulation.
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
28.09.2020 - 12.02.2021
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
11.05.2020 - 15.07.2020
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
11.05.2020 - 15.07.2020
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
-
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
11.05.2020 - 15.07.2020
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
11.05.2020 - 15.07.2020
Einschreibefrist für die Rückmeldung
-
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
-
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

Kontakt/Ansprechpartner

TH Köln Institut für Anlagen und Verfahrenstechnik
Hausanschrift
Betzdorfer Straße 2, 50679 Köln
Telefon
0221 / 8275-2212
Telefax
0221 / 8275-2202
Internetseite
Ansprechpartner weiterführendes Studium
Ansprechpartner
Prof. Dr. - Ing. Thomas Rieckmann
Telefon
/
Telefax
/
E-Mail

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 30.04.2020

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