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Populäre Musik und Medien

Universität Paderborn Universität Paderborn, Tibor Werner Szolnoki Universität Paderborn (Foto: Universität Paderborn, Tibor Werner Szolnoki)

Populäre Musik und Medien, Bachelor

Studienort, Standort
Paderborn
Abschluss
Bachelor
Abschlussgrad
Bachelor of Arts
Regelstudienzeit
6 Semester
Akkreditierung
Ja
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
- neben dem örtlichen Auswahlverfahren muss ein weiterer Eignungstest absolviert werden

Was ist "Musik"?

Musik ist eine Kunstgattung, deren Werke aus organisierten Schallereignissen bestehen. Zu ihrer Erzeugung wird akustisches Material, wie Töne und Geräusche innerhalb des für Menschen hörbaren Bereichs, geordnet. Aus dem Vorrat eines Tonsystems werden Skalen gebildet. Deren Töne können in unterschiedlicher Lautstärke bzw. Intensität, Klangfarbe, Tonhöhe und Tondauer erscheinen. Melodien entstehen aus der Abfolge von Tönen sowie gegebenenfalls Pausen in einem zeitlich festgelegten Rahmen (Rhythmus). Aus dem Zusammenklang mehrerer Töne von jeweils anderer Tonhöhe erwächst Mehrstimmigkeit, aus den Beziehungen der Töne untereinander entsteht Harmonik. Die begriffliche Erfassung, systematische Darstellung der Zusammenhänge und deren Deutung leistet die Musiktheorie, mit dem Lehren und Lernen von Musik befasst sich die Musikpädagogik, mit Fragen nach der musikalischen Gestaltung hauptsächlich die Musikästhetik.

Die Musikwissenschaft umfasst als Lehrplan diejenigen wissenschaftliche Disziplinen im geistes-, kultur-, sozial- und naturwissenschaftlich-technischen Kontext, deren Inhalte die Erforschung und reflektierende Darstellung von Musik in ihren unterschiedlichen historischen, sozialen, ethnischen bzw. nationalen Erscheinungen sind. Gegenstand der Musikwissenschaft sind dabei sämtliche Ausprägungen von Musik, ihre Theorie, ihre Produktion und Rezeption, ihre Funktionen und Wirkungen sowie ihre Erscheinungsweisen vom musikalischen Ausgangsmaterial Schall bis zum komplexen Einzelwerk.

Die Musikwissenschaft wird seit dem 20. Jahrhundert in drei Teilbereiche gegliedert, in die historische Musikwissenschaft, die systematische Musikwissenschaft und die Musikethnologie. Diese Gliederung ist nicht immer streng eingehalten. Während einerseits die Musikethnologie auch dem systematischen Zweig zugerechnet werden kann, werden andererseits praktische Bereiche als angewandte Musikwissenschaft bezeichnet.

Historische Forschungsbereiche der Musikwissenschaft sind eher idiographisch, also das Objekt im geschichtlichen Wandel beschreibend, die systematischen eher nomothetisch, d. h. sie suchen allgemeine, von Raum und Zeit unabhängige Aussagen zu treffen. Dessen ungeachtet sind die Wissenschaftsparadigmen der beiden Bereiche nicht als absolut zu betrachten, da auch die historische Musikwissenschaft Gesetzmäßigkeiten über die Zeitläufte hinweg zu erkennen versucht, während Systematik und Ethnologie die geschichtlichen Veränderungen ihrer Gegenstände berücksichtigen.

Die historische Musikwissenschaft umfasst alle Teildisziplinen der musikalischen Geschichtsschreibung und widmet sich hauptsächlich der Erschließung von Quellen zur europäischen Kunst-, Volks- und Unterhaltungsmusik. Die systematische Musikwissenschaft dagegen ist stärker als ihr historisch orientierter Parallelzweig von Geistes- und Sozialwissenschaften, Natur- und Strukturwissenschaften beeinflusst und wendet deren erkenntnistheoretische und empirische Methoden an.

Die Musikethnologie behandelt die im Brauchtum der Ethnien existierende Musik. Von Interesse sind sowohl die Musikkulturen der Naturvölker, die nicht über Schrift und Notation verfügen, als auch – unter historischen Gesichtspunkten – die Musik der Hochkulturen und ihre Einflüsse. Wichtige Forschungsgegenstände sind Tonsysteme, Rhythmen, Instrumente, Theorie, Gattungen und Formen von Musik vor dem Hintergrund von Religion, Kunst, Sprache, soziologischer und wirtschaftlicher Ordnung. Angesichts von Migration und Globalisierung werden auch inter- und transkulturelle Phänomene berücksichtigt.

Über den Kanon der musikwissenschaftlichen Disziplinen hinaus ist Musik Gegenstand der Forschung z. B. in Mathematik und Kommunikationswissenschaft, Medizin und Neurowissenschaft, Archäologie, Literatur- und Theaterwissenschaft. Dabei ist im Einzelfall zu unterscheiden, ob es sich um Musik als das Forschungsobjekt anderer Wissenschaften handelt oder ob die Musikwissenschaft außermusikalische Bereiche untersucht. Eine Sonderstellung nimmt die Musiktherapie ein, die medizinische und psychologische Erkenntnisse und Methoden mit solchen der Musikpädagogik verbindet.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Medienwissenschaft; Popularmusik
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
wer das Zeugnis der Hochschulreife (allgemeine oder einschlägig fachgebundene

Hochschulreife) oder ein durch Rechtsvorschrift oder von der zuständigen staatlichen

Stelle als gleichwertig anerkanntes Zeugnis oder die Voraussetzungen für in der

beruflichen Bildung Qualifizierte besitzt.

(2) Als weitere Zugangsvoraussetzung müssen die Studienbewerberinnen und -bewerber

Grundkenntnisse und -kompetenzen im Bereich der Popmusik- und Medienkultur

nachweisen. Der Nachweis der studiengangsbezogenen Grundkenntnisse und -kompetenzen ist Voraussetzung für die Einschreibung. Außerdem sind musik- und

medienpraktische Erfahrungen (z.B. als Bandmusiker, Instrumentalist, DJ,

Musikredakteur) sowie Kenntnisse in der allgemeinen Musiklehre wünschenswert.

(3) Der Nachweis der studiengangsbezogenen Grundkenntnisse und -kompetenzen wird

durch einen bestandenen Eignungstest erbracht. Dieser besteht aus einem 45-minütigen

schriftlichen Teil (Essay zu einer gegenwartsnahen popmusik- bzw. medienkulturellen

Fragestellung im Umfang von max. zwei DIN-A4 Seiten) sowie aus einem ca. 15-

minütigen Interview. Im Interview mit der Prüfungskommission sollen die

studiengangsbezogenen Motivationen und Qualifikationen der Bewerberinnen und

Bewerber sowie deren Vorstellungen bezüglich künftiger beruflicher Tätigkeitsfelder

ermittelt werden.

(4) Der Eignungstest ist bestanden, wenn die Prüfungskommission nach Bewertung der

schriftlichen Arbeit und dem im Interview vermittelten Eindruck zu der

Gesamtbeurteilung gelangt, dass die Bewerberin bzw. der Bewerber über die

erforderlichen Voraussetzungen verfügt, um den Anforderungen des

Bachelorstudiengangs Populäre Musik und Medien gerecht zu werden. Das Nähere zur

Durchführung des Eignungsfeststellungsverfahrens regelt der Prüfungsausschuss.
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule

Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule

Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung ohne fachlicher Nähe zum Studienfach in Verbindung mit
  • dem Erwerb der fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung durch Prüfung
Anmerkung
bei zulassungsfreien Studiengängen ist alternativ zur Zugangsprüfung ein Probestudium möglich, das Beratungsbespräch an der Hochschule ist immer notwendig

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
08.10.2018 - 01.02.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.06.2018 - 15.07.2018
- für zulassungsbeschränkte höhere Fachsemester 01.06.2018 - 15.09.2018
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
01.06.2018 - 21.09.2018
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Informationen beim Studierendensekretariat
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Einschreibefrist für die Rückmeldung
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Informationen beim Studierendensekretariat

Kontakt/Ansprechpartner

Zentrale Studienberatung
Hausanschrift
Warburger Straße 100, 33098 Paderborn
Telefon
05251 / 60-2007
Telefax
05251 / 60-3532

Weitere Ansprechpartner findest du hier!


Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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