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Interreligiöse Dialogkompetenz

Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen Copyright: ©: Maurice Cox, Autor/Quelle: Maurice Cox Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen (Foto: Copyright: ©: Maurice Cox, Autor/Quelle: Maurice Cox)

Interreligiöse Dialogkompetenz, Master

Studienort, Standort
Paderborn
Abschluss
Master
Abschlussgrad
Master of Arts
Zielgruppe
Fach- und Führungskräfte in der Sozialen Arbeit, in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, in Beratungsstellen, in Städten und Gemeinden.Mitarbeitende in den Bereichen Bildung, Erziehung und Seelsorge. Ebenso kann der Studiengang auf eine Tätigkeit als Diversity Manager in einem Unternehmen vorbereiten.
Regelstudienzeit
6 Semester
Akkreditierung
Ja
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
weiterbildend
Studienformen
Berufsbegleitend
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
Der Studiengang ist ein Kooperationsstudiengang der

Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, der Philosophisch-Theologische Hochschule SVD St. Augustin und des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln. Die Immatrikulation erfolgt an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen. Der Mastergrad wird ebenfalls von der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen verliehen. Die Lehrveranstaltungen finden überwiegend an der Philosophisch-Theologischen Hochschule SVD St. Augustin statt.

Was ist "Interreligiöse Dialogkompetenz"?

Bildungseinrichtungen, Träger Sozialer Arbeit, Seelsorgeanbieter, aber auch Institutionen der öffentlichen Verwaltung, des Gesundheitswesens und der Wirtschaft stehen vor der Herausforderung, ihre Angebote in Deutschland immer häufiger auch Menschen anderer Kulturen oder Religionen zu öffnen.

Der berufsbegleitende Masterstudiengang „Interreligiöse Dialogkompetenz“ vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten, die nötig sind, religiöse und kulturelle Vielfalt zu verstehen und zu gestalten.

Das Studium vermittelt vor dem Hintergrund der christlichen Theologie ein fundiertes Wissen über die Weltreligionen (Judentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus), aber auch über atheistische, agnostische oder humanistische Sichtweisen.

Dabei geht es nicht nur um die Wesensmerkmale der unterschiedlichen Religionen, sondern auch um Differenzierungsprozesse der Religionen in Geschichte und Gegenwart oder um die Stellung und Bedeutung der Religionen im Verhältnis zum Staat. Religionspsychologie gehört dabei ebenso zum Lehrplan wie das Thema Fundamentalismus.

Aus Sicht unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen erwerben die Studierenden Wissen über das Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionen und Kulturen – zum Beispiel aus Sicht der Theologie, der Politik, der Psychologie oder der Soziologie.

Die Studierenden entwickeln in Theorie und Praxisprojekten Fähigkeiten, Probleme des Zusammenlebens zu lösen. Neben Wissen erwerben sie Haltungskompetenzen (wie Respekt, Empathie oder Streitkompetenz) sowie Handlungskompetenzen (wie Beratungsfähigkeiten oder Moderationskompetenz).

Anhand von Praxisbeispielen lernen die Studierenden Konzepte kennen, wie Seelsorge, Begleitung, Beratung und Zusammenarbeit in interkulturellem und interreligiösem Kontext funktionieren kann, wie sie eine gewaltfreie und lösungsorientierte Kommunikation in Konflikten ermöglichen oder wie Bildungsarbeit oder Gemeinwesenarbeit in multireligiösen und multikulturellen Zusammenhängen umgesetzt werden kann.
Nicht zuletzt fördert das Studium die Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden, indem es anregt, sich mit der eigenen Position auseinanderzusetzen und diese formulieren zu können.

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Religionswissenschaft; Soziologie, Sozialwissenschaft
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Diplom, Bachelor oder vergleichbarer Abschluss in einem Fach der Human-, Sozial- oder Geisteswissenschaften sowie eine mindestens einjährige einschlägige Berufserfahrung.
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studienbeitrag

Studienbeiträge
Anmerkung zum Studienbeitrag
Ratenzahlungen möglich.

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
24.09.2018 - 08.02.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.12.2017 - 31.03.2018
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
entfällt
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
entfällt
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
01.12.2017 - 31.03.2018
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
01.12.2017 - 31.03.2018
Einschreibefrist für die Rückmeldung
03.09.2018 - 14.09.2018
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
bei Hochschule erfragen
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Termine bei der Hochschule erfragen

Kontakt/Ansprechpartner

Erzbistum Köln\ \ Referat Dialog und Verkündigung
Hausanschrift
Marzellenstraße 32, 50668 Köln
Telefon
0221 / 1642-7202
Telefax
0221 / 1642-7210
Ansprechpartner weiterführendes Studium
Ansprechpartner
Dr. Thomas Lemmen

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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