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Versorgungstechnik, Lehramt an Berufskollegs

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Unter Versorgungstechnik fasst man heute alle technischen Maßnahmen zusammen, die in Räumen und Gebäuden, aber auch Betriebsstätten und Einrichtungen, die keine Gebäude sind, der energetischen Versorgung (z. B. Beheizung und Beleuchtung), der stofflichen Versorgung (Wasser, Luft) und der Entsorgung (Abwasser, Müll) dienen.
Teilgebiete der Versorgungstechnik sind die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) bzw. die Gebäudetechnik.
Diese Begriffe werden teilweise synonym verwendet.

Versorgungstechnik schließt dabei alle Gebäudetypen sowie auch Anlagen mit ein, die keine Gebäude sind, während sich die Gebäudetechnik mit allen Gebäuden, so auch Nichtwohngebäuden und Industrieanlagen, beschäftigt. Der vormals verwendete Begriff Haustechnik wird heute noch gelegentlich für die Technische Gebäudeausrüstung in Wohngebäuden verwendet.

Im VDI wurde 1975 die Fachgesellschaft TGA gegründet.
Die Versorgungstechnik soll den Nutzwert von Gebäuden und Einrichtungen steigern bzw. die Nutzung erleichtern und verschiedene Sicherheitsaufgaben erfüllen.
Die Versorgungstechnik beschäftigt sich mit der Erschließung von Grundstück und Gebäude (Kanalisation, Strom- und Wasserversorgung), weiteren grundlegenden Ausstattungsmerkmalen von Gebäuden (Beleuchtung, Heizung, Klimatisierung, Kommunikationsanlage) und allen zusätzlichen Anlagen (Sicherheitstechnik, Gebäudeautomatisierung).

Versorgungstechnik ist in Deutschland ein eigenständiger Studiengang an Fachhochschulen. Darüber hinaus wird sie an einigen (Technischen) Universitäten als Fachrichtung im Rahmen des Verfahrenstechnik- oder Maschinenbau-Studiums angeboten. In der DDR hieß der entsprechende Studiengang meist Technische Gebäudeausrüstung.

Nach dem Abschluss des Studiums wurde etwa bis zum Wintersemester 2005/06 der akademische Grad "Dipl.-Ing. (FH)" verliehen. Seitdem haben die meisten Fachhochschulen ihre Studiengänge auf das international verbreitete System mit dem Abschluss "Bachelor of Engineering" und dem Aufbaustudium zum "Master of Engineering" umgestellt.

An den Hochschulen werden die Fachbereiche oft noch in Spezialisierungen bzw. Fachrichtungen unterteilt. Die verbreitetste Fachrichtung dürfte die Technische Gebäudeausrüstung sein. Darüber hinaus gibt es z. B. Energie- und Umwelttechnik, Entsorgungstechnik und Facilitymanagement.

Quelle: Wikipedia

  • Studienfeld(er)
    Metalltechnik, Maschinenbau (Lehramt)
  • Zulassungsmodus
    Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
  • Studienbeginn
    nur Wintersemester
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    Teilnahme am studienfeldspezifischen SelfAssessment für das Lehramt.
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Zugangsbedingungen
  • Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
  • Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
    • einem Probestudium
    • einer Eignungsprüfung
Zugangsbedingungen
Internetseite
weitere Informationen zu "Studieren ohne Abitur"
  • Vorlesungszeit
    02.11.2020 - 12.02.2021
    Für Studierende ab dem 2. Semester aufwärts: 26. Oktober bis 12. 2.2021
  • Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt.
    Stand: 28.08.2021

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