Der Studiengang B. Eng. Mechatronik ist praxisorientiert ausgerichtet und befähigt die Studierenden zur Ausübung von ingenieurwissenschaftlichen Tätigkeit im Bereich der Mechatronik in der Industrie. Die Absolventen erwerben neben den naturwissenschaftlichen und technischen Kompetenzen auch fachübergreifende Qualifikationen. Der Studiengang vermittelt den Studierenden die Grundlagen des Maschinenbaus und der Elektrotechnik. Den mechatronischen Grundelementen, Sensoren, Aktoren und der Informationstechnik kombiniert mit Steuerungs- und Regelungstechnik wird besondere Bedeutung geschenkt. Die Studierenden werden in die Lage versetzt, mechatronische Systeme zu entwickeln, mit denen schnellere, kostengünstigere und komplexere Lösungen ermöglicht werden.

Der Studiengang Mechatronik wird als 7-semestriger Vollzeit-Studiengang, als 11-semestriger Teilzeit-Studiengang und als 9-semestriger dualer Studiengang angeboten.

Ein duales Studium ermöglicht es den Studierenden Ausbildung und Studium zu vereinen und früh die Praxis und zukünftige Arbeitgeber kennen zu lernen. Die Studierenden absolvieren in den ersten zwei Jahren an drei Tagen in der Woche eine verkürzte Berufsausbildung.

In den ersten fünf Semestern des dualen Studiengangs erwerben die Studierenden die mathematisch-naturwissenschaftlichen und die ingenieurwissenschaftlichen Basiskompetenzen. Jedes Modul schließt mit einer Prüfung ab.

Nach dem vierten Semester absolvieren die Studierenden die Kammerprüfung ihrer Berufsausbildung.

Im vierten bis achten Semester vermitteln Pflichtmodule vertiefende Kenntnisse der Mechatronik und betriebswirtschaftliches Grundlagenwissen. Das Modul „Allgemeine Kompetenzen“ dient der Erlangung von wichtigen Methodenkompetenzen, die über den engeren Ingenieurbereich hinausgehen. Solche Kompetenzen können z.B. im Rahmen von Tutorentätigkeiten oder bei der Mitarbeit in wichtigen Hochschulgremien erworben werden.

Da Ingenieure sehr häufig projektorientiert arbeiten, sind zwei Projekte integraler Bestandteil des Studiums, die in Teams von drei bis acht Studierenden durchgeführt werden. In den Projekten werden die Studierenden

mit den Grundelementen moderner Projektmanagementmethoden, mit Präsentations- und Kommunikationstechniken sowie mit Kreativitätstechniken vertraut gemacht. Die Studierenden lernen, sich selbstständig in ein neues Thema einzuarbeiten, sich in einer Gruppe zu organisieren und Verantwortung für einzelne Bereiche des Projekts zu übernehmen.

Im Wahlbereich im siebten und achten Semester kann jeder Studierende einen individuellen Schwerpunkt setzen und sich in einem technischen Fachgebiet spezialisieren. Beispielsweise können vertiefte Kenntnisse erworben werden in der Regelungstechnik, in der Konstruktionstechnik, in der numerischen Simulation von komplexen Systemen, im Bereich der Fertigungstechnik und Qualitätssicherung, über mikroelektronische und mikromechanische Bauelemente und vieles mehr.

Studienphasen können an ausländischen Hochschulen absolviert werden, um Sprach- und interkulturelle Kompetenz zu erlangen und Mobilität zu signalisieren.

Das neunte Semester beinhaltet das Praxisprojekt und die Bachelorarbeit mit dem abschließenden Kolloquium. Während der ersten Hälfte des Semesters soll das Praxisprojekt unter der Betreuung einer Professorin bzw. eines Professors in einem Industrieunternehmen durchgeführt werden. Die Studierenden üben ingenieurmäßige Tätigkeiten aus und dokumentieren diese in einem Abschlussbericht.

Mit dem Praxisprojekt wird die industrienahe Ausrichtung des Studienganges betont. Nach Abschluss dieses Projektes und Vorlegen des Abschlussberichtes können die Studierenden zu ihrer Bachelorarbeit zugelassen werden. Diese Abschlussarbeit wird von den Studierenden selbständig erstellt, durch eine Professorin bzw. einen Professor betreut und zu einem sehr großen Anteil in einem Industrieunternehmen durchgeführt. Die Aufgabenstellung hat meist eine konstruktionsorientierte, experimentelle oder empirische Ausrichtung. Nach Fertigstellung der Bachelorarbeit schließt das Studium mit einem Kolloquium ab, in dem die Kandidatin / der Kandidat in einem Vortrag über die Bachelorarbeit berichtet und in einer anschließenden Diskussion sich kritischen Fragen stellt und ihre/seine Bachelorarbeit verteidigt.

Quelle: Fachhochschule Aachen vom 29.10.2019

  • Studienfeld(er)
    Mechatronik
  • Zulassungsmodus
    Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
  • Studienbeginn
    nur Wintersemester
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    Für den ausbildungsintegrierenden Studiengang DIMech ist die Voraussetzung für die Einschreibung der Abschluss eines Ausbildungsvertrags in einem anerkannten Ausbildungsberuf mit einem Unternehmen, mit dem die Fachhochschule Aachen einen Kooperationsvertrag abgeschlossen hat. Der Ausbildungsvertrag muss durch die IHK oder vergleichbare Körperschaften für die Duale Ingenieurausbildung anerkannt sein. Näheres regelt die Prüfungsordnung in ihrer jeweils gültigen Fassung. Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Zugangsbedingungen
  • Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
    • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
  • Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
Zugangsbedingungen
1. Meisterbrief od. vergleichbarer Abschluss: Studienaufnahme in jedem Studiengang 2. mind. 2-jährige Ausbildung + mind. 3-jährige berufl. Tätigkeit: a) Studienaufnahme in fachl. entsprechendem Studiengang; b) Studienaufnahme in fachfremden Studiengang: Zugangsprüfung od. Probestudium erforderlich
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  • Vorlesungszeit
    20.09.2021 - 04.02.2022
  • Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt.
    Stand: 28.08.2021
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