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Nachhaltiges Wirtschaften

Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft Nola Bunke Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft (Foto: Nola Bunke)

Nachhaltiges Wirtschaften, Bachelor of Arts

Studienort, Standort
Abschluss
Bachelor of Arts
Abschlussgrad
Zielgruppe
Regelstudienzeit
6 Semester
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch

Was ist "Ökonomische Nachhaltigkeit"?

Ökonomische Nachhaltigkeit bezeichnet eine Dimension der Nachhaltigkeitswissenschaft und befasst sich mit den ökonomischen Aspekten von Nachhaltigkeit.
In der Wissenschaft wird diese meist als „Nachhaltige Ökonomie“ oder „Nachhaltige Wirtschaftslehre“ bezeichnet.

In den vergangenen fast 250 Jahren stand die maximale Steigerung der Gewinne und der Güterproduktion im Mittelpunkt der Ökonomie. Das eklatante Marktversagen in den drei Dimensionen einer Nachhaltigen Entwicklung (ökologische, ökonomische, sozial-kulturelle) wurde ausgeklammert oder systematisch unterschätzt. Angesichts der globalen Probleme zu Beginn des 21. Jh. (wie z. B. Klimawandel, Übernutzung der natürlichen Ressourcen, Armut und Verteilungsungerechtigkeit) wird sich diese Kurzfristökonomie in Richtung einer Langfristökonomie wandeln müssen, die die Grenzen der natürlichen Tragfähigkeit und die ethischen Prinzipien der Nachhaltigkeit zu respektieren und aufzunehmen hat. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, wie sich ausreichend hohe ökonomische, ökologische und sozial-kulturelle Standards in den Grenzen der natürlichen Tragfähigkeit erreichen sowie die ethischen Prinzipien der Nachhaltigkeit verwirklichen lassen.

Seit den 1970er Jahren sind zahlreiche Schulen und Forschungsansätze entstanden, die sich mit der Übernutzung der natürlichen Ressourcen und den Bedingungen einer Nachhaltigen Entwicklung beschäftigen (Sustainable Science genannt).

Die bekanntesten sind:

(0) Die neoklassische Umweltökonomie (entstanden in den 1970er Jahren), die nur bedingt als Teil der Sustainable Science bezeichnet werden kann, aber ein wichtiger Vorläufer ist,
(1) die Ökologische Ökonomie (1980er Jahre),
(2) die Neue Umweltökonomie (Ende 1990er Jahre, Holger Rogall, 2000),
(3) den Greifswalder Ansatz (GA, Konrad Ott, Ralf Döring, 2004),
(4) das integrierte Nachhaltigkeitskonzept der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF-Ansatz; Kopfmüller u. a. 2001; Kopfmüller 2006),
(5) die Industrial Ecology (1990er Jahre, Isenmann, Michael von Hauff, 2007),
(6) die Postautistische Ökonomie (Dürmeier u. a. 2006),
(7) die Gemeinwohl-Ökonomie (Christian Felber, 2010).
Diese Ansätze werden durch die Nachhaltige Ökonomie zusammengefasst.

Die Nachhaltige Ökonomie baut auf den Erkenntnissen der Ökologischen Ökonomie auf, entwickelt sie aber an zentralen Stellen weiter. Die Ökologische Ökonomie konzentriert ihr Erkenntnisinteresse auf die Frage, wie die Grenzen der natürlichen Tragfähigkeit eingehalten werden können. Um die ethischen Grundprinzipien einer Nachhaltigen Entwicklung intra- und intergenerativer Gerechtigkeit sowie Verantwortung und Dauerhaftigkeit einzuhalten, muss eine Nachhaltige Ökonomie aber weitergehen und sich damit beschäftigen, wie ausreichend hohe Standards in allen drei Dimensionen im Rahmen der natürlichen Tragfähigkeit erreicht werden können (Definition der Nachhaltigen Entwicklung). Insofern wird die Nachhaltige Ökonomie als eine konsequente Weiterentwicklung der Ökologischen Ökonomie angesehen.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Betriebswirtschaftslehre; Nachhaltigkeitswissenschaften (ökonomisch); Umweltmanagement, Energiemanagement
Schwerpunkt(e)
Marketing; Nachhaltigkeit; Personal; Wirtschaft und soziale Verantwortung

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studienbeitrag

Studienbeiträge
Anmerkung zum Studienbeitrag
Bei semesterweiser Zahlung betragen die Studiengebühren 2.910 Euro. Darüber hinaus fallen pro Semester ca. 170,- Euro pro Semester für das NRW-Ticket, eine einmalige Immatrikulationsgebühr von 250,- Euro und bei Anmeldung zur Bachelorarbeit eine Prüfungsgebühr von 250,- Euro an.

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
-
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Einschreibefrist für die Rückmeldung
-
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
-
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

Kontakt/Ansprechpartner

Allgemeine Studienberatung
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Villestraße 3, 53347 Alfter
Telefon
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Telefax
02222 / 9321-21
Leiter
Ansprechpartner
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