Hochschulkarte

Materials Science and Simulation

Ruhr-Universität Bochum RUB, Marquard Ruhr-Universität Bochum (Foto: RUB, Marquard)

Materials Science and Simulation, Master of Science

Studienort, Standort
Bochum
Abschluss
Master of Science
Abschlussgrad
Master of Science
Regelstudienzeit
4 Semester
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
konsekutiv
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Englisch
Weitere Informationen
Anmerkungen zum Studiengang
Auch zum Sommersemester mit mind. 7-semestrigen B.Sc. Abschluss.

Was sind "Materialwissenschaft und Werkstofftechnik"?

Materialwissenschaft und Werkstofftechnik (kurz: MatWerk, auch: Werkstoffwissenschaft) ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, das sich mit der Erforschung und Entwicklung von Materialien und Werkstoffen befasst; aus Werkstoffen werden technisch relevante Bauteile hergestellt.

Die Begriffe Materialwissenschaft und Werkstoffkunde (auch als Werkstofftechnik oder Werkstoffwissenschaft[1] bezeichnet) sind eng miteinander verknüpft: Die Materialwissenschaft mit einer eher naturwissenschaftlich geprägten Herangehensweise beschäftigt sich mit der Herstellung von Materialien und deren Charakterisierung von Struktur und Eigenschaften, während die Werkstofftechnik die ingenieurwissenschaftlich orientierte Werkstoffentwicklung sowie die entsprechenden Verarbeitungsverfahren und das Betriebsverhalten von Bauteilen im Einsatz beinhaltet. Beide Teilgebiete umfassen Forschungsaktivitäten der verschiedensten Materialklassen und Werkstoffentwicklungsketten.

Ein wesentliches Merkmal der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik ist die Berücksichtigung des strukturellen Aufbaus der Werkstoffe und der davon abhängigen mechanischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften. Dies umfasst die Charakterisierung, Entwicklung, Herstellung und Verarbeitung von Konstruktionswerkstoffen und Funktionsmaterialien.

Das Fachgebiet setzt sich aus der erkenntnisorientierten Grundlagenforschung zu Materialien und der ingenieurwissenschaftlichen Werkstoffentwicklung mit Anwendungsbezug zusammen. Es entfaltet dabei eine starke Hebelwirkung im Sinne einer Umsetzung von Forschungsergebnissen in marktrelevante Innovationen. Gleichzeitig hat Materialwissenschaft und Werkstofftechnik als interdisziplinäre Wissenschaft eine weitreichende fachliche Integrationswirkung, in dem sie Erkenntnisse aus benachbarten Fachgebieten aufgreift und mit ihnen in wechselseitiger Beziehung steht. Für die Materialwissenschaft sind hier insbesondere die Verknüpfungen mit der Chemie, der Physik und den Lebenswissenschaften zu nennen, während für die Werkstofftechnik die Gebiete Mechanik, Konstruktionstechnik, Produktionstechnik und Verfahrenstechnik relevant sind.

Heute sind materialwissenschaftliche und werkstofftechnische Themen integraler Bestandteil des Studiums in praktisch allen ingenieurwissenschaftlichen Bereichen, vorwiegend im Maschinenbau und in der Elektrotechnik, aber auch in den naturwissenschaftlichen Gebieten der Physik und Chemie und zunehmend in der Medizin. Inzwischen hat sich die Materialwissenschaft und Werkstofftechnik als eigenständige Disziplin nicht nur in der Forschung, sondern auch in der universitären Lehre fest etabliert.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Materialwissenschaften
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Für die Zulassung zum Master-Studiengang Materials Science and Simulation folgende Mindestanforde-rungen: − Ein im In- oder Ausland erfolgreich abgeschlossenes Bachelorstudium (B.Sc.) oder ein entsprechender Grad oder eine entsprechende Studienleistung in einem der natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Fächer: Materialwissenschaften und Werkstofftechnik, Maschinenbau, Physik, Chemie, Bauingenieurwesen, Chemieingenieurwesen, Nanotechnologie oder in einem artverwandten Studiengang, sofern Gleichwertigkeit gemäß § 10 festgestellt wird, mit einer Abschlussnote von mindestens 2,0 (deutsches System) oder ?B? (European Credit Transfer System, ECTS) oder mit der Bestätigung, dass die Kandidatin oder der Kandidat zu den 30% der besten Absolventinnen oder Absolventen ihres oder seines Jahrgangs gehört. - Studienleistungen im Umfang von mindestens jeweils 6 ECTS Punkten in den Fächern: Materialwissenschaften, Festkörperphysik und physikalische Chemie oder in vergleichbaren Fächern. Insgesamt müssen in diesen oder vergleichbaren Fächern Studienleistungen im Umfang von mindestens 30 ECTS Punkte nachgewiesen werden. Weiterhin müssen Studienleistungen im Umfang von insgesamt mindestens 20 ECTS Punkten in den Fächern Mathematik, numerische Mathematik, höhere Programmiersprachen oder vergleichbar nachgewiesen werden. − Ausreichende Kenntnisse der englischen Sprache, nachgewiesen durch Erzielung von mindestens 75% der maximalen Punktzahl bei TOEFL oder in vergleichbaren Tests.
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
12.10.2020 - 05.02.2021
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
-
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Einschreibefrist für die Rückmeldung
-
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
-
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

Kontakt/Ansprechpartner

Zentrale Studienberatung (ZSB)
Hausanschrift
Universitätsstraße 150, 44801 Bochum
Telefon
0234 / 32-22435
Telefax
0234 / 32-14473
Leiter
Ansprechpartner
Frau Dr. Gundula Lüdorf
Telefon
0234 / 32-22435
Telefax
0234 / 32-14473

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 07.11.2020

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