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Simulations- und Experimentaltechnik

Hochschule Düsseldorf Hochschule Düsseldorf Hochschule Düsseldorf (Foto: Hochschule Düsseldorf)

Simulations- und Experimentaltechnik, Master of Science

Studienort, Standort
Düsseldorf
Abschluss
Master of Science
Abschlussgrad
Master of Science
Regelstudienzeit
3 Semester
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
konsekutiv
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Weitere Sprachen
Englisch
Weitere Informationen
Anmerkungen zum Studiengang
Was ist Simulation?
Computersimulationen sind heute aus vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Wetterprognosen und Klimamodelle sind allgemein bekannte Beispiele dafür, wie zukünftige Entwicklungen dank leistungsfähiger Rechner und hochentwickelter Software immer genauer vorausgesagt werden können.
Simulation heißt, technische Abläufe mit mathematischen Gleichungen zu beschreiben und computerunterstützt voraus zu berechnen. Die notwendige Mathematik ist in vielen anwendungsorientierten Simulationsprogrammen bereits hinterlegt. Der Nutzer kann sich auf die Konfiguration des zu simulierenden Systems und die Auswertung der Ergebnisse konzentrieren.
Simulationen sind wichtig für die umfassende Analyse und Planung technischer Systeme, egal ob für Details wie die Simulation der Strömung durch eine Einspritzdüse oder für die Simulation eines ganzen Kraftwerksprozesses oder einer ganzen Chemieanlage. Ist das Rechnermodell einmal erstellt, erlaubt es schnelle Analysen von sehr vielen Systemvarianten. Damit beschleunigen Simulationen die Entwicklung neuer Produkte und Anlagen und halten gleichzeitig den Entwicklungsaufwand in Grenzen.

 
Was ist Experimentaltechnik?
Experimente, das heißt Versuche an Prüfständen im Labor bis hin zu Untersuchungen ganzer Anlagen in der Praxis, sind das klassische Analysewerkzeug in der Technik. Neben direkten Analysen bei unterschiedlichen Versuchseinstellungen sind Versuche wichtig, um Sicherheitsnachweise zu führen, Berechnungen zu bestätigen und Simulationsmodelle zu verbessern. Art und Umfang der Experimente sollten möglichst gut vorausgeplant werden, um Entwicklungszeit und Kosten klein zu halten. Dazu lernen Sie geeignete effiziente Methoden.
Zu praktischen Versuchen gehört fast immer auch Messtechnik. Man braucht sie, um Versuchseinstellungen und Versuchsergebnisse zu erfassen, z.B. Temperaturen, Volumenströme, Wärmemengen oder Stoffkonzentrationen. Dabei ist es wichtig, Einsatzgrenzen und Genauigkeiten der Messgeräte zu kennen. Moderne Informationstechnik ermöglicht die gleichzeitige Erfassung vieler Daten von unterschiedlichsten Messgeräten und deren Verarbeitung bis hin zu aussagekräftigen grafischen Darstellungen der Ergebnisse.

 
Wieso passen Simulation und Experimentaltechnik gut zusammen?
Experimente und Simulationen haben unterschiedliche Stärken: Experimente erzielen realitätsgetreue Ergebnisse, Computersimulationen sind schnell und kostengünstig. Die gezielte Kombination der Stärken beider Methoden beschleunigen Entwicklungsprozesse enorm und gehören zum Alltag in Forschung und Entwicklung. Dies ist ein wechselseitiger Prozess. Experimente liefern Grundlagen zur Erstellung von Simulationsmodellen. Durch Vergleiche zwischen Ergebnissen aus Experiment und Simulation lassen sich Simulationsmodelle auf Richtigkeit prüfen und in ihrer Genauigkeit verbessern. Umgekehrt werden Simulationsergebnisse, wenn möglich, durch Experimente abgesichert.

Was versteht man unter "Simulations- und Experimentaltechnik"?

Unser Masterstudiengang ist ein interdisziplinärer wissenschaftlicher Studiengang mit hohem Praxisbezug. Neben der Fortentwicklung wissenschaftlich-methodischer Kompetenz vertieft er Kenntnisse in der experimentellen Untersuchung und Darstellung technischer Zusammenhänge
und der Nutzung computergestützter Simulationsverfahren. Er verknüpft damit in einzigartiger Weise zwei wesentliche Bereiche moderner Ingenieurtätigkeit, die sich ergänzen und voran bringen.

Der Studiengang setzt einen ersten Hochschulabschluss voraus, ist die Qualifikation für eine Laufbahn im höheren öffentlichen Dienst und bildet die Voraussetzung für eine Promotion. Der hohe Forschungsanteil steigert die Attraktivität und Aktualität des Studienangebotes. Innerhalb des gestuften Systems eröffnet sich damit z.B. ein Wechsel für ein Masterstudium von/zu anderen Hochschulsystemen oder Studienrichtungen, oder ein Masterstudium deutscher Studierender im Ausland.

Quelle: Hochschule Düsseldorf vom 23.11.2018

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Anlagenbau; Maschinenbau; Mathematik
Schwerpunkt(e)
Akustik; Anlagen-Simulation; Computergestützte Messdatenerfassung; Datenübertragung u. Telematik; Experimentaltechnik; Finite Elemente; Höhere Mathematik und numerische Verfahren; Sensorik; Simulationstechnik

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Studienvoraussetzungen für die Aufnahme des Studiums in dem Studiengang ?Simulations- und Experimentaltechnik? sind: a) Ein erfolgreicher Abschluss des Bachelorstudiengangs ?Prozess-, Energie- und Umwelttechnik ?, ?Energie- und Umwelttechnik ? oder ?Umwelt- und Verfahrenstechnik ? an der Hochschule Düsseldorf mit einem Umfang von 210 ECTS-Punkten. Der erfolgreiche Abschluss eines zu den oben genannten Bachelorstudiengängen vergleichbaren Bachelor- oder Diplomstudiengangs der Hochschule Düsseldorf oder einer anderen Hochschule im Geltungsbereich des Grundgesetzes oder ein als gleichwertig anerkannter Abschluss einer ausländischen Hochschule gelten ebenfalls als hinreichende Studienvoraussetzung. Die erforderlichen Feststellungen zur Vergleichbarkeit trifft der Prüfungsausschuss. b) Die Bachelor-Prüfung des Studiengangs nach a) muss mit einer Gesamtnote von ?2,50? (gut) oder besser oder mit dem ECTS-Grad ?A? oder ?B? bewertet worden sein. c) Weiterhin müssen Studienbewerberinnen und Studienbewerber Englischkenntnisse der Niveaustufe B1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) nachweisen.
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
20.09.2021 - 04.02.2022
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
30.05.2021 - 15.07.2021
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
30.05.2021 - 13.09.2021
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
-
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
30.05.2021 - 15.07.2021
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
30.05.2021 - 15.07.2021
Einschreibefrist für die Rückmeldung
-
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
-
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

Kontakt/Ansprechpartner

Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik
Hausanschrift
Münsterstr.156, 40476 Düsseldorf
Telefon
0211 / 4351 3578
Telefax
0211 /
Internetseite
Ansprechpartner weiterführendes Studium
Ansprechpartner
Prof. Dr. Mario Adam
Telefon
/
Telefax
/
E-Mail

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 26.12.2020

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