Mit zunehmender Globalisierung steigen die Anforderungen an Patentanwälte im Hinblick auf grenzüberschreitendes Denken und Handeln beim Schutz von Erfindungen, Marken und Mustern. Das zweijährige Fernstudium mit dem Abschluss „Master of Laws“ (LL.M.) verschafft Patentanwälten das erforderliche Rüstzeug für die Beratung und Vertretung in den wichtigsten europäischen Rechtssystemen und vermittelt fundierte Kenntnisse im europäischen Recht.

Das Fernstudium macht es möglich, neben dem Beruf in vier Semestern an einer Universität einen juristischen Studienabschluss zu erwerben, den „Master of Laws“.

So können vorhandene Rechtskenntnisse vertieft bzw. ausgebaut und die Verzahnung von Technik und Recht – auch in der Außenwirkung – intensiviert werden.

Die FernUniversität in Hagen baut damit auf den Erfahrungen auf, die sie seit 1993 mit dem Studium des Allgemeinen Rechts für Patentanwältinnen und Patentanwälte, auch als „Hagen I“ bekannt, gewonnen hat.

Seit dem Start im Oktober 2003 haben 261 Patentanwältinnen und Patentanwälte dieses Studium erfolgreich abgeschlossen und profitieren im Rahmen ihrer praktischen Tätigkeit von den vermittelten Inhalten und dem Renommee des LL.M.

Den organisatorischen Rahmen bildet das 1998 zusammen mit der Patentanwaltskammer gegründete Kurt-Haertel-Institut. Studienleiter ist Professor Dr. Sebastian Kubis, LL.M. (Illinois), seit 2006 Inhaber des W.P. Radt Stiftungslehrstuhls für Bürgerliches Recht, Gewerblichen Rechtsschutz. Internationales Privat- und Zivilprozessrecht. Geschäftsführender Direktor ist Rechtsanwalt Dr. Jörg Hofmeister.

Das Studienangebot wendet sich nicht nur an Patentanwältinnen und Patentanwälte, sondern auch an die vor dem Europäischen Patentamt zugelassenen Vertreter (European Patent Attorneys) und die Patentanwälte der Mitgliedsstaaten der EU. Vor dem künftigen Einheitlichen Patentgericht werden nach Art. 48 des Übereinkommens über ein einheitliches Patentgericht jene Patentanwältinnen und Patentanwälte, die European Patent Attorneys sind und eine zusätzliche juristische Qualifikation haben, vertretungsbefugt sein.

Der erfolgreiche Abschluss des Masterstudiengangs Europäischer Gewerblicher Rechtsschutz weist diese juristische Qualifikation aus.

Das Fernstudium umfasst die Bearbeitung der von der FernUniversität zur Verfügung gestellten Manuskripte, die Lösung der zugehörigen Einsendearbeiten, mehrere Präsenzphasen und eine Masterarbeit.

Quelle: FernUniversität in Hagen vom 01.11.2018

  • Studienfeld(er)
    Europarecht; Gewerblicher Rechtsschutz, Patentingenieurwesen; Internationales Recht
  • Schwerpunkt(e)
    Europäischer gewerblicher Rechtsschutz; Europäisches und internationales Zivilprozessrecht; Europäisches Verfassungsrecht; Internationales Privatrecht; Rechtsvergleichung
  • Zulassungsmodus
    Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
  • Studienbeginn
    nur Wintersemester
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    Patentanwältinnen/-anwälte, European Patent Attorneys (§ 29 II Patentanwaltsordnung), Angehörige aus Patentanwaltsberufen (§ 154a Patentanwaltsordnung)
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
  • Vorlesungszeit
    01.10.2021 - 31.03.2022
  • Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
    01.06.2021 - 31.07.2021
  • Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
    01.06.2021 - 31.07.2021
  • Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
    01.06.2021 - 31.07.2021
  • Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
    01.06.2021 - 31.07.2021
  • Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt.
    Stand: 28.08.2021

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