Unter Freiraummanagement ist die gesamtheitliche Betrachtung und Optimierung der Entwicklung, Erstellung und Unterhaltung bis hin zum Rückbau von nicht bebauten Räumen zu verstehen. Diese nicht bebauten Räume werden im Sinne der Architektur und Landschaftsarchitektur als Freiraum bezeichnet. Zu diesen gehören unter anderem Plätze, Parkanlagen, Friedhöfe ebenso wie wohnungsnahe Grünflächen, Sport- und Spielplätze, Freizeitanlagen und Stadtwälder. Die Zuständigkeit für die Entwicklung, Gestaltung und Unterhaltung dieser Flächen liegt unter anderem bei Kommunen, Wohnungsbaugesellschaften und privaten Bauherren. Um diese Freiräume nachhaltig zu gestalten wird eine ökonomische, ökologische und soziale Betrachtung des gesamten Lebenszyklusses notwendig.
Durch die verschiedenen Akteure gewinnt dabei die interdisziplinäre Zusammenarbeit an Bedeutung. Die Aufgaben der einzelnen Akteure werden zunehmend komplexer, sodass die Vernetzung der Akteure miteinander unter der Verwendung digitaler Werkzeuge eine wichtige Rolle spielt. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Dienstleistungen in diesem Bereich wie das Fördermittelmanagement. Beteiligte Akteure sind in diesem Kontext neben dem Bauherrn oder Besitzer der Liegenschaften insbesondere:

Projektentwickler, die in der Regel von der Machbarkeitsstudie über das Projektmarketing bis hin zur Lebenszyklusanalyse verantwortlich für ein Projekt sind – in diesem Fall eine Außenanlage.
Landschaftsarchitekten, die in der Regel mit der Planung von Freiräumen vom ersten Entwurf über die Ausführung bis hin zur Bauleitung und ggf. auch Dokumentation befasst sind.
Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus, die für die Ausführung und zum Teil Pflege der Freiräume im Zuge der Angebotserstellung über die Bauausführung bis hin zur Wartung und Pflege in den Zyklus eingebunden sind.
Sachverständige, die unter anderem Wertermittlungen, Sicherheitsprüfungen, Qualitätsprüfungen durchführen und darüber hinaus Beratungstätigkeiten wahrnehmen bis hin zu Empfehlungen hinsichtlich der oben genannten Projektentwicklung.Eben diese Akteure sind im Kontext des Freiraummanagements zu koordinieren und es erfolgt eine Vernetzung über den Lebenszyklus der Freianlage z. B. nach dem Model des Building Information Modeling (BIM), wie diese bereits im Bauwesen für große bauliche Projekte angestrebt wird. Da der Fokus auf den Außenanlagen liegt, finden weitere Werkzeuge wie das GIS-basierte Grünflächenmanagement bzw. Grünflächeninformationssysteme (GRIS) und unter Aspekten des Pflege- und Instandhaltungsmanagements das Computer Aided Facility Management (CAFM) Anwendung.

Quelle: Wikipedia

  • Studienfeld(er)
    Landschaftsarchitektur; Landschaftsplanung; Wirtschaftsingenieurwesen
  • Zulassungsmodus
    Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
  • Studienbeginn
    nur Wintersemester
Zugangsbedingungen
  • Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
  • Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • Vorlesungszeit
    20.09.2021 - 04.02.2022
  • Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
    01.05.2021 - 31.07.2021
  • Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
    15.04.2021 - 17.09.2021
  • Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
    01.05.2021 - 31.07.2021
  • Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
    01.05.2021 - 31.07.2021
  • Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt.
    Stand: 28.08.2021
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