Die moderne Biotechnologie oder Bioengineering realisiert Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft, wie Klimawandel, wachsende Weltbevölkerung, Verknappung von Energie und Rohstoffen sowie die Gesundheit einer immer älter werdenden Bevölkerung. Dabei ist Biotechnologie heute schon allgegenwärtig. Produkte der klassischen Biotechnologie sind z.B. die Lebensmittel Käse, Wein und Brot. Demgegenüber ermöglichen molekularbiologische Methoden in der modernen Biotechnologie die Herstellung von Inhaltsstoffen von Waschmitteln und Kosmetika genauso wie Wirkstoffe für Medikamente, Grundstoffe für die chemische Industrie, Biotreib­stoffe, neue Pflanzensorten und vieles mehr. All diesen biotechnologischen Produkten ist gemeinsam, dass sie auf der Anwendung von Wissenschaft und Technik auf lebende Organismen oder Teilen davon beruhen.

Im Wintersemester 2012/2013 startete die Hochschule Rhein-Waal am Standort Kleve den englisch­sprachigen Bachelorstudiengang Bioengineering, der die vielfältigen Aspekte der Biotechnologie fundiert vermittelt. Gerade die enge Verzahnung der naturwissen­schaftlichen und der ingenieurwissenschaftliche Disziplinen von Beginn an ermöglicht die Ausschöpfung des vollen Potenzials der Biotechnologie.

Intensive Betreuung in kleinen Gruppen und eine hervorragende Ausstattung in neuen modernen Laborräumen runden den Studiengang ab.

Der Studiengang Bioengineering beinhaltet naturwissen­schaftliche und ingenieur­wissenschaftliche Disziplinen. Zunächst wird ein fundiertes naturwissenschaftlich-technisches Grundwissen vermittelt. Der weitere Studienplan umfasst die verschiedensten Bereiche der modernen Biotechnologie, wichtige Beispiele sind Mikrobiologie, Molekularbiologie, Bioverfahrenstechnik und Produktaufarbeitung. Berücksichtigt werden alle Gebiete der biotechnologischen Farbenlehre: Medizin (rote Biotechnologie), Landwirtschaft (grün) sowie Industrie (weiß). Wahlpflichtkurse ermöglichen den Studierenden insbesondere die Vertiefung in der weißen und grünen Biotechnologie. Der besondere integrierte Ansatz zeichnet sich dadurch aus, dass von vorneherein auf die enge Verzahnung der biologisch-chemischen mit den technischen Fächern Wert gelegt wird. Dies entspricht der industriellen Realität, in der die Entwicklung von Produktionsorganismen und Produktions­verfahren immer als Einheit gesehen wird. Darüber hinaus ist der Studiengang so angelegt, dass den Studierenden so genannte Kernkompetenzen in den Bereichen Betriebswirtschafts­lehre, Management, Recht, Kommunikation und Präsentation, Marketing sowie Qualitätsmanagement vermittelt werden.

Ein vorbereitendes 8-wöchiges Praktikum bis zum dritten Semester sowie ein Praxis- oder alternativ ein Auslandsstudiensemester im 6. Semester sind verpflichtend. Damit wird ein enger Bezug zu Unternehmen aus der Branche gewährleistet. Da auch deutsche Firmen in der Regel global agieren, wird der Studiengang ausschließlich in englischer Sprache angeboten. Derartig qualifizierte Absolventinnen und Absolventen sind dadurch hervorragend auf den Berufseinstieg oder aber auf einen weiterführenden Masterstudiengang vorbereitet.

Quelle: Hochschule Rhein-Waal vom 22.10.2018

  • Studienfeld(er)
    Bioingenieurwesen; Biotechnologie; Molekularbiologie
  • Schwerpunkt(e)
    Biologie; Chemie; Genetik; Gentechnik; Physik; Verfahrenstechnik
  • Zulassungsmodus
    Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
  • Studienbeginn
    nur Wintersemester
  • Vorlesungszeit
    20.09.2021 - 04.02.2022
  • Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
    01.06.2021 - 31.07.2021
  • Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
    01.06.2021 - 31.07.2021
  • Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
    01.06.2021 - 31.07.2021
  • Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
    01.06.2021 - 31.07.2021
  • Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt.
    Stand: 28.08.2021
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