Hochschulkarte

Sicherheitstechnik

Bergische Universität Wuppertal „Wuppertal Nützenberger Str 0117“ von Atamari - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. Bergische Universität Wuppertal (Foto: „Wuppertal Nützenberger Str 0117“ von Atamari - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.)

Sicherheitstechnik, Bachelor

Studienort, Standort
Wuppertal
Abschluss
Bachelor
Abschlussgrad
Bachelor of Science
Regelstudienzeit
6 Semester
Akkreditierung
Ja
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Weitere Informationen

Was ist "Sicherheitstechnik"?

Das Studienfach Sicherheitstechnik befasst sich mit den Risiken der modernen Industriegesellschaft, denen der Mensch und seine Umwelt ausgesetzt sind. Sie konzentriert sich dabei besonders auf solche Risiken, die mit dem Gebrauch der Technik, dem Betrieb industrieller Anlagen und dem Umgang mit Stoffen verbunden sind (Sicherheitstechnik).

Technische Erzeugnisse sind häufig mit Gefahren verbunden, so dass von ihnen Gefährdungen ausgehen können. Unmittelbare Sicherheitstechnik erhebt den Anspruch, technische Erzeugnisse so zu gestalten, dass von ihnen keine Gefährdungen ausgehen. Das kann insbesondere dann gelingen, wenn sie so gestaltet werden, dass sie vollständig ungefährlich sind.

Falls dies nicht möglich ist, wird durch mittelbare Sicherheitstechnik versucht, durch den Einsatz von sicherheitstechnischen Mitteln die vom technischen Gerät ausgehenden Gefährdungen auf ein gemeinhin akzeptiertes Maß zu reduzieren. Zum Einsatz kommen Schutzeinrichtungen.

Wenn unmittelbare und mittelbare Sicherheitsvorkehrungen nur unvollständig zum Schutz führen, warnt die hinweisende Sicherheitstechnik mit Warn- und Hinweisschildern vor den Gefahren.

Berufsbild
Absolventen des Studienfachs Sicherheitstechnik sind in allen Branchen vielseitig einsetzbar. Als Sicherheitsingenieur umfasst ihre Tätigkeit dabei Aufgaben in den Bereichen Arbeitssicherheit, Brandschutz, Umweltsicherheit und Strahlenschutz. Zudem können sie als Berater, Gutachter, Entwicklungs- und Laboringenieur sowie in Aufsichts- und Prüftätigkeiten aktiv sein. Weitere Tätigkeitsfelder ergeben sich bei den Berufsgenossenschaften und staatlichen Aufsichtsbehörden, bei Versicherungen und Feuerwehren.

Aufgrund ihrer Hochschul-/Fachhochschulausbildung erfüllen Sicherheitsingenieure nach einjähriger praktischer Tätigkeit die Anforderungen der Vorschrift 2 der DGUV und erlangen die sicherheitstechnische Fachkunde, um als Fachkraft für Arbeitssicherheit (auch SiFa oder FASi) tätig zu werden. Die Aufgaben der Fachkräfte für Arbeitssicherheit sind durch das Arbeitssicherheitsgesetz definiert. Neben Sicherheitsingenieuren sind auch Sicherheitstechniker (Technikerausbildung mit sicherheitstechnischer Fachkunde) und -Meister (Meisterausbildung mit sicherheitstechnischer Fachkunde) als Fachkräfte für Arbeitssicherheit tätig.

Das Studium der Sicherheitstechnik ist seit 1975 an der Bergischen Universität Wuppertal, Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik, möglich. Zurzeit besteht die Möglichkeit, ein Studium mit dem Abschluss Bachelor of Science Sicherheitstechnik (berufsqualifizierender Abschluss, 6 Semester) und weiterführend mit dem Abschluss Master (4 Semester) in den Schwerpunkten Sicherheitstechnik (Arbeitssicherheit, Umweltsicherheit oder Bevölkerungsschutz/Brandschutz) oder dem Master Qualitätsingenieurwesen zu absolvieren.

Bis 2002 (vor Umstellung entsprechend dem Bolognaprozess) bestand ein Diplomingenieurstudiengang mit den Schwerpunkten Arbeitssicherheit, Umweltschutz, Verkehrssicherheit und Brand- und Explosionsschutz. Darüber hinaus ist auch die Möglichkeit einer Promotion gegeben. So können je nach Schwerpunkt der Dissertation die akademischen Grade Dr.-Ing. (Doktoringenieur), Dr. rer. sec. (doctor rerum securitatis) oder Dr. phil. (doctor philosophiae) erlangt werden.

Seit 1999 bietet auch die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) am Standort Karlsruhe (bis März 2009 Berufsakademie Karlsruhe) die Fachrichtung Arbeitssicherheit im Studiengang Sicherheitswesen (Safety, Health and Environment) an. Der Studiengang gliedert sich zudem weiter in die Fachbereiche Umwelttechnik und Strahlenschutz. Abgeschlossen wird der Studiengang mit dem Bachelor of Science.[8] Das Studium besteht aus sechs Semestern, wobei sich die Semester in Theorie- und Praxisphasen aufteilen, die an der DHBW und beim dualen Partner erbracht werden. Studierende erhalten zudem durch den dualen Partner eine Ausbildungsvergütung.

Seit dem Wintersemester 2007/2008 wird der Studiengang Security & Safety Engineering (Sicherungs- und Sicherheitstechnik) Bachelor of Science an der Hochschule Furtwangen University - Fakultät „Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft“ (GSG) angeboten. Das Studium umfasst hier sieben Semester, das fünfte Semester ist als Praxissemester vorgesehen.

Außerdem ist es seit einigen Jahren möglich, Sicherheitsingenieurwesen an der Hochschule Trier im Fachbereich Maschinenbau zu studieren. Das Studium umfasst hier sechs Semester und endet im Unterschied zur Universität Wuppertal mit dem akademischen Grad „Bachelor of Engineering“.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Arbeitsschutz; Katastrophenschutz; Sicherheitswesen
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
  • einem Probestudium
  • einer Eignungsprüfung
Anmerkung

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
Die Vorlesungszeiten sind NRW-weit festgelegt und können unter https://www.mkw.nrw/studium/informieren/vorlesungszeiten/ eingesehen werden.
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
SoS: Mitte Dezember - 15. Januar; WiS: Mitte Juni - 15. Juli
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
SoS: Mitte Dezember - 15. April; WiS: Mitte Juni - 15. Oktober
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
SoS: Mitte Dezember bis 15. April WiS: Mitte Juni bis 15. September
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
SoS: Mitte Dezember - 15. Januar; WiS: Mitte Juni - 15. Juli
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
SoS: Mitte Dezember - 15. Januar; WiS: Mitte Juni - 15. Juli
Einschreibefrist für die Rückmeldung
SoS: Mitte Dezember - 15. März; WiS: Mitte Juni - 15. September
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
SoS: Mitte Dezember bis 15. April WiS: Mitte Juni bis 15. September
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Bei der Hochschule erfragen bzw. auf den Webseiten der Fächer in der Hochschule nachschlagen.

Kontakt/Ansprechpartner

Zentrale Studienberatung
Hausanschrift
Gaußstraße 20, 42119 Wuppertal
Telefon
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Telefax
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Ansprechpartner
Frau Dr. Christine Hummel
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