Hochschulkarte

Praktische Philosophie

Bergische Universität Wuppertal „Wuppertal Nützenberger Str 0117“ von Atamari - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. Bergische Universität Wuppertal (Foto: „Wuppertal Nützenberger Str 0117“ von Atamari - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.)

Praktische Philosophie, Master of Education (Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschule)

Studienort, Standort
Wuppertal
Abschluss
Master of Education (Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschule)
Abschlussgrad
Master of Education
Lehramt für
Lehramt der Sekundarstufe I an allen Schulformen
Zielgruppe
Absolventen aus Bachelorstudiengängen mit dem Berufsziel Lehramt an Haupt-, Realschulen und entspr. Jahrgangsstufen an Gesamtschulen
Regelstudienzeit
4 Semester
Akkreditierung
Nein
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
konsekutiv
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
Nur als zweites Fach

Was ist "Philosophie"?

In der Philosophie (altgriechisch φιλοσοφία philosophía, latinisiert philosophia, wörtlich „Liebe zur Weisheit“) wird versucht, die Welt und die menschliche Existenz zu ergründen, zu deuten und zu verstehen.
Von anderen Wissenschaftsdisziplinen unterscheidet sich die Philosophie dadurch, dass sie sich oft nicht auf ein spezielles Gebiet oder eine bestimmte Methodologie begrenzt, sondern durch die Art ihrer Fragestellungen und ihre besondere Herangehensweise an ihre vielfältigen Gegenstandsbereiche charakterisiert ist.

In diesem Artikel wird die westliche (auch: abendländische) Philosophie, die im 6. Jahrhundert v. Chr. im antiken Griechenland entstand, behandelt. Nicht behandelt werden hier die mit der abendländischen Philosophie in einem mannigfaltigen Zusammenhang stehenden Traditionen der jüdischen und der islamischen Philosophie sowie die ursprünglich von ihr unabhängigen Traditionen der afrikanischen und der östlichen Philosophie.

In der antiken Philosophie entfaltete sich das systematische und wissenschaftlich orientierte Denken. Im Lauf der Jahrhunderte differenzierten sich die unterschiedlichen Methoden und Disziplinen der Welterschließung und der Wissenschaften direkt oder mittelbar aus der Philosophie, zum Teil auch in Abgrenzung zu irrationalen oder religiösen Weltbildern oder Mythen.

Kerngebiete der Philosophie sind die Logik (als die Wissenschaft des folgerichtigen Denkens), die Ethik (als die Wissenschaft des rechten Handelns) und die Metaphysik (als die Wissenschaft der ersten Gründe des Seins und der Wirklichkeit). Weitere Grunddisziplinen sind die Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, die sich mit den Möglichkeiten des Erkenntnisgewinns im Allgemeinen bzw. speziell mit den Erkenntnisweisen der unterschiedlichen Einzelwissenschaften beschäftigen.

„Philosophie“ lässt sich nicht allgemeingültig definieren, weil jeder, der philosophiert, eine eigene Sicht der Dinge entwickelt. Daher gibt es annähernd so viele mögliche Antworten auf die oben gestellte Frage wie Philosophen. Carl Friedrich von Weizsäcker hat einmal formuliert: „Philosophie ist die Wissenschaft, über die man nicht reden kann, ohne sie selbst zu betreiben.“[2] Daneben hat der Begriff auch viele weichere Konnotationen und kann dann Weltanschauung, Unternehmenskultur etc. bedeuten.[3]

Umso erstaunlicher ist die Präzision der materialistischen Fassung des Begriffes, wonach die Philosophie die Wissenschaft von den allgemeinen Bewegungs- und Strukturgesetzen der Natur, der Gesellschaft und des Denkens (Erkennens) sowie der Stellung des Menschen in der Welt ist.[4]

Zu den philosophischen Arbeitsfeldern gehört zunächst die Untersuchung von Methoden, Prinzipien und der Gültigkeit jeglicher Erkenntnisgewinnung wie auch der Argumente und Theorien auf wissenschaftlicher Ebene. Philosophie kann in diesem Zusammenhang als Grundlagenwissenschaft verstanden werden. Denn philosophisches Nachdenken und In-Frage-Stellen hat die Einzelwissenschaften stets befruchtet und in ihrer Entwicklung gefördert. Die Philosophie stellt Fragen von einer Art, die Spezialwissenschaften (bisher) nicht beantworten können, die durch Versuche, Berechnungen oder andere Forschungen mit den bisherigen Instrumenten nicht zu beantworten sind. Derartige Problemstellungen können aber das Forschen in eine neue Richtung lenken. So werden mitunter neuartige Forschungsfragen in den einzelnen Wissenschaften auf den Weg gebracht; Philosophie leistet folglich über das ureigene Feld hinaus einen Beitrag zur Hypothesenbildung.

Weitergehende philosophische Bemühungen erstrecken sich auf eine systematische Ordnung menschlichen Wissens zwecks Herstellung eines in sich schlüssigen Weltbilds unter Einbeziehung menschlicher Werte, Rechte und Pflichten.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Ethik, Philosophie, Werte und Normen (Lehramt)
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Die studiengang- und fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen zum Studiengang Master of Education ? Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen ? erfüllen Bewerberinnen und Bewerber, die

1. einen Bachelorstudiengang oder einen vergleichbaren Studiengang abgeschlossen haben,

2. die in einem oder mehreren zuvor absolvierten Studiengängen gewählten Fächern in den Teilstudiengängen 1 und 2 des Studienganges Master of Education ? Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen ? fortführen,

3. für jedes gewählte Fach mindestens 61 LP Bachelorstudien im Fach (ohne Einbezug der Ab-schlussarbeit) entsprechend den in den fachspezifischen Bestimmungen festgelegten fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen nachweisen, davon mindestens 9 LP in fachdidaktischen Studien,

4. mindestens 36 LP Bildungswissenschaften einschließlich eines mindestens einmonatigen Orien-tierungspraktikums sowie eines mindestens vierwöchigen außerschulischen oder schulischen Berufsfeldpraktikums gemäß § 7 der LZV im Rahmen eines Bachelorstudiums nachweisen,

5. eine Bachelorthesis im Umfang von mindestens 10 LP nachweisen sowie

6. insgesamt Leistungen, die für die Aufnahme in das Masterstudium nach Ziffer 3-5 relevant sind, im Umfang von mindestens 180 LP nachweisen ? gegebenenfalls auch unter Abzug von Leistungen, die auf das Masterstudium angerechnet werden ?, davon mindestens 31 LP an einer Universität, an einer Kunst- oder Musikhochschule oder an der Deutschen Sporthochschule Köln.

Zugangsvoraussetzung für die Fächer Kunst, Musik und Sport ist zudem, dass eine gesonderte Note für fachpraktische Bachelorstudien feststellbar ist. Diese Feststellung oder die Festsetzung einer Auflage zum Nachweis solcher benoteter Leistungen erfolgt im Rahmen der Feststellung der studiengang- und fachspezifischen Zugangsvoraussetzungen.



Für den Zugang zum Masterstudiengang sind zudem Kenntnisse in zwei Fremdsprachen nachzuweisen, in der Regel durch die Hochschulzugangsberechtigung. Wer eine andere Sprache als Deutsch als Erstsprache erlernt und seine Hochschulzugangsberechtigung in deutscher Sprache erworben hat, hat lediglich Kenntnisse in einer weiteren Sprache (mindestens Niveau A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen) nachzuweisen.

Für den Zugang zu den Teilstudiengängen Englisch, Französisch, Geschichte, Katholische Religionslehre und Spanisch ist das Latinum empfohlen. Für den Zugang zum Teilstudiengang Philosophie ist das Latinum oder das Graecum empfohlen. Für den Zugang zum Teilstudiengang Evangelische Religi-onslehre sind das Graecum sowie wahlweise das Latinum oder das Hebraicum empfohlen.

Für den Zugang zu den Teilstudiengängen Englisch, Französisch oder Spanisch sowie in eine Kombination dieser Teilstudiengänge ist zudem ein Auslandsaufenthalt von mindestens drei Monaten Dauer nachzuweisen. Auslandsaufenthalte, die vor Einschreibung in das vorangegangene Bachelor-Studiums absolviert wurden, können anerkannt werden, wenn diese bei Einschreibung in den Studiengang Master of Education ? Lehramt an Haupt-, Real- und Gesamtschulen ? nicht länger als sechs Jahre zurückliegen. Es ist empfohlen, den Auslandsaufenthalt in einem Land zu absolvieren, in dem die studierte Sprache zu den Landes- oder Amtssprachen zählt. Bei einer Kombination der genannten Teilstudiengänge wird ein weiterer Auslandsaufenthalt von vergleichbarer Länge empfohlen.
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
Die Vorlesungszeiten sind NRW-weit festgelegt und können unter https://www.mkw.nrw/studium/informieren/vorlesungszeiten/ eingesehen werden.
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
SoS: Mitte Dezember - 15. Januar; WiS: Mitte Juni - 15. Juli
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
SoS: Mitte Dezember - 15. April; WiS: Mitte Juni - 15. Oktober
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
SoS: Mitte Dezember bis 15. April WiS: Mitte Juni bis 15. September
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
SoS: Mitte Dezember - 15. Januar; WiS: Mitte Juni - 15. Juli
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
SoS: Mitte Dezember - 15. Januar; WiS: Mitte Juni - 15. Juli
Einschreibefrist für die Rückmeldung
SoS: Mitte Dezember - 15. März; WiS: Mitte Juni - 15. September
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
SoS: Mitte Dezember bis 15. April WiS: Mitte Juni bis 15. September
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Bei der Hochschule erfragen bzw. auf den Webseiten der Fächer in der Hochschule nachschlagen.

Kontakt/Ansprechpartner

Information und Service\ \ für die Lehrerbildung (ISL)
Hausanschrift
Gaußstr. 20, 42097 Wuppertal
Telefon
0202 / 439-2456
Telefax
0202 /
Ansprechpartner weiterführendes Studium
Zentrale Studienberatung
Hausanschrift
Gaußstraße 20, 42119 Wuppertal
Telefon
0202 / 439-2595
Telefax
0202 / 439-2597
Leiter
Ansprechpartner
Frau Dr. Christine Hummel
Telefon
0202 / 439-2595
Telefax
0202 / 439-2597

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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