Hochschulkarte

Pflege

Universität Koblenz-Landau - Campus Koblenz Universität Koblenz-Landau/Hans-Georg Merkel Universität Koblenz-Landau - Campus Koblenz (Foto: Universität Koblenz-Landau/Hans-Georg Merkel)

Pflege, Bachelor of Education

Studienort, Standort
Abschluss
Bachelor of Education
Abschlussgrad
Bachelor of Education
Lehramt für
Lehramt für die beruflichen Fächer der Sekundarstufe II
Regelstudienzeit
6 Semester
Akkreditierung
Nein
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
Studienangebot in Kooperation mit der PTH Vallendar, Bewerbung erfolgt über die PTHV

Was ist "Pflegewissenschaft"?

Pflegewissenschaft beschäftigt sich mit Fragen der Gesundheits- und Kranken-, Kinderkranken-, Alten- und Heilerziehungspflege. Sie greift auf Erkenntnisse der Medizin, Gesundheitswissenschaft, Soziologie, Psychologie, Biologie, Philosophie, Theologie und Geschichte zurück.

Die Wurzeln der Pflegewissenschaft liegen im US-amerikanischen Raum: Der erste Studiengang wird dort auf das Jahr 1907 datiert. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sorgte in den USA die von der Russell Sage Foundation unterstützte und von Esther Lucille Brown herausgebrachte Studie Nurses for the future für neue Impulse,[1] indem sie über die mangelhafte pflegerische Versorgung in den USA berichtete und ausdrücklich die Verweisung der Ausbildung an die Universitäten forderte. Dementsprechend entstanden zunächst Studiengänge zur Pflegepädagogik und zum Pflegemanagement. Zeitlich deutlich versetzt bildeten sich dann originär pflegewissenschaftliche Studienangebote, entstanden Forschungsinstitute und entsprechende Fachzeitschriften. 1952 eröffnete Hildegard Peplau den Wissenschaftsdiskurs um Pflegetheorien und Pflegemodelle.

Von den USA ausgehend gelangte die Akademisierungs-Bewegung mit unterschiedlicher Geschwindigkeit in Europa an: In Heidelberg begannen 1946 Gespräche zur Einrichtung eines Pflegestudienganges an der Universität Heidelberg. Diese führten 1953 zur Gründung der Schwesternschule der Universität Heidelberg. Der Wunsch nach einer akademischen Ausbildung scheiterte jedoch, nicht zuletzt am Widerstand der Schwesternorganisationen. In der DDR existierten erste pflegebezogene Studiengänge an der Humboldt-Universität zu Berlin und in Halle/Wittenberg bereits ab den 1960er Jahren, wenngleich mit einer stärkeren pädagogisch-didaktischer oder medizin-naturwissenschaftlicher Prägung. Auch in Großbritannien und den skandinavischen Ländern wurden verhältnismäßig früh mit dem Aufbau von Pflegestudiengängen begonnen.

Ab der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre entstanden auch in der Bundesrepublik Deutschland pflegebezogene Studiengänge, zum Teil in Verbindung mit anderen Fachbereichen – wie beispielsweise die Besetzung des Lehrstuhls „Pflege- und Sozialwissenschaften“ an der Fachhochschule Osnabrück durch Ruth Schröck im Jahr 1987. In Ermangelung anderer Möglichkeiten war es zum damaligen Zeitpunkt üblich, dass die Lehrbeauftragten einen pflegewissenschaftlichen Abschluss aus den USA oder Großbritannien innehatten oder anderen wissenschaftlichen Disziplinen entstammten (z. B. Soziologie, Psychologie, Pädagogik). An dieser Situation hat sich – trotz inzwischen vielfältiger Studienabschlüsse und Promotionsmöglichkeiten – auch heutzutage nicht viel geändert.

Im selben Zeitraum entstanden auch außerhalb Fachhochschulen und Universitäten Institutionen, die sich der Förderung der Pflegewissenschaft und -forschung verschrieben haben. Zu nennen sei nur das aus einer Stiftung hervorgegangene Agnes-Karll-Institut für Pflegeforschung des DBfK. Im Jahre 1991 konnte das Institut eines der ersten Forschungsprojekte im Kernbereich von Pflege abschließen: Der Pflegeprozeß am Beispiel von Apoplexiekranken – Eine Studie zur Erfassung und Entwicklung ganzheitlich-rehabilitativer Prozeßpflege, die über die Dauer von drei Jahren vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert und unter der Leitung von Monika Krohwinkel durchgeführt wurde.

1988 erschien mit der Zeitschrift Pflege aus dem Huber Verlag (Bern) erstmals ein deutschsprachiges Wissenschaftsperiodikum für die Pflege.

Im Oktober 1997 wurde Marianne Arndt, die ihre Weiterbildung zur Unterrichtsschwester an der Schwesternschule der Universität Heidelberg absolviert hatte, von der medizinischen Fakultät Charité der Humboldt Universität zu Berlin die Lehrbefähigung für das Fach Pflegewissenschaft mit Schwerpunkt Pflegeethik verliehen. Hiermit wurde die erste Pflegewissenschaftlerin an einer deutschen Hochschule habilitiert. Am 27. Oktober 1999 wurde an der Medizinischen Fakultät Charité der Humboldt-Universität zu Berlin zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum der akademische Grad eines Doktors der Pflegewissenschaft (Doctor rerum curae, Dr. rer. cur.) verliehen.

Pflegewissenschaft folgt dem Bologna Modell der akademischen Ausbildung mit dem Graduieren als Bachelor und als Master.[4] Weiterführende Qualifikationen werden mit dem akademischen Grad eines Doctor rerum curae (Dr. rer. cur.), Doctor rerum medicinalium (Dr. rer. medic.) sowie Doctor scientiarum humanarum (Dr. sc. hum.)[5] beliehen. Über die Zukunft der Habilitationen in der Pflegewissenschaft wird die weitere Entwicklung der Bologna-Richtlinie im Rahmen der europäischen Einigung entscheiden müssen. Da viele Pflegewissenschaftlerinnen in Deutschland ihren akademischen Werdegang mit einer Pflegeausbildung beginnen und somit Lebenszeit investieren, um pflegerelevantes Wissen zu erwerben, dürfte die Diskussionen um die Einhaltung bzw. Modifikation der Bologna-Richtlinie von nicht unerheblichem Interesse sein.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Pflege (Lehramt)
Schwerpunkt(e)
Pflege

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Örtliche Zulassungsbeschränkung,zwingend mit NC
Studienbeginn
nur Wintersemester

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule

Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
  • einer Mindestdurchschnittsnote der beruflichen Ausbildung :2.50
Anmerkung

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
22.10.2018 - 09.02.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Für die Studiengänge des Fachbereichs Informatik ist die Einschreibung bis Vorlesungsbeginn möglich. Einschreibungen für die weiterbildenden Studiengänge des Zentrums für universitäre Weiterbildung sind für das Wintersemester 2018/2019 bis 15.10.2018. möglich.
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
gem. Zul.-Bescheid
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Bewerber mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung bewerben sich bitte über uni-assist. Nähere Informationen unter www.uni-koblenz-landau.de/de/international
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Bewerber mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung bewerben sich bitte über uni-assist. Informationen unter https://www.uni-koblenz-landau.de/de/international/auslstud/international-students/bewerbung/fristen
Einschreibefrist für die Rückmeldung
Wird demnächst bekannt gegeben.
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
gem. Zul.-Bescheid
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Termine Eignungsprüfungen zum WiSe 2018/2019 Campus Koblenz: Fach Sport im Lehramt und Sportwissenschaft im Zwei-Fach-Bachelor (Sportwissenschaft nur für den Studienort Landau): Die Eignungsprüfung für den Studienbeginn zum Wintersemester 2018/19 findet am 11.06.2018 am Campus Landau statt. Fach Musik: Weitere Infos unter https://www.uni-koblenz-landau.de/de/koblenz/fb2/instmusik/fuer-studieninteressierte/eignungspruefung-lehramt Zertifikatsstudiengang Darstellendes Spiel: Für das WiSe 2018/2019 sind die Fristen und Termine folgendermaßen: Mehr Infos unter https://www.uni-koblenz-landau.de/de/koblenz/ds-theater/darstellendesspiel#Bewerbung%20und%20Auswahlverfahren Fach Bildende Kunst (Lehramt und Zwei-Fach-Bachelor): Mehr Infos unter https://www.uni-koblenz-landau.de/de/landau/fb6/kunst/studium/eignungspruefung/eignungspruefung/?searchterm=Eignungspr%C3%BCfung Die Eignungsprüfung ist an dem Institut bzw. an der Hochschule abzulegen, an dem bzw. an der bei Bestehen das Studium aufgenommen wird.

Kontakt/Ansprechpartner

Weitere Ansprechpartner findest du hier!


Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

Studentenservice

Den gesamten Studentenservice findest du hier!

Services
Service

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung