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Soziale Arbeit

Hochschule Ludwigshafen am Rhein „HS Panorama“ von Hochschule Ludwigshafen am Rhein - Hochschule Ludwigshafen am Rhein. Lizenziert unter CC-BY-SA-3.0-de über Wikimedia Commons. Hochschule Ludwigshafen am Rhein (Foto: „HS Panorama“ von Hochschule Ludwigshafen am Rhein - Hochschule Ludwigshafen am Rhein. Lizenziert unter CC-BY-SA-3.0-de über Wikimedia Commons.)

Soziale Arbeit, Bachelor of Arts (B.A.)

Studienort, Standort
Ludwigshafen
Internetseite
Abschluss
Bachelor of Arts (B.A.)
Abschlussgrad
Bachelor of Arts
Regelstudienzeit
7 Semester
Akkreditierung
Ja
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
Das grundständige Studium der Sozialen Arbeit (B.A.) an der Hochschule Ludwigshafen zeichnet sich durch seinen besonderen Fokus aus: Soziale Arbeit wird hier als kritische Wissenschaft verstanden, die ihren zentralen Gegenstand in gesellschaftlichen Ungleichheitsverhältnissen hat und sich als Arbeit am Sozialen grundsätzlich auf die ganze Gesellschaft bezieht. Der Studiengang befasst sich in diesem Kontext damit, wie u.a. Bildung, Recht, Soziologie und Ökonomie sowie Wissenschaftstheorie im Allgemeinen zur Beantwortung der Frage beitragen, wann und warum eine soziale Tatsache zum sozialen 'Problem' wird. Eine solche sowohl subjekt- als auch (sozial-)strukturorientierte Perspektive auf die Herausbildung von Schlüsselkompetenzen für Studium und Praxis soll bei den Studierenden vom jeweiligen Gegenstand abstrahierendes Denken befördern. Dadurch werden sie zugleich auf das weiterführende Studium im Master vorbereitet (z.B. den forschungsorientierten Masterstudiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Ludwigshafen).
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Bereits ab dem ersten Semester können sich die Studierenden aus einer Vielzahl an Parallelgruppen und Wahlpflichtseminaren ihren eigenen Stundenplan zusammenstellen. Die Gestaltung der Präsenzzeiten und die Option, auch über die Regelstudienzeit hinaus zu studieren, ermöglichen ein individuell-flexibles Studieren, bei dem zugleich eigene inhaltliche Schwerpunkte gesetzt werden können. Ab dem vierten Fachsemester stehen acht Studienschwerpunkte (siehe oben) zur Auswahl, die eine inhaltliche Vertiefung darstellen, jedoch nicht auf ein Handlungsfeld nach dem Studium festlegen. Während eines praktischen Studiensemesters erproben die Studierende ihr Wissen und Können. Somit erhalten sie unter den Bedingungen der beruflichen Praxis Sozialer Arbeit wichtige Impulse für ihr weiteres Studium und/oder ihre berufliche Tätigkeit.

Was ist "Soziale Arbeit"?

Soziale Arbeit ist die Bezeichnung einer angewandten Wissenschaft, die seit den 1990er-Jahren als Ober- und Sammelbegriff der traditionellen Fachrichtungen Sozialpädagogik und Sozialarbeit gebraucht wird.
Soziale Arbeit fasst zugleich die Tätigkeit der als Sozialpädagogen bezeichneten Berufsgruppe wie auch der wissenschaftlichen Disziplin zusammen.

Seit 2001 ist die Soziale Arbeit auch in Deutschland durch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die Kultusministerkonferenz (KMK) offiziell als Fachwissenschaft anerkannt, während sie in vielen anderen europäischen und außereuropäischen Ländern (insbesondere USA) schon über viele Jahrzehnte als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gilt und über zahlreiche Lehrstühle und Forschungsvorhaben verfügt. Soziale Arbeit versteht sich als Profession, die wissenschaftsfundiert versucht, praktische soziale Probleme zu lösen, zu lindern oder zu verhindern. Ihr Veränderungswissen bezieht Soziale Arbeit aus der Sozialarbeitswissenschaft als Disziplin. Diese wiederum generiert über Forschungsvorhaben ihr disziplinäres Wissen.

Im Zuge der fortschreitenden Entwicklung der Sozialen Arbeit zum eigenständigen Berufsfeld und Handlungssystem der immer weniger klar differenzierbaren Teilgebiete hat sich der mit einer langen Tradition belegte Oberbegriff Soziale Arbeit herausgebildet. Genauso werden die akademischen Studiengänge zunehmend mit Begriffen Soziale Arbeit oder Sozialwesen bezeichnet. Der klassische Unterschied zwischen Sozialpädagogik und Sozialarbeit lag grundsätzlich darin, dass die Sozialpädagogik präventiv „agierte“, „anbot“ und „initiierte“. Die Sozialarbeit „reagierte“, „intervenierte“ nach Aufforderung und wurde "administrativ tätig", wenn ein Missstand gemeldet wurde. Eine andere Begriffsversion unterscheidet zwischen der Hilfe bei der Änderung von Lebensverhältnissen (Sozialarbeit) und der Änderung der Lebensführung (Sozialpädagogik). Dieses Verständnis orientiert sich stärker an der Begriffsgeschichte, derzufolge "Sozialpädagogik" eher für pädagogische Theorientwürfe sowie für die Institutionen der Jugendhilfe Verwendung fand, während "Sozialarbeit" eher nicht-pädagogische Tätigkeitsfelder wie die Armenfürsorge bezeichnete. Verwirrend war und ist die oft unreflektiert vermischende Benutzung der Begriffe. Bisweilen wird versucht, die eine Arbeit der anderen Arbeit per Definition unterzuordnen bzw. eine der Formen aus der anderen abzuleiten. Neuere Ansätze benutzen Soziale Arbeit als Oberbegriff für beide gleichrangigen Arbeitsgebiete. Darüber hinaus wird mit Sozialer Arbeit ein eigenes, von anderen Professionen abgrenzbares, auf handlungswissenschaftlichen Handlungsregeln gründendes Interventionssystem verstanden.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Soziale Arbeit
Schwerpunkt(e)
Soziale Arbeit als Arbeit mit psychischen Krisen; Soziale Arbeit als Bildung, Betreuung und Erziehung in der Kindheit; Soziale Arbeit als Hilfe zur Erziehung; Soziale Arbeit mit alten, behinderten und kranken Menschen; Soziale Arbeit mit Menschen in finanziell schwierigen Situationen; Soziale Arbeit mit Migrantinnen und Migranten; Soziale Arbeit mit straffälligen Menschen und ihrem Umfeld; Soziale Arbeit mit suchtgefährdeten/suchtkranken Menschen

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Örtliche Zulassungsbeschränkung,zwingend mit NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
1) Hochschulreife oder Fachhochschulreife und ein Nachweis über ein 12-wöchiges soziales Vorpraktikum

oder

2) Erfolgreicher Abschluss einer fachbezogenen Berufsausbildung (Notendurchschnitt mind. 2,5)

und eine mind. 2-jährige berufliche Tätigkeit

oder

3) Erfolgreicher Abschluss einer Berufsausbildung (Notendurchschnitt mind. 2,5) und eine mind. 2-jährige berufliche Tätigkeit sowie ein Nachweis über ein soziales Vorpraktikum von 12 Wochen.

oder

4) Eine erfolgreiche berufliche Weiterqualifikation durch eine Meister_innenprüfung oder eine vergleichbare Prüfung, unabhängig vom Notendurchschnitt und ohne das Erfordernis einer anschließenden beruflichen oder vergleichbaren Tätigkeit (über die Vergleichbarkeit entscheidet im Einzelfall die Hochschule) und ein Nachweis über ein soziales Vorpraktikum von 12 Wochen. Dieses entfällt, wenn die Weiterqualifikation durch die Hochschule als fachbezogen bewertet wird. In der Regel entspricht eine Erzieher*innen-Ausbildung diesen Kriterien.
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule

Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
  • einer Mindestdurchschnittsnote der beruflichen Ausbildung :2.50
Anmerkung

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
24.09.2018 - 05.01.2019
http://www.hs-lu.de/studium/semestertermine.html
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.05.2018 - 15.07.2018
Es existieren Studiengänge mit abweichenden Fristen. Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage:https://www.hs-lu.de/service/studierendenservicecenter-ssc/fuer-studieninteressierte/bewerbung.html
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Es existieren Studiengänge mit abweichenden Fristen. Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage: https://www.hs-lu.de/service/studierendenservicecenter-ssc/fuer-studieninteressierte/bewerbung.html
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
gemäß Zulassungsbescheid
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Es existieren Studiengänge mit abweichenden Fristen. Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage:https://www.hs-lu.de/service/studierendenservicecenter-ssc/fuer-studieninteressierte/bewerbung.html
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Es existieren Studiengänge mit abweichenden Fristen. Bitte informieren Sie sich auf unserer Homepage: https://www.hs-lu.de/service/studierendenservicecenter-ssc/fuer-studieninteressierte/bewerbung.html
Einschreibefrist für die Rückmeldung
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
gemäß Zulassungsbescheid
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
bei Hochschule erfragen

Kontakt/Ansprechpartner

StudierendenServiceCenter
Hausanschrift
Ernst-Boehe-Straße 4, 67059 Ludwigshafen
Telefon
0621 / 5203-0
Telefax
0621 / 5203-196
Leiter
Ansprechpartner
Frau Annabell Terstappen
Telefon
0621 / 5203258
Telefax
0621 / 5203-196

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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