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Internationales Privatrecht und europäisches Einheitsrecht

Johannes Gutenberg-Universität Mainz „Domus Universitatis Mainz“. Lizenziert unter CC BY-SA 2.5 über Wikimedia Commons. Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Foto: „Domus Universitatis Mainz“. Lizenziert unter CC BY-SA 2.5 über Wikimedia Commons.)

Internationales Privatrecht und europäisches Einheitsrecht, Master

Studienort, Standort
Abschluss
Master
Abschlussgrad
Magister Legum/Magistra Legum
Zielgruppe
Der Studiengang richtet sich an Absolvent/innen eines rechtswissenschaftlichen Studiums, die Kompetenzen im Umgang mit Rechtsfällen mit Auslandsbezug erwerben wollen. Fachlicher Gegenstand des Masterprogramms ist insbesondere das internationale Privatrecht und Prozessrecht sowie das europäische Einheitsprivatrecht.
Regelstudienzeit
2 Semester
Akkreditierung
Nein
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
konsekutiv
Studienformen
Internationaler Studiengang; Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Weitere Sprachen
Französisch
Anmerkungen zum Studiengang
Der internationale Doppelabschluss (Master II an der Université de Bourgogne) wird nur dann verliehen, wenn der Bachelorabschluss in "Deutsches und Französisches Recht" vorliegt.
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Wenn das Bachelor-Abschlusszeugnis bis Bewerbungsschluss nicht vorliegt, aber mind. 135 Leistungspunkte nachweisbar sind: Bescheinigung über Studien- und Prüfungsleistungen und bislang erreichte Durchschnittsnote einreichen. (Bescheinigung von der zuständigen Hochschule, Original oder beglaubigte Kopie).
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Wenn der Hochschulabschluss im Ausland erworben wurde: Anerkennungsurkunde in beglaubigter Kopie (zuständig: Abteilung Internationales).
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Nach der Einschreibung muss das Abschlusszeugnis nachgereicht werden.

Was ist "Internationales Privatrecht und europäisches Einheitsrecht"?

Der konsekutive Bachelor- und Masterstudiengang vermittelt im Bachelor Deutsches und französisches Recht, vertiefte Kenntnisse im Französischen Recht und setzt im Master Internationales Privatrecht und europäisches Einheitsrecht einen methodischen Schwerpunkt im Internationalen Privatrecht und in der aktuellen Entwicklung eines Europäischen Einheitsprivatrechts.

Dieser Studiengang wird – in Zusammenarbeit mit der Universität Dijon – als Integrierter Studiengang mit Doppelabschluss angeboten.

Der Studiengang kann parallel zur ersten juristischen Prüfung studiert werden, um sich auch den Weg in die „klassischen“ juristischen Berufe, die in Deutschland nur mit abgeschlossenem Referendariat und Assessorexamen zugänglich sind (z.B. Anwaltschaft, Öffentlicher Dienst), offenzuhalten. Dies ist ohne nennenswerte Studienzeitverlängerung möglich, da die meisten Leistungen in beiden Studiengängen anerkannt werden. Dies gilt generell für die Zwischenprüfung und die sonstigen Leistungen im deutschen Recht sowie für die Praktika. Auf Antrag wird der erworbene französische Abschluss als Schwerpunkt Französisches Recht anerkannt (Schwerpunktstudium und Prüfung entfallen).

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Europarecht; Internationales Recht
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
1. Der Nachweis eines Bachelorabschlusses im Fach Rechtswissenschaft oder eines gleichwertigen Studienabschlusses an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland. Das Bachelorstudium muss 240 Leistungspunkte (LP) im Sinne von § 5 Abs. 2 Satz 1 umfasst haben, von denen mindestens 30 LP in französischsprachigen Lehrveranstaltungen absolviert wurden, die im Umfang von mindestens 10 Leistungspunkten das Internationale Privatrecht und das europäische Wirtschaftsprivatrecht zum Inhalt haben.

2. Der Nachweis, dass der Prüfungsanspruch für den Studiengang ?Internationales Privatrecht und europäisches Einheitsrecht? und für den Studiengang Rechtswissenschaft (Abschluss: Erste juristische Prüfung) noch nicht verloren ist. Zur diesbezüglichen Überprüfung ist eine entsprechende Erklärung vorzulegen.

(2) Es wird vorausgesetzt, dass die Studierenden über ausreichende aktive und passive englische Sprachkenntnisse verfügen, die zur Lektüre englischsprachiger Fachliteratur und zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen in englischer Sprache befähigen; dies umfasst nicht das Anfertigen von schriftlichen Studienleistungen sowie von Prüfungsleistungen in englischer Sprache, sofern in dieser Ordnung nichts anderes geregelt ist.

(3) Soweit zum Nachweis eines Bachelorabschlusses nach Abs. 1 Nr. 1 ein Abschlusszeugnis bis zum Ende der Bewerbungsfrist nicht vorliegt, ist eine Bewerbung auf der Grundlage einer Bescheinigung über bereits erbrachte Prüfungs- und Studienleistungen im Umfang von mindestens 180 Leistungspunkten, die von der zuständigen Stelle der bisherigen Hochschule ausgestellt worden sein muss, möglich. Die fachspezifischen Anforderungen gemäß Absatz 1 Nr. 1 Satz 1 müssen im Rahmen der bisherigen Leistungen erfüllt sein. Sofern für den Studiengang eine Zulassungsbeschränkung besteht, sind die Bestimmungen der Hochschulauswahlsatzung in der aktuell gültigen Fassung zu beachten; das endgültige Ergebnis des Bachelorabschlusses wird in diesem Fall im Auswahlverfahren nicht berücksichtigt. Wird eine Bewerberin bzw. ein Bewerber aufgrund der in Satz 1 benannten Bescheinigung ausgewählt, so erfolgt die Zulassung unter dem Vorbehalt,

dass innerhalb einer im Zulassungsbescheid bestimmten Frist ein Abschlusszeugnis vorgelegt wird. Wird dieser Nachweis nicht fristgerecht erbracht, erlischt die Zulassung.

(4) Bei Studienbewerberinnen oder Studienbewerbern die weder ihre Hochschulzugangsberechtigung an einer deutschsprachigen Einrichtung noch einen Abschluss in einem deutschsprachigen Studiengang erworben haben, ist der Nachweis von Deutschkenntnissen auf dem Niveau der ?Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH)? erforderlich.

(5) Auch bei bestehenden Zugangsvoraussetzungen hängt die Zulassung zum Masterstudiengang ?Internationales Privatrecht und europäisches Einheitsrecht? vom erfolgreichen Durchlaufen des Zulassungsverfahrens ab. Sofern für den Masterstudiengang eine Zulassungsbeschränkung besteht, erfolgt die Zulassung gemäß Hochschulauswahlsatzung.
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Internationalität

Internationaler Doppelabschluss möglich
Ja
Partnerhochschule, Staat
Université de Bourgogne, Französische Republik
Abschlussgrad
Master II

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
15.10.2018 - 16.02.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.06.2018 - 15.07.2018
Vorgezogene Bewerbungsfristen für Master: SoSe bis 15.11./WiSe bis 15.5.. Losverfahren für grundständige Fächer (WiSe 01.09.-30.09.; SoSe 01.03.-31.03.): www.studium.uni-mainz.de/losverfahren-bewerbung u. Master (WiSe 01.08.-31.08.; SoSe 01.02.-28.02.): www.studium.uni-mainz.de/losverfahren-master.
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
01.06.2018 - 01.09.2018
Bitte beachten Sie die vorgezogenen Bewerbungsfristen für Masterstudiengänge (auch zulassungsfreie): SoSe bis 15.11./ WiSe bis 15.5.
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
gem. Zul.-Bescheid
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
siehe Bewerbungsfrist; Der Bewerbung muss eine Anerkennungsbescheinigung der Zeugnisse beiliegen, die spätestens sechs Wochen vor der Bewerbungsfrist beantragt werden muss.
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
siehe Bewerbungsfrist; Der Bewerbung muss eine Anerkennungsbescheinigung der Zeugnisse beiliegen, die spätestens sechs Wochen vor der Bewerbungsfrist beantragt werden muss.
Einschreibefrist für die Rückmeldung
(Zahlungseingang)
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
gem. Zul.-Bescheid
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Fristen für Eignungsprüfungen (http://www.studium.uni-mainz.de/fristen-und-termine-bewerbung): (Freie) Bildende Kunst: für das SoSe 31.10. und für das WiSe 30.04.; alle Studiengänge der Hochschule für Musik: für das SoSe 01.11. und für das WiSe 01.04., Sport/Sportwissenschaft: siehe unter www.sport.uni-mainz.de, Master Konferenzdolmetschen und Master Translation: 15.5.

Kontakt/Ansprechpartner

Johannes Gutenberg-Universität Mainz\ \ Fachbereich 03\ \ Abteilung Rechtswissenschaft\ \ Auslandsbüro Jura
Telefon
+ 49 (6131) / 39-26103
Telefax
+ 49 (6131) / 39-23828
Ansprechpartner weiterführendes Studium
Ansprechpartner
Sladjana Bosten

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 25.11.2018

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