Hochschulkarte

Nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit

Technische Universität Kaiserslautern TU Kaiserslautern Technische Universität Kaiserslautern (Foto: TU Kaiserslautern)

Nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, Master

Studienort, Standort
Kaiserslautern
Internetseite
Abschluss
Master
Abschlussgrad
Master of Arts
Zielgruppe
Der deutschsprachige Fernstudiengang richtet sich unter anderem an Personen, die bereits in der Entwicklungszusammenarbeit tätig sind oder sich auf wissenschaftlicher Basis für dieses Arbeitsfeld qualifizieren möchten. Darüber hinaus ist er auch relevant für Personen, die sich im Kontext von Unternehmen oder der Politik mit Nachhaltigkeitsstrategien beschäftigen.
Regelstudienzeit
4 Semester
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
weiterbildend
Studienformen
Fernstudium; Berufsbegleitend
Hauptunterrichtssprache
Deutsch

Was ist "Nachhaltige Entwicklung"?

Nachhaltige Entwicklung ist die deutsche Übersetzung des englischen Begriffs sustainable development. Sie bezeichnet eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der jetzigen Generation dient, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre Bedürfnisse zu befriedigen (verkürzte Definition gemäß dem Brundtland-Bericht). Der Ursprung der Idee liegt in dem Begriff der Nachhaltigkeit, welcher erstmals in der deutschsprachigen Forstwirtschaft auftauchte. Heute bezieht sich der Begriff in der Regel auf soziale, ökonomische und ökologische Aspekte der Nachhaltigkeit und wurde in die auf internationaler und supranationaler Ebene geführten politischen und wissenschaftlichen Diskussionen aufgenommen.

Der Begriff der Nachhaltigkeit ist in der hier geschilderten Bedeutung ursprünglich in der Forstwirtschaft (siehe Nachhaltigkeit (Forstwirtschaft)) nachweisbar und wurde im Jahr 1713 erstmals von Hans Carl von Carlowitz in Bezug auf Waldbewirtschaftung erwähnt. Auf die Gesamtwirtschaft wurde der Begriff „Nachhaltigkeit“ erstmals im Jahr 1952 übertragen. In den Grundsätzen der Interparlamentarischen Arbeitsgemeinschaft für naturgemäße Wirtschaftsweise heißt es: „Mit den sich erneuernden Hilfsquellen muss eine naturgemäße Wirtschaft betrieben werden, so dass sie nach dem Grundsatz der Nachhaltigkeit auch noch von den kommenden Generationen für die Deckung des Bedarfs der zahlenmäßig zunehmenden Menschheit herangezogen werden können.“[1]

Der Begriff fand später als sustainability Eingang in internationale Fachkreise.

In der Zusammensetzung sustainable development – und damit auch in der neuen Bedeutung – taucht der Begriff erstmals in der 1980 veröffentlichten World Conservation Strategy und der Studie Global 2000 (Time to Act 1981, S. 420 ff.) auf.

Abgesehen von den wenigen früheren Verwendungen, die natürlich eine entsprechende Grundlage bilden, hat die heutige Bedeutung des Begriffs der nachhaltigen Entwicklung ihren hauptsächlichen Ursprung in der Brundtland-Definition von 1987. Sie stellt im gewissen Sinne eine diplomatische Kompromiss- bzw. Konsensformel dar, um die oft gegebenen Zielkonflikte zwischen Umweltschutz und Entwicklung (Wirtschaftswachstum, vor allem in den Ländern des Südens) in Einklang zu bringen. Dieser Zielkonflikt wurde in der ökologischen Diskussion begrifflich mit Allgemeiner Ökologie aufgegriffen. Seit dieser Zeit hat der Begriff stark an Popularität gewonnen und wurde durch seine Verwendung in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft mit verschiedenen Bedeutungen aufgeladen. Ein wesentlicher Bedeutungswandel wurde bereits durch eine neue Schwerpunktsetzung auf der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro vollzogen. Das Konzept wurde dabei durch seine diskursive Verwendung zu einem hauptsächlich technokratischen Konzept ausgebaut, wobei die Lösungsversuche der ökologischen Probleme hauptsächlich auf Technologie oder wissenschaftlichen Rationalitäten beruhen. Damit wird weiterhin die soziale Komponente im Vergleich zum Brundtland Report zurückgedrängt. Außerdem existieren bereits Arbeiten, welche die Entwicklung der Bedeutung nachhaltiger Entwicklung und Nachhaltigkeit für die verschiedenen Teile unserer Gesellschaft (Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, …) ausführlich diskutieren und empirisch belegen.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Entwicklungszusammenarbeit
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Bei der Hochschule zu erfragen
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studienbeitrag

Studienbeiträge
Anmerkung zum Studienbeitrag
Alle Informationen bezüglich der Kosten entnehmen Sie bitte unserer Homepage.

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
26.10.2020 - 13.02.2021
bei Hochschule erfragen
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
-
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Einschreibefrist für die Rückmeldung
-
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
-
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

Kontakt/Ansprechpartner

Distance and Independent Studies Center (DISC)
Hausanschrift
Postfach 3049, 67653 Kaiserslautern
Telefon
0631 / 205-4924
Telefax
0631 / 205-4940
Internetseite
Ansprechpartner weiterführendes Studium
Ansprechpartner
M. A. Alexander Bruns
Telefon
/
Telefax
/
E-Mail

Weitere Ansprechpartner findest du hier!


Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 26.12.2020

Studentenservice

Den gesamten Studentenservice findest du hier!

Services
Service

Hochschulkarte

Suche

Mimadeo / shutterstock.com
Über 19.000 Studiengänge an 747 Hochschulstandorten
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung