Publizistikwissenschaft ist eine wissenschaftliche Forschungsdisziplin im Bereich Sozial- und Geisteswissenschaften, die sich mit Massenkommunikationsvorgängen befasst. Die Publizistikwissenschaft ging aus der Zeitungswissenschaft hervor und gehört zur Kommunikationswissenschaft. Sie ist zudem mit der Medienwissenschaft verwandt.

Die Publizistikwissenschaft gilt als direkte Nachfolgedisziplin der Zeitungswissenschaft. Deren Bezeichnung geht auf das Jahr 1926 zurück, in dem der Begriff geprägt wurde.

Die Abgrenzung der Publizistikwissenschaft zur Kommunikationswissenschaft ist seit Mitte der 1980er Jahre strittig. Heute wird sie zumeist als Vorläuferin der Kommunikationswissenschaft betrachtet. Viele Institute für Publizistikwissenschaft nennen sich heute wegen der breiteren Aufgabenstellung des Fachs Kommunikationswissenschaft und verwenden den alten Begriff nicht mehr. Die Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), die Fachgesellschaft der Institute für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft verwendet die beiden Bezeichnungen synonym. Die Standardwerkautoren Otfried Jarren und Heinz Bonfadelli sprechen von Publizistik- und Kommunikationswissenschaft als einem Fach. Die Publizistikwissenschaft sei in dieser neuen Disziplin aufgegangen.

Andere Autoren bemühen sich jedoch weiterhin darum, die Publizistikwissenschaft gegenüber der Kommunikationswissenschaft abzugrenzen. Argumente für eine solche Abgrenzung sind unter anderem ihre Tradition als historisch-hermeneutisch arbeitende Geisteswissenschaft, während sich die Kommunikationswissenschaft seit den 1960er Jahren als empirisch arbeitende Sozialwissenschaft versteht, und die Festlegung der Publizistikwissenschaft nur auf das Publikationswesen.

Quelle: Wikipedia

  • Studienfeld(er)
    Kommunikationswissenschaft; Publizistik
  • Schwerpunkt(e)
    Journalismus; Mediengeschichte; Mediennutzung; Medienpolitik; Medienrecht; Medienwirkung; Medienwirtschaft; Politische Kommunikation; Unternehmenskommunikation; Öffentlichkeitsarbeit
Zugangsbedingungen
  • Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
    • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
  • Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
    • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
  • einer Mindestdurchschnittsnote der beruflichen Ausbildung :2.50
Zugangsbedingungen
Erwerb der unmittelbaren (allgemeinen HZB) durch Nachweis einer Meisterprüfung oder meisteräquivalenter Fortbildung. Erwerb der unmittelbaren fachgebundenen HZB durch Nachweis einer fachverwandten Ausbildung (Mindestnote 2,5) und mindestens zweijähriger beruflicher Tätigkeit.
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  • Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
    01.06.2021 - 15.07.2021
  • Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
    01.06.2021 - 15.07.2021
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    Stand: 27.03.2021
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