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Romanistik interkulturell, Master of Arts

  • Hochschule: Johannes Gutenberg-Universität Mainz - Mainz
  • Studienort, Standort: Mainz
  • Abschluss: Master of Arts, Master of Arts
  • Zielgruppe: Der Masterstudiengang "Romanistik interkulturell" vermittelt komplexe sprach- und literaturwissenschaftliche Sachverhalte und Prozesse der romanischen Kulturräume insbesondere auch in transkultureller Perspektive. Die Vermittlung von Inhalten zielt dabei auf einen Ausbau der Sprach-, Medien- und Lehrkompetenz. Durch die kulturwissenschaftliche Komponente bleibt dabei stets die Einbindung sprachlicher Erscheinungen und Texte in die jeweiligen historischen und kommunikativen Zusammenhänge im Blick. Im Masterstudiengang ?Romanistik interkulturell? an der JGU können die Studierenden in einem romanistischen Fach (Französisch, Spanisch oder Italienisch) zwischen den Schwerpunktbereichen Literatur- und Sprachwissenschaft wählen, jeweils unter dem Blickpunkt der Interkulturalität mit interdisziplinären, teilweise medienorientierten Bausteinen. Bereits erworbene Kenntnisse in einem romanistischen Kernfach sollen erweitert sowie durch praktische Kompetenzen aus dem Bereich der Kultur- und Sprachvermittlung vertieft werden. Zudem will der Studiengang Fachkenntnisse und Methodenkompetenz in einer weiteren romanischen Sprache oder Literatur vermitteln und den Zugang zur aktuellen romanistischen Forschung eröffnen.
  • Semesterstart: Start: SommersemesterStart: Wintersemester Sommer- und Wintersemester
  • Regelstudienzeit: 4 Semester
  • Mastertyp nach Kultusministerkonferenz: konsekutiv
  • Studienformen: Vollzeitstudium; Internationaler Studiengang
  • Hauptunterrichtssprache: Deutsch
  • Weitere Sprachen: Portugiesisch; Französisch; Italienisch; Spanisch
  • Weitere Informationen: Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Romanistik interkulturell, Master of Arts

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  • Hochschule: Johannes Gutenberg-Universität Mainz - Mainz
  • Studienort, Standort: Mainz
  • Abschluss: Master of Arts, Master of Arts
  • Zielgruppe: Der Masterstudiengang "Romanistik interkulturell" vermittelt komplexe sprach- und literaturwissenschaftliche Sachverhalte und Prozesse der romanischen Kulturräume insbesondere auch in transkultureller Perspektive. Die Vermittlung von Inhalten zielt dabei auf einen Ausbau der Sprach-, Medien- und Lehrkompetenz. Durch die kulturwissenschaftliche Komponente bleibt dabei stets die Einbindung sprachlicher Erscheinungen und Texte in die jeweiligen historischen und kommunikativen Zusammenhänge im Blick. Im Masterstudiengang ?Romanistik interkulturell? an der JGU können die Studierenden in einem romanistischen Fach (Französisch, Spanisch oder Italienisch) zwischen den Schwerpunktbereichen Literatur- und Sprachwissenschaft wählen, jeweils unter dem Blickpunkt der Interkulturalität mit interdisziplinären, teilweise medienorientierten Bausteinen. Bereits erworbene Kenntnisse in einem romanistischen Kernfach sollen erweitert sowie durch praktische Kompetenzen aus dem Bereich der Kultur- und Sprachvermittlung vertieft werden. Zudem will der Studiengang Fachkenntnisse und Methodenkompetenz in einer weiteren romanischen Sprache oder Literatur vermitteln und den Zugang zur aktuellen romanistischen Forschung eröffnen.
  • Semesterstart: Start: SommersemesterStart: Wintersemester Sommer- und Wintersemester
  • Regelstudienzeit: 4 Semester
  • Mastertyp nach Kultusministerkonferenz: konsekutiv
  • Studienformen: Vollzeitstudium; Internationaler Studiengang
  • Hauptunterrichtssprache: Deutsch
  • Weitere Sprachen: Portugiesisch; Französisch; Italienisch; Spanisch
  • Weitere Informationen: Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Romanistik oder romanische Philologie beschäftigt sich mit Geschichte und Gegenwart der aus dem Latein hervorgegangenen romanischen Sprachen und Literaturen. Dies umfasst auch die Kulturen der durch die Romanisierung bzw. Latinisierung entstandenen Sprachgebiete Europas sowie der durch Kolonisation hinzugekommenen Gebiete in Übersee, vor allem in Amerika und Afrika.

In diesem Zusammenhang spricht man von der Romania antiqua bzw. der Romania nova[1]. Ehemals romanisierte Gebiete, in denen heute keine romanischen Sprachen gesprochen werden – im heutigen Großbritannien, Südwestdeutschland, auf dem Balkan –, bezeichnet man als Romania submersa. Grundlage der romanischen Sprachen ist nicht das geschriebene, klassische, sondern das gesprochene Latein, das man traditionell Vulgärlatein nennt und das daher nur schwierig aus schriftlichen Quellen zu rekonstruieren ist.

Die Romanistik umfasst somit vor allem das Französische, Italienische, Spanische, Portugiesische und Rumänische, aber auch die kleineren romanischen Sprachen wie Katalanisch, Galicisch, Okzitanisch, Rätoromanisch, Ladinisch, Friaulisch und Sardisch. Da die Abgrenzung von Sprachen und Dialekten äußerst schwierig ist, schwankt auch in den Handbüchern die Zahl der romanischen Sprachen zwischen zehn und sechzehn. Zweifel gibt es beispielsweise bei der Bezeichnung des Asturischen, des Aragonesischen, des Gaskognischen und des Korsischen als separate Sprachen. Das Franko-Provenzalische wird nur in verschiedenen Dialekten gesprochen, hat aber keine Standardsprache und keine Literatur herausgebildet. Zum Gegenstandsbereich der Romanistik gehören auch die romanisch basierten Kreolsprachen.

Wegen der Entstehung der romanischen Sprachen gilt die Romanistik als Vorbild der historisch-vergleichenden Kulturwissenschaft: Alle romanischen Sprachen sind Tochtersprachen des Lateinischen. Anders als bei anderen Ursprachen ist das Lateinische (wenn auch nicht das Vulgärlateinische) sehr gut dokumentiert. Daher gehörte die Beschäftigung mit der gesamten Breite der romanischen Sprachen zu den Eigenheiten des Universitätsfaches Romanistik, das sich zunächst als eine historische Sprachwissenschaft konstituierte. Außerhalb Deutschlands ist dieses Modell nie in größerem Maß übernommen worden, in den verschiedenen romanischen Ländern etablierten sich Einzelphilologien des Französischen, Italienischen usw., aber keine romanische Philologie. Deshalb und wegen der zunehmenden Spezialisierung des Wissens tritt die ursprüngliche Beschäftigung mit allen romanischen Sprachen im Rahmen einer Disziplin zunehmend in den Hintergrund und macht einer intensiveren Beschäftigung mit den romanischen Sprachen (als Einzelphilologien) Platz. In oft kontrovers geführten wissenschafts- und berufspolitischen Diskussionen nähern sich damit die Teilfächer der Romanistik immer mehr den Nationalphilologien, wie sie in den verschiedenen romanischen Ländern etabliert sind, an. Man spricht dann auch von Rumänistik, Italianistik, Französistik (auch: Franko- oder Galloromanistik), Hispanistik und Lusitanistik. Die Romanistik leistet auch einen Beitrag zur Kreolistik.

Die Romanistik teilt sich in zwei Hauptgebiete auf: romanische Literaturwissenschaft und romanische Sprachwissenschaft. Literatur- und Sprachwissenschaft erweitern sich zu einer umfassenden Kulturwissenschaft.

Die romanische Sprachwissenschaft bildet Hypothesen über den genauen Prozess der Entstehung der romanischen Sprachfamilie. Sie versucht, die Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen den romanischen Sprachen typologisch zu erfassen. Darüber hinaus erfasst die Disziplin die Beschreibung des Varietätengefüges (Dialekte, Sprachniveaus und -register), der Sprachstruktur und -geschichte jeder einzelnen romanischen Sprache. In der jüngeren Vergangenheit versucht die romanische Sprachwissenschaft verstärkt, Anregungen aus der allgemeinen Sprachwissenschaft, besonders der Pragmatik, der kognitiven Linguistik sowie der Syntax, aufzunehmen.

Quelle: Wikipedia

  • Studienfeld(er)
    Allgemeine Literaturwissenschaft; Allgemeine Sprachwissenschaft; Romanistik
  • Schwerpunkt(e)
    Französisch / Literatur; Französisch / Sprache; Italienisch / Literatur; Italienisch / Sprache; Spanisch / Literatur; Spanisch / Sprache
  • Zulassungsmodus
    Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
  • Studienbeginn
    Sommer- und Wintersemester
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    1. Zugangsvoraussetzungen für den Masterstudiengang "Romanistik interkulturell": Nachweis eines Bachelorabschlusses im Fach Romanistik oder eines gleichwertigen Studienabschlusses an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland; hiervon müssen mindestens 60 Leistungspunkte im Fach Romanistik mit der Spezifizierung in der Philologie von RK1 erworben sein. 2. Nachweise über erforderliche Sprachkenntnisse: I. Nachweis von Lateinkenntnissen im Umfang des Latinums, entweder durch das Zeugnis der Hochschulreife oder durch die staatliche Ergänzungsprüfung gemäß der Landesverordnung über die Ergänzungsprüfungen in Lateinisch und Griechisch vom 13. Juli 1983 (GVBI. S. 191) in der jeweils gültigen Fassung. II. Nachweis von Sprachkenntnissen in der Sprache von RK2 auf dem Niveau des Europäischen Referenzrahmens B1. Der Nachweis erfolgt durch den erfolgreich abgeschlossenen "Sprachpraktischen Eingangstest" des Romanischen Seminars an der JGU. Folgende Sprachzertifikate der staatlichen Kulturinstitute werden jeweils als Äquivalent anerkannt: a. Französisch: Diplôme d'Études en Langue Française (DELF B1) b. Spanisch: Diploma de Español Lengua Extranjera (DELE Inicial B1) c. Italienisch: Certificazione di Italiano come Lingua Straniera (CILS UNO-B1) Der Sprachnachweis darf zum Zeitpunkt des Beginns des Masterstudiums nicht älter als zwei Jahre sein. Über Anerkennung weiterer offizieller Sprachzertifikate entscheidet der Prüfungsausschuss. Wenn die Nachweise über die Sprachkenntnisse nicht vorliegen, kann eine Einschreibung unter der Bedingung erfolgen, dass die erforderlichen Nachweise bis zum Ablauf des ersten Fachsemesters (31. März bzw. 30. September) nachgereicht werden. Wird der Nachweis nicht innerhalb der genannten Frist gegenüber dem Prüfungsausschuss geführt, ist eine Fortführung des Studiums nicht mehr möglich. Die Immatrikulation wird ohne weitere Mitteilung aufgehoben. Zusätzlich zu diesen Nachweisen wird vorausgesetzt, dass die Studierenden über sehr gute aktive und passive Kenntnisse in der entsprechenden Schwerpunktsprache verfügen, die zum Anfertigen von schriftlichen und mündlichen Studien- und Prüfungsleistungen in dieser Sprache befähigen. 3. Es wird vorausgesetzt, dass die Studierenden über ausreichende aktive und passive englische Sprachkenntnisse verfügen, die zur Lektüre englischsprachiger Fachliteratur und zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen in englischer Sprache befähigen. 4. Bei ausländischen Studienbewerber/innen aus nichtdeutschsprachigen Ländern ist der Nachweis von Deutschkenntnissen auf dem Niveau der "Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang ausländischer Studienbewerber (DSH)" erforderlich. 5. Weitere Voraussetzung für die Zulassung zum Masterstudiengang "Romanistik interkulturell" ist, dass der Prüfungsanspruch für diesen Studiengang noch nicht verloren ist.
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
  • Vorlesungszeit
    18.10.2021 - 15.02.2022
  • Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
    01.06.2021 - 15.07.2021
  • Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
    01.06.2021 - 01.09.2021
  • Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
    01.06.2021 - 15.07.2021
  • Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
    01.06.2021 - 15.07.2021
  • Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt.
    Stand: 27.03.2021
Annelie de Marées
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