Logo

Weltliteratur, Master of Arts

  • Hochschule: Johannes Gutenberg-Universität Mainz - Mainz
  • Studienort, Standort: Mainz
  • Abschluss: Master of Arts, Master of Arts
  • Zielgruppe: Angesichts der heute immer enger zusammenwachsenden Weltgesellschaft und sich intensivierender kultureller Austauschprozesse zwischen Ländern und Kontinenten unterschiedlicher Sprache und Kultur ist ein Studiengang, der Literatur unter dem Aspekt ihrer weltweiten Vernetzung als Weltliteratur erforscht, in besonderem Maß an der Zeit. Der Bedarf des Arbeitsmarktes an gut ausgebildeten Geistes- und Kulturwissenschaftler/innen, die es gelernt haben, in globalen Dimensionen zu denken, die Denkweisen unterschiedlicher Sprach- und Kulturräume aufeinander beziehen und zwischen den Kulturen eine Brücke zu schlagen, ist hoch. Der Studiengang vermittelt umfangreiche Kenntnisse über Literaturen unterschiedlicher Sprache aus unterschiedlichen Kulturräumen. Den Studierenden eröffnet sich ein breites Spektrum von Ansätzen und Methoden für die empirische Untersuchung und theoretische Analyse literarischer Phänomene im globalen Kontext.
  • Semesterstart: Start: SommersemesterStart: Wintersemester Sommer- und Wintersemester
  • Regelstudienzeit: 4 Semester
  • Mastertyp nach Kultusministerkonferenz: konsekutiv
  • Studienformen: Vollzeitstudium
  • Hauptunterrichtssprache: Deutsch
  • Weitere Informationen: Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Weltliteratur, Master of Arts

Logo

  • Hochschule: Johannes Gutenberg-Universität Mainz - Mainz
  • Studienort, Standort: Mainz
  • Abschluss: Master of Arts, Master of Arts
  • Zielgruppe: Angesichts der heute immer enger zusammenwachsenden Weltgesellschaft und sich intensivierender kultureller Austauschprozesse zwischen Ländern und Kontinenten unterschiedlicher Sprache und Kultur ist ein Studiengang, der Literatur unter dem Aspekt ihrer weltweiten Vernetzung als Weltliteratur erforscht, in besonderem Maß an der Zeit. Der Bedarf des Arbeitsmarktes an gut ausgebildeten Geistes- und Kulturwissenschaftler/innen, die es gelernt haben, in globalen Dimensionen zu denken, die Denkweisen unterschiedlicher Sprach- und Kulturräume aufeinander beziehen und zwischen den Kulturen eine Brücke zu schlagen, ist hoch. Der Studiengang vermittelt umfangreiche Kenntnisse über Literaturen unterschiedlicher Sprache aus unterschiedlichen Kulturräumen. Den Studierenden eröffnet sich ein breites Spektrum von Ansätzen und Methoden für die empirische Untersuchung und theoretische Analyse literarischer Phänomene im globalen Kontext.
  • Semesterstart: Start: SommersemesterStart: Wintersemester Sommer- und Wintersemester
  • Regelstudienzeit: 4 Semester
  • Mastertyp nach Kultusministerkonferenz: konsekutiv
  • Studienformen: Vollzeitstudium
  • Hauptunterrichtssprache: Deutsch
  • Weitere Informationen: Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Zur Weltliteratur werden literarische Werke gezählt, die über nationale und regionale Grenzen hinweg große Verbreitung gefunden haben und die gleichzeitig als für die Weltbevölkerung bedeutsam erachtet werden. Der Ansatz ist somit vergleichbar mit den Überlegungen, die zu einem Begriff wie Weltkulturerbe geführt haben. Der Begriff der „Weltliteratur“ wurde erstmals von Christoph Martin Wieland verwendet, der darunter jedoch Literatur für den homme du monde, den „Weltmann“ verstand. Goethe prägte den Begriff ab 1827 in seiner Zeitschrift Über Kunst und Altertum um und gab ihm dabei eine Bedeutung, die auch heute noch ein wesentlicher Bestandteil des Begriffs darstellt. Er verstand darunter die Literatur, die aus einem übernationalen, kosmopolitischen Geist heraus geschaffen wurde.

Heute umfasst der Begriff „Weltliteratur“ zwei verschiedene, methodisch nicht immer klar voneinander getrennte Vorstellungen: eine qualitative und eine quantitative Definition. Bei der qualitativen Begriffsdefinition wird davon ausgegangen, dass die internationale Verbreitung eines Werks allein noch keine hinreichende Bedingung für die Zuordnung zur Weltliteratur darstelle. Ausschlaggebend sind hingegen der beispielhafte künstlerische Wert des jeweiligen Werkes und sein Einfluss auf die Entwicklung der weltweiten Literatur. Voraussetzungen dafür sind auch Verständlichkeit bzw. Übersetzbarkeit, die z. B. durch den Verzicht auf Dialekt, durch die Verwendung einer Lingua franca oder auch durch ähnliche soziale Verhältnisse und Weltanschauungen im Rezeptionsbereich der Literatur erreicht werden. So sieht Fritz Martini im höfischen Epos des 12. und 13. Jahrhunderts, das sich – basierend auf keltischen und germanischen Grundlagen – von Frankreich über den Niederrhein bis nach Süddeutschland verbreitete und dabei nicht nur übersetzt, sondern immer wieder umgearbeitet wurde, eine „Art Weltliteratur“, die Haltungen und Anschauungen „zwischen den Völkern und Literaturen vermittelte“.

Quelle: Wikipedia

  • Studienfeld(er)
    Interkulturelle Studien; Vergleichende Literaturwissenschaft
  • Schwerpunkt(e)
    Buchwissenschaft; Englische Literaturwissenschaft; Interkulturalität; Intertextualität; Polnische Literaturwissenschaft; Russische Literaturwissenschaft; Südasiatische Literaturwissenschaft; Theorien und Poetiken der Literaturtheorie; Türkische Literaturwissenschaft
  • Zulassungsmodus
    Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
  • Studienbeginn
    Sommer- und Wintersemester
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    1. Voraussetzung für das Studium ist der Nachweis des Abschlusses entweder des Mainzer Bachelorstudiengangs Komparatistik/Europäische Literatur im Kern- oder Beifach, des Bachelorabschlusses einer anderen Universität in Allgemeiner- und Vergleichender Literaturwissenschaft (Komparatistik), eines Bachelorabschlusses mit einer Fremdsprachenphilologie als Kernfach (im Falle der Indologie und der Turkologie auch als Beifach), eines Bachelorabschlusses in zwei Einzelphilologien zu Literaturen unterschiedlicher Sprache oder eines Studienabschlusses an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland, der dazu keine wesentlichen Unterschiede aufweist. 2. Sprachvoraussetzungen: Neben Deutsch als Studiengangssprache wird die Lektürefähigkeit in Englisch sowie in mindestens einer weiteren modernen Fremdsprache aus dem Bereich der am Studiengang beteiligten Fächer vorausgesetzt. Sofern nicht anderweitig nachgewiesen (z.B. durch den zuvor absolvierten Bachelorstudiengang), wird diese Lektürefähigkeit im ersten Fachsemester in zwei Übersetzungsklausuren überprüft. Kann der Nachweis der Lektürefähigkeit nicht geführt werden, ist er innerhalb von sechs Wochen nachzuholen, andernfalls ist eine Zulassung zu den Veranstaltungen des zweiten Fachsemesters nicht möglich. Die am Studiengang beteiligten Einzelphilologie können für den Besuch ihrer Module spezielle Sprachvoraussetzungen festlegen (siehe Modulhandbuch).
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
  • Vorlesungszeit
    18.10.2021 - 15.02.2022
  • Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
    01.06.2021 - 15.07.2021
  • Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
    01.06.2021 - 01.09.2021
  • Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
    01.06.2021 - 15.07.2021
  • Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
    01.06.2021 - 15.07.2021
  • Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt.
    Stand: 27.03.2021
Annelie de Marées
Diese Serviceleistungen bietet jeder Studentenberater der TK
  • Zeugnisbeglaubigungen
  • Infos zur Versicherung bei Nebenjobs
  • Bescheinigungen (z.B. fürs BAföG-Amt)
  • Infos für ausländische Studierenden
  • Tipps zur Krankenversicherung während des Studiums, bei Auslandssemestern und nach Ende der Krankenversicherungspflicht als Studierende/r
  • Kontaktvermittlung zu Einrichtungen der Hochschule
  • Vorbereitung auf den Beruf
Jetzt Mitglied werden

Ad