Finanzdienstleistung ist eine Sammelbezeichnung für finanzwirtschaftliche marktfähige Dienstleistungen, die von Finanzintermediären, insbesondere Finanzdienstleistungsinstituten, angeboten werden.

Als anbietende Finanzintermediäre kommen insbesondere Kreditinstitute, Versicherungen, Bausparkassen, Kreditkartenunternehmen, Kapitalanlagegesellschaften, Leasing- oder Factoringgesellschaften, Kreditvermittlung oder auch Schattenbanken in Frage. Angeboten werden Finanzinstrumente, Finanzierungsinstrumente, aber auch Vermögensverwaltung, Portfoliomanagement, Kreditservicing, Maklerpools oder bloße Finanzberatung.[1] Nachfrager können andere Finanzintermediäre und Nichtbanken (Unternehmen, juristische Personen des öffentlichen Rechts und natürliche Personen) sein.

Der Begriff der Finanzdienstleistung (englisch financial services) wurde zu Beginn der 1980er Jahre in den USA geprägt und betraf dort zunächst die Privatkunden. In Deutschland wurde der Begriff ersichtlich erstmals 1987 deskriptiv in einer wirtschaftlich-funktionalen Definition des Bankbetriebs, der Finanzdienstleistungen erbringt, verwendet. Die Bankbetriebslehre löste später den Begriff von seiner institutionellen Geltung und begann, zwischen originären und derivativen Finanzdienstleistungen zu unterscheiden. Danach handelt es sich um originäre Finanzdienstleistungen, wenn sie „zur Erfüllung einer oder mehrerer finanzwirtschaftlicher Funktionen beitragen oder deren Erfüllung ganz übernehmen“. Bei Privathaushalten gehören dazu die Einnahme und Ausgabe von Zahlungsmitteln, Sparen und Vermögensbildung. Derivative Finanzdienstleistungen sind reine Beratungsleistungen in Finanzangelegenheiten, so dass originäre Finanzdienstleistungen das Resultat vorangegangener derivativer Dienstleistungen sein können. Aus der originären Finanzdienstleistung Sparen würde zum Beispiel eine derivative Finanzdienstleistung, wenn der Sparer in Bezug auf die Sparform (Bausparen, Tagesgeld, Sparbuch …) durch einen Vermögensberater oder Bankangestellten beraten wird.

Quelle: Wikipedia

  • Studienfeld(er)
    Finanzwirtschaft, Versicherungswirtschaft
  • Schwerpunkt(e)
    betriebswirtschaftliche Methoden: Anwendung und Grenzen; Consulting corporate Finance; Management & Economics; Projektmanagement; spezifische Kenntnisse Banken & Versicherungen; Theorien und Modelle der BWL; Wertschöpfungsmanagement
  • Zulassungsmodus
    Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
  • Studienbeginn
    nur Wintersemester
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    Allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung.
  • Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
    Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Zugangsbedingungen
  • Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
  • Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
    • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
  • einer Mindestdurchschnittsnote der beruflichen Ausbildung :2.50
Zugangsbedingungen
Zulassung nach der Berufsausbildung: in Abhängigkeit vom gewünschten Studiengang ev. noch eine zweijährige Berufstätigkeit notwendig (bitte an der Hochschule erfragen)
Internetseite
weitere Informationen zu "Studieren ohne Abitur"
  • Vorlesungszeit
    04.10.2021 - 29.01.2022
  • Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
    01.05.2021 - 31.08.2021
  • Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
    01.05.2021 - 31.08.2021
  • Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
    01.05.2021 - 31.08.2021
  • Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
    01.05.2021 - 31.08.2021
  • Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt.
    Stand: 28.08.2021
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