Hochschulkarte

Pflege

Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes „Hochschule für Technik und Wirtschaft d. Saarlandes (HTW) 02“ von Ventriloquist - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (Foto: „Hochschule für Technik und Wirtschaft d. Saarlandes (HTW) 02“ von Ventriloquist - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.)

Pflege, Bachelor

Studienort, Standort
Saarbrücken
Internetseite
Abschluss
Bachelor
Abschlussgrad
Bachelor of Science
Regelstudienzeit
8 Semester
Akkreditierung
Nein
Studienformen
Duales Studium; Ausbildungsintegrierend
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
Ausbildungsintegrierter Modellstudiengang in Kooperation mit Einrichtungen der pflegerischen Akut- und Langzeitversorgung, die Studierenden erwerben einen akademischen Abschluss sowie drei Berufsabschlüsse (Berufsanerkennung als Gesundheits- und Krankenpfleger(in), Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger(in) und Altenpfleger(in).

Was ist "Pflegewissenschaft"?

Pflegewissenschaft beschäftigt sich mit Fragen der Gesundheits- und Kranken-, Kinderkranken-, Alten- und Heilerziehungspflege. Sie greift auf Erkenntnisse der Medizin, Gesundheitswissenschaft, Soziologie, Psychologie, Biologie, Philosophie, Theologie und Geschichte zurück.

Die Wurzeln der Pflegewissenschaft liegen im US-amerikanischen Raum: Der erste Studiengang wird dort auf das Jahr 1907 datiert. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sorgte in den USA die von der Russell Sage Foundation unterstützte und von Esther Lucille Brown herausgebrachte Studie Nurses for the future für neue Impulse,[1] indem sie über die mangelhafte pflegerische Versorgung in den USA berichtete und ausdrücklich die Verweisung der Ausbildung an die Universitäten forderte. Dementsprechend entstanden zunächst Studiengänge zur Pflegepädagogik und zum Pflegemanagement. Zeitlich deutlich versetzt bildeten sich dann originär pflegewissenschaftliche Studienangebote, entstanden Forschungsinstitute und entsprechende Fachzeitschriften. 1952 eröffnete Hildegard Peplau den Wissenschaftsdiskurs um Pflegetheorien und Pflegemodelle.

Von den USA ausgehend gelangte die Akademisierungs-Bewegung mit unterschiedlicher Geschwindigkeit in Europa an: In Heidelberg begannen 1946 Gespräche zur Einrichtung eines Pflegestudienganges an der Universität Heidelberg. Diese führten 1953 zur Gründung der Schwesternschule der Universität Heidelberg. Der Wunsch nach einer akademischen Ausbildung scheiterte jedoch, nicht zuletzt am Widerstand der Schwesternorganisationen. In der DDR existierten erste pflegebezogene Studiengänge an der Humboldt-Universität zu Berlin und in Halle/Wittenberg bereits ab den 1960er Jahren, wenngleich mit einer stärkeren pädagogisch-didaktischer oder medizin-naturwissenschaftlicher Prägung. Auch in Großbritannien und den skandinavischen Ländern wurden verhältnismäßig früh mit dem Aufbau von Pflegestudiengängen begonnen.

Ab der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre entstanden auch in der Bundesrepublik Deutschland pflegebezogene Studiengänge, zum Teil in Verbindung mit anderen Fachbereichen – wie beispielsweise die Besetzung des Lehrstuhls „Pflege- und Sozialwissenschaften“ an der Fachhochschule Osnabrück durch Ruth Schröck im Jahr 1987. In Ermangelung anderer Möglichkeiten war es zum damaligen Zeitpunkt üblich, dass die Lehrbeauftragten einen pflegewissenschaftlichen Abschluss aus den USA oder Großbritannien innehatten oder anderen wissenschaftlichen Disziplinen entstammten (z. B. Soziologie, Psychologie, Pädagogik). An dieser Situation hat sich – trotz inzwischen vielfältiger Studienabschlüsse und Promotionsmöglichkeiten – auch heutzutage nicht viel geändert.

Im selben Zeitraum entstanden auch außerhalb Fachhochschulen und Universitäten Institutionen, die sich der Förderung der Pflegewissenschaft und -forschung verschrieben haben. Zu nennen sei nur das aus einer Stiftung hervorgegangene Agnes-Karll-Institut für Pflegeforschung des DBfK. Im Jahre 1991 konnte das Institut eines der ersten Forschungsprojekte im Kernbereich von Pflege abschließen: Der Pflegeprozeß am Beispiel von Apoplexiekranken – Eine Studie zur Erfassung und Entwicklung ganzheitlich-rehabilitativer Prozeßpflege, die über die Dauer von drei Jahren vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert und unter der Leitung von Monika Krohwinkel durchgeführt wurde.

1988 erschien mit der Zeitschrift Pflege aus dem Huber Verlag (Bern) erstmals ein deutschsprachiges Wissenschaftsperiodikum für die Pflege.

Im Oktober 1997 wurde Marianne Arndt, die ihre Weiterbildung zur Unterrichtsschwester an der Schwesternschule der Universität Heidelberg absolviert hatte, von der medizinischen Fakultät Charité der Humboldt Universität zu Berlin die Lehrbefähigung für das Fach Pflegewissenschaft mit Schwerpunkt Pflegeethik verliehen. Hiermit wurde die erste Pflegewissenschaftlerin an einer deutschen Hochschule habilitiert. Am 27. Oktober 1999 wurde an der Medizinischen Fakultät Charité der Humboldt-Universität zu Berlin zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum der akademische Grad eines Doktors der Pflegewissenschaft (Doctor rerum curae, Dr. rer. cur.) verliehen.

Pflegewissenschaft folgt dem Bologna Modell der akademischen Ausbildung mit dem Graduieren als Bachelor und als Master.[4] Weiterführende Qualifikationen werden mit dem akademischen Grad eines Doctor rerum curae (Dr. rer. cur.), Doctor rerum medicinalium (Dr. rer. medic.) sowie Doctor scientiarum humanarum (Dr. sc. hum.)[5] beliehen. Über die Zukunft der Habilitationen in der Pflegewissenschaft wird die weitere Entwicklung der Bologna-Richtlinie im Rahmen der europäischen Einigung entscheiden müssen. Da viele Pflegewissenschaftlerinnen in Deutschland ihren akademischen Werdegang mit einer Pflegeausbildung beginnen und somit Lebenszeit investieren, um pflegerelevantes Wissen zu erwerben, dürfte die Diskussionen um die Einhaltung bzw. Modifikation der Bologna-Richtlinie von nicht unerheblichem Interesse sein.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Gesundheitswissenschaft; Pflegemanagement; Pflegewissenschaft
Schwerpunkt(e)
Altenpflege; Gesundheits- und Krankenpflege; Kinder-Gesundheits- und Krankenpflege

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Ausbildungsvertrag mit einer Kooperationsinstitution/einem Kooperationsunternehmen der htw saar, vierwöchiges Pflegepraktikum
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
  • einem Probestudium
  • einer Eignungsprüfung
Anmerkung
Kontakt Studieren ohne schulische HZB
Hausanschrift
Malstatter Straße 17, 66117 Saarbrücken
Postanschrift
650134, 66140 Saarbrücken
Telefon
0681 / 5867-114
Telefax
0681 / 5867-151
Ansprechpartner
Herr Hans Jürgen Böffel

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
15.10.2018 - 08.02.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
Bewerbungsfrist Deutsch-Französische Studiengänge 31.5.2018, Für Institut für Wissenschaftliche Weiterbildung (IWW) i.d.R. 31.01./31.07., Tel. 0681/5867-137, E-Mail: [email protected]
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
keine Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
keine Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
wie oben
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
wie oben
Einschreibefrist für die Rückmeldung
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
gemäß Zulassungsbescheid
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Bitte im Studierendensekretariat erfragen: Tel. 0681/58 67-115, E-Mail [email protected]; für Deutsch-Französische Studiengänge: Tel. 0681/5867-294/295, E-Mail [email protected]; für Institut für Wissenschaftliche Weiterbildung (IWW): Tel. 0681/5867-137, E-Mail [email protected]

Kontakt/Ansprechpartner

Studierendenservice
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