Hochschulkarte

Physik - Saar-Lor-Lux-Studiengang

Universität des Saarlandes Universität des Saarlandes Universität des Saarlandes (Foto: Universität des Saarlandes)

Physik - Saar-Lor-Lux-Studiengang, Bachelor

Studienort, Standort
Abschluss
Bachelor
Abschlussgrad
Bachelor of Science
Regelstudienzeit
6 Semester
Akkreditierung
Nein
Studienformen
Internationaler Studiengang; Vollzeitstudium; Teilzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Weitere Sprachen
Französisch
Anmerkungen zum Studiengang
Der Saar-Lor-Lux-Studiengang in Physik wurde von den Universitäten Nancy, Saarbrücken und Luxemburg ins Leben gerufen. Die Studierenden studieren nacheinander in drei verschiedenen Ländern. Das Lehrprogramm ist dabei optimal aufeinander abgestimmt und alle Bereiche der Physik werden abgedeckt, so dass keine Zeit mit doppelten Lehrinhalten verschwendet wird.

Der Saar-Lor-Lux Bachelor-Studiengang (oder kurz: SLLS-B) beginnt für alle Studierenden, d.h. auch die Deutschen und Luxemburger, an der Université Henri Poincaré in Nancy. Im zweiten Jahr wechseln die Studenten an die Université Luxembourg, wo die Grundlagen des ersten Jahres vertieft werden und zugleich eine Einführung in die "moderne Physik" des 20. Jahrhunderts gegeben wird.

Das dritte und zugleich letzte Jahr des Bachelor-Studiengangs verbringen die Studierenden an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken, wo weiterführende Vorlesungen in Experimentalphysik und in theoretischer Physik gehört werden. Die Studierenden absolvieren dort weiterhin eine sechswöchige Bachelor-Arbeit, zu der auch ein zugehöriges Seminar gehalten wird.

Alle Prüfungsleistungen sind dabei eindeutig festgelegt und werden gegenseitig anerkannt. Am Ende des Bachelor-Studiengangs erhalten die Studierenden ein trinationales Zeugnis, welches die Abschlüsse der einzelnen Universitäten beinhaltet.

Der SLLS-B kann als binationaler Master-Studiengang (in Saarbrücken und Nancy) fortgeführt werden. Mehr Infos dazu unter dem Eintrag "Physik Saar-Lor-Lux-Studiengang (Master)".

Was ist "Physik"?

Die Physik ist eine Naturwissenschaft, die grundlegende Phänomene der Natur untersucht. Um deren Eigenschaften und Verhalten anhand von quantitativen Modellen und Gesetzmäßigkeiten zu erklären, befasst sie sich insbesondere mit Materie und Energie und deren Wechselwirkungen in Raum und Zeit.
Erklären bedeutet hier einordnen, vergleichen, allgemeineren Erscheinungen zuordnen oder aus allgemeiner gültigen Naturgesetzen folgern. Dazu ist häufig die Bildung geeigneter neuer Begriffe nötig, teilweise auch solcher, die der unmittelbaren Anschauung nicht mehr zugänglich sind. Erklärungen in dem philosophischen Sinn, „warum“ die Natur sich so verhält, kann die Physik nicht leisten. Stattdessen setzt sie sich mit dem „wie“ auseinander. Zum Beispiel kann sie nicht erklären, warum Massen einander anziehen. Dieses Verhalten kann lediglich mit verschiedenen Modellen beschrieben werden. Newton tat dies, indem er annahm, dass zwischen Körpern eine Anziehungskraft herrscht. Eine ganz andere Vorstellung hatte Einstein, der die Gravitation damit erklärte, dass Materie die Raumzeit krümmt.
Die Arbeitsweise der Physik besteht in einem Zusammenwirken experimenteller Methoden und theoretischer Modellbildung. Physikalische Theorien bewähren sich in der Anwendung auf Systeme der Natur, indem sie bei Kenntnis von deren Anfangszuständen Vorhersagen über spätere Zustände erlauben. Erkenntnisfortschritte ergeben sich durch das Wechselspiel von Beobachtung oder Experiment mit der Theorie. Eine neue oder weiterentwickelte Theorie kann bekannte Ergebnisse besser oder überhaupt erstmals erklären und darüber hinaus neue Experimente und Beobachtungen anregen, deren Ergebnisse dann die Theorie bestätigen oder ihr widersprechen. Unerwartete Beobachtungs- oder Versuchsergebnisse geben Anlass zur Theorieentwicklung in verschiedener Gestalt, von schrittweiser Verbesserung bis hin zur völligen Aufgabe einer lange Zeit akzeptierten Theorie.
Erkenntnisse und Modelle der Physik werden intensiv in der Chemie, Geologie, Biologie, Medizin und Ingenieurwissenschaften genutzt.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Physik
Schwerpunkt(e)
Experimentalphysik; Mathematik; Theoretische Physik

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Der Studiengang unterliegt einem besonderen Bewerbungsverfahren (Bewerbung bis 15. Juli)
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
  • einem Probestudium
  • einer Mindestdurchschnittsnote der beruflichen Ausbildung :2.50
Anmerkung
Absolvierung eines Probestudiums von i.d.R. zwei Semestern mit anschließender Eignungsfeststellung. Berufsausbildungsabschlussprüfung mit mindestens 80 Punkten oder einer Note von mindestens 2,5.

Internationalität

Internationaler Doppelabschluss möglich
Ja
Partnerhochschule, Staat
Université Henri Poincaré in Nancy, Französische Republik
Abschlussgrad
B.Sc.

Partnerhochschule, Staat
Université du Luxemborug, Großherzogtum Luxemburg
Abschlussgrad
B.Sc.

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
08.04.2019 - 19.07.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
Bitte beachten Sie, dass für die Masterstudiengänge abweichende Fristen gelten können.
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Bitte beachten Sie, dass für Masterstudiengänge abweichende Fristen gelten können.
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Einschreibefrist für die Rückmeldung
07.01.2019 - 27.02.2019
Verspätete Rückmeldung vom 28. Februar bis 17. März 2019.
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
Für zulassungsbeschränkte Studiengänge 15.01.2019 und für zulassungsfreie Studiengänge der 31.03.2019.
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

Kontakt/Ansprechpartner

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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