Das Studium „Language Science“ kann im Rahmen eines sechssemestrigen Kernbereichs-Bachelorstudiengangs erfolgen oder – neu ab Wintersemester 2019/2020 – als Nebenfach in Kombination mit modernen philologischen Studienfächern, z.B. Germanistik oder Romanistik.

Der sechssemestrige (Kernbereichs-)Bachelorstudiengang Language Science, der mit dem Bachelor of Arts (B.A.) abschließt, vermittelt zentrale theoretische und methodische Kompetenzen in den Bereichen der theoretischen und der gebrauchsorientierten Linguistik, der Computerlinguistik, der Phonetik, der Sprachverarbeitung und der Translation. Darüber hinaus werden auch erweiterte schriftliche und mündliche Kompetenzen im Englischen sowie fakultativ in romanischen Sprachen erworben.

Der Studiengang Language Science richtet sich an Personen, die eine breite und dennoch fokussierte sprachwissenschaftliche Ausbildung anstreben. Er zeichnet sich durch eine besondere Praxisorientierung aus, die sich sowohl in der Konzeption des Gesamtstudiengangs wie auch in den Konzeptionen der vier Wahlpflichtbereiche, Europäische Sprachen, Sprachverarbeitung, Phonetik und Translation (Übersetzen), niederschlägt.

Folgende vier Pflichtmodule müssen von allen Studierenden erfolgreich abgeschlossen werden:

P1: Theoretische und methodische Grundlagen (30 CP)
P2: Sprachkompetenz Englisch (9 CP)
P3: Schlüsselkompetenzen (12 CP)
P4: Abschlussmodul (15 CP)

Neben diesen vier Pflichtmodulen bietet der Studiengang vier Wahlpflichtbereiche an, von denen die Studierenden drei belegen und erfolgreich abschließen müssen. Dies sind:

WP1: Europäische Sprachen (38 CP)
WP2: Sprachverarbeitung (38 CP)
WP3: Phonetik (38 CP)
WP4: Translation (Übersetzen) (38 CP)

WP1 vermittelt zentrale Kenntnisse in der Struktur, der Funktion und dem Gebrauch des Deutschen, des Englischen sowie in mindestens einer romanischen Sprache.

WP2 vermittelt mathematische, semantische und grammatiktheoretische Grundlagen der maschinellen Sprachverarbeitung.

WP3 vermittelt grundlegende Kompetenzen in der phonetischen Transkription, in experimenteller Phonetik, Prosodie und in der Analyse und Beschreibung von Sprachproduktions- und Sprachrezeptionsprozessen.

WP4 schließlich vermittelt weiterführende Sprachkompetenzen in mindestens einer romanischen Sprache, in der Methodik des Übersetzens sowie im Übersetzen selbst (Englisch und eine romanische Sprache).

Absolventen des Studiengangs Language Science werden berufliche Perspektiven in einer Vielzahl von Bereichen eröffnet, die im engeren oder weiteren Sinne sprachlich geprägt sind. Hierunter fallen neben den klassischen Berufsfeldern der alten Medien (Hörfunk, Zeitung, Verlagswesen) vor allem bereits etablierte und sich neu entwickelnde Berufsfelder in den neuen Medien. Je nach Schwerpunktbildung sind dies beispielsweise Tätigkeiten in der Werbung, in sozialen Netzwerken, bei kleineren wie größeren Internetdiensten sowie in Bereichen der (maschinellen) Übersetzung.

Quelle: Universität des Saarlandes vom 22.10.2019

  • Studienfeld(er)
    Computerlinguistik; Linguistik; Übersetzen
  • Schwerpunkt(e)
    Computerlinguistik; Europäische Sprachen; Grundlagen der Sprachwissenschaft; Phonetik; Sprachkompetenz Englisch; Sprachverarbeitung; Translation
  • Zulassungsmodus
    Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
  • Studienbeginn
    nur Wintersemester
Zugangsbedingungen
  • Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
    • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
    • einem Probestudium
  • einer Mindestdurchschnittsnote der beruflichen Ausbildung :2.50
Zugangsbedingungen
Absolvierung eines Probestudiums von i.d.R. zwei Semestern mit anschließender Eignungsfeststellung. Berufsausbildungsabschlussprüfung mit mindestens 80 Punkten oder einer Note von mindestens 2,5.
Internetseite
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  • Vorlesungszeit
    18.10.2021 - 11.02.2022
  • Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt.
    Stand: 27.03.2021
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