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Klassisches Altertum

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg „UniplatzHalle“ von OmiTs - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Foto: „UniplatzHalle“ von OmiTs - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.)

Klassisches Altertum, Bachelor of Arts, 180 LP

Studienort, Standort
Halle
Internetseite
Abschluss
Bachelor of Arts, 180 LP
Abschlussgrad
Bachelor of Arts
Regelstudienzeit
6 Semester
Akkreditierung
Nein
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
Ein-Fach-Bachelor mit 180 Leistungspunkten.

Was versteht man unter "Antike"?

Antike (von lateinisch antiquus „alt, altertümlich, altehrwürdig“) bezeichnet eine Epoche im Mittelmeerraum, die etwa von 800 v. Chr. bis ca. 600 n. Chr. reicht, wobei der Beginn teilweise noch deutlich früher angesetzt wird. Die Antike unterscheidet sich von vorhergehenden und nachfolgenden Epochen durch gemeinsame und durchgängige kulturelle Traditionen. Sie umfasst die Geschichte des antiken Griechenlands, des Hellenismus und des Römischen Reichs. Insbesondere das Römische Reich vereinte den Mittelmeerraum seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. politisch und kulturell.
In einem erweiterten Sinne umfasst die Antike auch die Geschichte der altorientalischen nahöstlichen Hochkulturen Ägyptens, Mesopotamiens, Assyriens, Persiens und Kleinasiens, die etwa mit dem Beginn der Schriftlichkeit um 3500 v. Chr. einsetzt. Der größere Zeitraum von etwa 3500 v. Chr. bis zum Ende der Antike wird bevorzugt als Altertum bezeichnet. Die darauffolgende Epoche ist das Mittelalter (mit einem breiten, regional unterschiedlichem Übergangszeitraum, siehe Spätantike und Frühmittelalter).

Im Sinne der klassischen Altertumswissenschaften bezeichnet der historische Begriff Antike meist die Zeit von der allmählichen Herausbildung der griechischen Staatenwelt bis zum Ende des weströmischen Reichs im Jahr 476 bzw. bis zum Tod des oströmischen Kaisers Justinian 565. Seit den Arbeiten des belgischen Historikers Henri Pirenne wird oft auch das Jahr 632, also der Tod Mohammeds und die darauf folgende islamische Expansion, als Datum für das Ende der Antike vorgeschlagen.

Der Anfang der antiken griechisch-römischen Kultur im klassischen Sinne wird im Allgemeinen mit der Entstehungszeit der Homerischen Epen und dem Beginn der griechischen Kolonisation des Mittelmeerraums im 8. Jahrhundert v. Chr. angesetzt. Die Griechen verbreiteten ihre Kultur in den folgenden Jahrhunderten im gesamten Mittelmeerraum und an den Küsten seiner Nebenmeere und seit Alexander dem Großen auch im Orient und nach Zentralasien hinein. Die Römer brachten die antike Zivilisation bis nach Mittel- und Nordwesteuropa, wo sie sich seit dem Frühmittelalter zur christlich-abendländischen Kultur wandelte.

Je nach Forschungsrichtung werden aber auch die minoische und mykenische Kultur von etwa 1900 bis 1100 v. Chr. sowie die so genannten „Dunklen Jahrhunderte“ 1200 bis 750 v. Chr. zur Antike gerechnet.

Auch zwischen Antike, Völkerwanderung und Mittelalter lässt sich – wie bei allen Periodisierungen in der Geschichtswissenschaft – keine für alle Regionen, staatlichen und kulturellen Traditionen gültige Trennlinie ziehen. Je nach Betrachtungsweise sind unter anderem folgende Jahre als Epochengrenzen zwischen der Spätantike und Frühmittelalter vorgeschlagen worden:

325: Konzil von Nikaia
393: Letzte Olympische Spiele der Antike
395: Teilung des römischen Reiches nach dem Tod des Theodosius
476: Untergang des weströmischen Reichs unter Romulus Augustulus
498: Taufe des Frankenkönigs Chlodwig I.
529: Gründung des ersten abendländischen Benediktinerklosters und Schließung der platonischen Akademie nach dem Tod des „letzten“ antiken Philosophen Boëthius 524
565: Tod Kaiser Justinians
568: Ende der so genannten Völkerwanderung mit dem Langobardeneinfall in Italien
632: Beginn der islamischen Expansion
641: Tod des Kaisers Herakleios
In der neueren Forschung wird meistens ein später Zeitpunkt favorisiert (565 bzw. die Zeit um 600 n. Chr.). Generell erscheint es ohnehin sinnvoll, von einem Übergangszeitraum ab ca. 500 bis ca. 600 n. Chr. auszugehen, anstatt feste Daten zu wählen.

Der Begriff Antike wurde lange Zeit räumlich mit der griechischen, hellenistischen und später römischen Welt gleichgesetzt. Über diese Definition, die durch die Klassische Altertumswissenschaft geprägt wurde, geht der universalhistorische Antike-Begriff hinaus, der unter anderem von dem Historiker Eduard Meyer im 19. Jahrhundert gefordert wurde. In jüngerer Zeit wurde er von dem deutschen Althistoriker Josef Wiesehöfer wieder aufgegriffen. Die Mehrheit der heutigen Forscher ordnet jedoch den Alten Orient und das alte Ägypten zwar dem „Altertum“, nicht aber der „Antike“ zu.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Altertumswissenschaft; Gräzistik; Latinistik
Schwerpunkt(e)
Antike Architektur; Griechenland in der Archaik und Klassik; Griechische Sprache und Literatur; Hellenismus und frühe/ klassische römische Republik; Hohe Kaiserzeit bis Spätantike; Klassische Archäologie; Lateinische Schriftkunde; Lateinische Sprache und Literatur; Späte römische Republik/ frühe Kaiserzeit

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Fachspezifische Zulassungsvoraussetzungen: Nachweis des Latinums und Englichkenntnisse, siehe auch:
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einer Eignungsprüfung
Anmerkung
Kontakt Studieren ohne schulische HZB
Hausanschrift
Abteilung 1, 06099 Halle
Telefon
0345 / 55-21305
Telefax
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Ansprechpartner
Herr Dr. Ralf Kessler

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
01.04.2019 - 13.07.2019
Unterbrechungen: alle gesetzlichen Feiertage
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.12.2018 - 15.01.2019
für grundständige Studiengänge nur zu höheren (geraden) Fachsemestern (2.,4. usw.); für einige Master nur zu höheren (geraden) Fachsemestern (2.,4.);
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
01.12.2018 - 31.03.2019
Bei den grundständigen Studiengängen nur für Evangelische Theologie (Kirchliches Examen/ Diplom) zum 1., 2.,3. usw.Fachsemester, bei allen anderen grundständigen, zulassungsfreien Studiengängen nur für höhere (gerade) Fachsemester möglich. Bewerbungsfrist für zulassungsfreie Master: 28.2.2019
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
01.12.2018 - 31.03.2019
Bei den grundständigen Studiengängen nur für Evangelische Theologie (Kirchliches Examen/ Diplom) zum 1., 2.,3. usw.Fachsemester, bei allen anderen grundständigen, zulassungsfreien Studiengängen nur für höhere (gerade) Fachsemester möglich. Bewerbungsfrist für zulassungsfreie Master: 28.2.2019
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Bewerbungsfrist für Master: 31.10.2018 Die Bewerbung erfolgt über www.uni-assist.de.
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
für grundständige Studiengänge; Bewerbungsfrist für Master: 31.10.2018) Die Bewerbung erfolgt über www.uni-assist.de.
Einschreibefrist für die Rückmeldung
01.12.2018 - 31.01.2019
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
siehe Bewerbungs- und Einschreibfristen
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
siehe Studiengänge

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