Hochschulkarte

Verfahrenstechnik

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg „Blick auf die Otto-von-Guericke Universität Magdeburg“ von Husky22 - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Foto: „Blick auf die Otto-von-Guericke Universität Magdeburg“ von Husky22 - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.)

Verfahrenstechnik, Bachelor

Studienort, Standort
Magdeburg
Internetseite
Abschluss
Bachelor
Abschlussgrad
Bachelor of Science
Regelstudienzeit
7 Semester
Akkreditierung
Ja
Studienformen
Teilzeitstudium; Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch

Was ist "Verfahrenstechnik"?

Die Verfahrenstechnik ist eine selbstständige Ingenieurwissenschaft und befasst sich mit allen Vorgängen, bei denen Stoffe (Gase, Flüssigkeiten oder Feststoffe) hinsichtlich Zusammensetzung, Art oder Eigenschaften verändert werden. Sie nutzt dabei physikalische, chemische oder biologische Verfahren. Innerhalb der Produktionstechnik befasst sich die Verfahrenstechnik mit der Herstellung von Stoffen, während die Fertigungstechnik diese unter Umständen zu Körpern mit geometrisch bestimmter Form weiterverarbeitet.

Beispiele sind Mahlen oder Sieben von Getreide, die Gewinnung von Metallen aus Erzen, die Produktion von Papier oder die Auftrennung der einzelnen Bestandteile des rohen Erdöls. Das Rohmaterial eines Verarbeitungsprozesses kann dabei selbst das Produkt einer vorhergegangenen Verarbeitung sein, und das Produkt kann weiterverarbeitet werden. Diese Vernetzung wird als Produktionsverbund bezeichnet. Auch die Wiedergewinnung, das Recycling von Wertstoffen aus Abfällen, fällt in den Aufgabenbereich der Verfahrenstechnik. Die zunehmende Energiegewinnung auf Basis nachwachsender Rohstoffe (Bioenergie) erfordert den Einsatz verfahrenstechnischer Methoden.
Die Verfahrenstechnik ist eine stark interdisziplinär ausgerichtete Wissenschaft. Zu verwandten Bereichen zählen Metallurgie, Chemieingenieurwesen und Chemie, Apparatebau (Teil des Maschinenbaus), Biotechnik und Umwelttechnik.

Laut Definition der Gesellschaft für Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (GVC) beschäftigt sich die Verfahrenstechnik mit der technischen und wirtschaftlichen Durchführung aller Prozesse, in denen Stoffe nach Art, Eigenschaft und Zusammensetzung verändert werden. Es handelt sich also um die Ingenieurwissenschaft der Stoffumwandlung. In der Praxis arbeitet der Verfahrensingenieur oft eng mit den naturwissenschaftlichen Disziplinen, z. B. mit Chemikern als Entwickler, zusammen und setzt deren Erkenntnisse in realisierbare technische Konzepte und Prozesse um. Besonders die Vergrößerung des Produktionsmaßstabes und der Energiehaushalt eines Verfahrens sind oft entscheidende Fragen.

Doch auch die Realisierung der verfahrenstechnisch entwickelten und geplanten Anlage, selbst als Anlagenbau bezeichnet, wird von der Verfahrenstechnik abgedeckt. Hierbei sind die Auswahl und Auslegung der zum Bau einzusetzenden Apparate, Bauteile und Materialien die Hauptaufgabe des Verfahrenstechnikers. Hinzu kommt in immer umfassenderem Maße auch die mess- und regelungstechnische Planung des zu betreibenden Prozesses. Hierbei fließen oft die Erkenntnisse aus der verfahrenstechnischen Theorie- und Versuchsarbeit in computergestützte Simulationen ein. Diese dienen dann als Ausgangsbasis oder sogar als Führungsmodell für die Prozessregelung. Aufgrund des sehr interdisziplinär ausgelegten Studiums finden Absolventen in der Berufspraxis ein sehr breites Einsatzspektrum. Von der Arbeit als Forscher im Labor, als Entwickler und Programmierer von Simulationen oder Leitsystemen, über die Tätigkeit als Berechnungs- und Projektingenieur, bis hin zum Bauleiter oder Betriebsführer von Produktionsanlagen sind Verfahrens- und Chemieingenieure in der gesamten Chemie-, Energie-, Lebensmittel- und Pharmaindustrie, wie auch in den entsprechenden Anlagenbauunternehmen und Forschungseinrichtungen anzutreffen.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Verfahrenstechnik
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
  • einer Eignungsprüfung
Anmerkung
Feststellungsprüfung für den Hochschulzugang besonders befähigter Berufstätiger

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
08.10.2018 - 25.01.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.05.2018 - 15.07.2018
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
01.05.2018 - 15.09.2018
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
01.06.2018 - 30.09.2018
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
01.05.2018 - 15.07.2018
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
15.04.2018 - 15.07.2018
Einschreibefrist für die Rückmeldung
11.06.2018 - 06.07.2018
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
01.06.2018 - 30.09.2018
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Anmeldung zur Eignungsprüfung Sport bis 01.05.

Kontakt/Ansprechpartner

Allgemeine Studienberatung
Hausanschrift
Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg
Telefon
0391 / 67-52283
Telefax
0391 / 67-11140
Leiter
Ansprechpartner
Frau Dr. Petra Kabisch
Telefon
0391 / 67-52283
Telefax
0391 / 67-11140

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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