Hochschulkarte

Soziale Arbeit

Hochschule Merseburg „Hochschule Merseburg“ von Lucas Friese - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons. Hochschule Merseburg (Foto: „Hochschule Merseburg“ von Lucas Friese - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.)

Soziale Arbeit, Bachelor

Studienort, Standort
Merseburg
Abschluss
Bachelor
Abschlussgrad
Bachelor of Arts
Regelstudienzeit
6 Semester
Akkreditierung
Nein
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
Für ausländische Bewerber Nachweis der Deutschkenntnisse durch:

- TestDaF: 1x TDN 5, 3 x TDN 4; oder

- DSH Stufe 2.

- Telc C1-Hochschule; oder

- Goetheinstitut C2; oder

- Deutsches Sprachdiplom DSD II, oder

- Feststellungsprüfung ?Deutsch? an einem Studienkolleg.

Was ist "Soziale Arbeit"?

Soziale Arbeit ist die Bezeichnung einer angewandten Wissenschaft, die seit den 1990er-Jahren als Ober- und Sammelbegriff der traditionellen Fachrichtungen Sozialpädagogik und Sozialarbeit gebraucht wird.
Soziale Arbeit fasst zugleich die Tätigkeit der als Sozialpädagogen bezeichneten Berufsgruppe wie auch der wissenschaftlichen Disziplin zusammen.

Seit 2001 ist die Soziale Arbeit auch in Deutschland durch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und die Kultusministerkonferenz (KMK) offiziell als Fachwissenschaft anerkannt, während sie in vielen anderen europäischen und außereuropäischen Ländern (insbesondere USA) schon über viele Jahrzehnte als eigenständige wissenschaftliche Disziplin gilt und über zahlreiche Lehrstühle und Forschungsvorhaben verfügt. Soziale Arbeit versteht sich als Profession, die wissenschaftsfundiert versucht, praktische soziale Probleme zu lösen, zu lindern oder zu verhindern. Ihr Veränderungswissen bezieht Soziale Arbeit aus der Sozialarbeitswissenschaft als Disziplin. Diese wiederum generiert über Forschungsvorhaben ihr disziplinäres Wissen.

Im Zuge der fortschreitenden Entwicklung der Sozialen Arbeit zum eigenständigen Berufsfeld und Handlungssystem der immer weniger klar differenzierbaren Teilgebiete hat sich der mit einer langen Tradition belegte Oberbegriff Soziale Arbeit herausgebildet. Genauso werden die akademischen Studiengänge zunehmend mit Begriffen Soziale Arbeit oder Sozialwesen bezeichnet. Der klassische Unterschied zwischen Sozialpädagogik und Sozialarbeit lag grundsätzlich darin, dass die Sozialpädagogik präventiv „agierte“, „anbot“ und „initiierte“. Die Sozialarbeit „reagierte“, „intervenierte“ nach Aufforderung und wurde "administrativ tätig", wenn ein Missstand gemeldet wurde. Eine andere Begriffsversion unterscheidet zwischen der Hilfe bei der Änderung von Lebensverhältnissen (Sozialarbeit) und der Änderung der Lebensführung (Sozialpädagogik). Dieses Verständnis orientiert sich stärker an der Begriffsgeschichte, derzufolge "Sozialpädagogik" eher für pädagogische Theorientwürfe sowie für die Institutionen der Jugendhilfe Verwendung fand, während "Sozialarbeit" eher nicht-pädagogische Tätigkeitsfelder wie die Armenfürsorge bezeichnete. Verwirrend war und ist die oft unreflektiert vermischende Benutzung der Begriffe. Bisweilen wird versucht, die eine Arbeit der anderen Arbeit per Definition unterzuordnen bzw. eine der Formen aus der anderen abzuleiten. Neuere Ansätze benutzen Soziale Arbeit als Oberbegriff für beide gleichrangigen Arbeitsgebiete. Darüber hinaus wird mit Sozialer Arbeit ein eigenes, von anderen Professionen abgrenzbares, auf handlungswissenschaftlichen Handlungsregeln gründendes Interventionssystem verstanden.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Soziale Arbeit; Sozialpädagogik
Schwerpunkt(e)
Beratung in Familie und Schule; Jugendamt; Jugendstrafrechtspflege und Heimerziehung; Kinder- und Jugendarbeit; Klinische Sozialarbeit und Entwicklungsrehabilitation; Sexualpädagogik; Soziale Dienste und Hilfen; Sozialpsychiatrie; Sucht- u. Drogenarbeit

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Örtliche Zulassungsbeschränkung,zwingend mit NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einer Eignungsprüfung
Anmerkung
Kontakt Studieren ohne schulische HZB
Hausanschrift
Eberhard-Leibnitz-Str.2, 06217 Merseburg
Telefon
03461 / 462321
Telefax
03461 / 462378
Ansprechpartner
Elisa Unkroth

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
01.10.2018 - 31.03.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.04.2018 - 15.07.2018
Master NC: 15.06.2018
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
01.04.2018 - 30.09.2018
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
01.04.2018 - 15.08.2018
Bachelor NC: 15.06.2018; Master NC: 15.05.2018; Master frei:15.09.2018; Bewerbung über uni-assist
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
01.04.2018 - 15.08.2018
Bachelor NC: 15.06.2018; Master NC: 15.05.2018; Master frei:15.09.2018; Bewerbung über uni-assist
Einschreibefrist für die Rückmeldung
21.01.2019 - 01.02.2019
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

Kontakt/Ansprechpartner

Allgemeine Studienberatung
Hausanschrift
Eberhard-Leibnitz-Straße 2, 06217 Merseburg
Telefon
03461 / 46-2321
Telefax
03461 / 46-2378
Mitarbeiter
Ansprechpartner
Frau Elisa Unkroth
Telefon
03461 / 46-2321
Telefax
03461 / 46-2378

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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