Hochschulkarte

Verkehrsingenieurwesen

Technische Universität Dresden „HSZ TUDresden“ von Hans-Jürgen Räth Akrisios - Eigenes Werk. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons. Technische Universität Dresden (Foto: „HSZ TUDresden“ von Hans-Jürgen Räth Akrisios - Eigenes Werk. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons.)

Verkehrsingenieurwesen, Diplom

Studienort, Standort
Abschluss
Diplom
Abschlussgrad
Diplom-Ingenieur/-in
Zielgruppe
Regelstudienzeit
10 Semester
Akkreditierung
Nein
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Weitere Informationen

Was ist "Verkehrsingenieurwesen"?

Das Verkehrsingenieurwesen (auch Verkehrssystemmanagement) ist ein wissenschaftliches Fachgebiet der Verkehrswissenschaften, das sich mit der Betriebsführung sowie dem organisatorischen, technologischen und dem technischen Management von Verkehrssystemen, insbesondere im öffentlichen Verkehr, befasst (vgl. Verkehrszweige).
Das Verkehrsingenieurwesen entstand in der Mitte des 20. Jahrhunderts in Ergänzung zur konstruktionsorientierten Verkehrstechnik sowie zur betriebs- und volkswirtschaftlich orientierten Verkehrswirtschaftslehre. Arbeitsgegenstand des Verkehrsingenieurwesens ist somit insbesondere die Verkehrsbetriebstechnologie. Dabei übt das Fachgebiet eine Schnittstellenfunktion zwischen den verschiedenen technischen Bereichen aus.

Die Ausbildung zum Verkehrsingenieur erfolgt in der Regel im Rahmen eines ingenieurwissenschaftlichen Hochschulstudiums des Bauingenieurwesens, des Maschinenwesens (insbesondere Fahrzeugtechnik und Maschinenbau) und der Raum- bzw. Stadtplanung; jeweils mit dem entsprechenden Studienschwerpunkt (z. B. Verkehrsplanung und -technik) und ggf. einem weiterführenden Studium im Verkehrswesen.

Ausnahmen bildeten im deutschsprachigen Raum die Technischen Universitäten Berlin und Dresden. So wird an der TU Berlin ein grundständiger Studiengang Verkehrswesen (B.Sc.) sowie ein konsekutiver Studiengang Planung und Betrieb im Verkehrswesen (M.Sc. bzw. Dipl.-Ing. im ehemaligen, gleichnamigen Diplomstudium) angeboten. An der TU Dresden existiert seit 1952 (damals als eigenständige Hochschule für Verkehrswesen) der zehnsemestrige Diplomstudiengang Verkehrsingenieurwesen (Dipl.-Ing.).

Im Zuge des Bologna-Prozesses entstanden auch an anderen Hochschulstandorten Bachelor- sowie Masterstudiengänge, die sich an der Ausbildung zum Verkehrsingenieur orientieren, z. B. Verkehrsingenieurwesen und Mobilität (B./M.Sc.) an der RWTH Aachen, sowie Verkehrsingenieurwesen (B./M.Sc.) an der TU Braunschweig und an der Universität Stuttgart. Die fünf zuvor genannten Hochschulen sind zudem Mitglieder des Hochschulverbands TU9 German Institutes of Technology und erkennen ihre Abschlüsse ohne Einschränkungen untereinander an, so dass ein Hochschulwechsel (bspw. zwischen Bachelor- und Masterstudium) grundsätzlich möglich ist und ggf. nur einzelne Module nachgeholt werden müssen, falls sich die Profile unterscheiden.

Darüber hinaus gibt es an der TU Dresden den Studiengang Bahnsystemingenieurwesen (M.Sc.) sowie an der TU Harburg die Studiengänge Logistik und Mobilität (B.Sc.) bzw. Logistik, Infrastruktur und Mobilität (M.Sc.). Ein Bachelor- sowie Masterstudiengang im Verkehrswirtschaftsingenieurwesen (B./M.Sc.) kann an der Uni Wuppertal belegt werden.

Außerdem gibt es, begünstigt durch die zunehmende Nachfrage nach Experten für Verkehrs- und Mobilitätsfragen, die Möglichkeit eines Studiums im Verkehrsingenieurwesen mittlerweile auch an Fachhochschulen, wie z. B. im Bachelorstudium Verkehrs- und Transportwesen (B.Eng.) an der FH Erfurt sowie im Masterstudiengang Urbane Mobilität (Verkehrsingenieurwesen) (M.Eng.) an der Fakultät Bauingenieurwesen der TH Nürnberg. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen bietet zudem eine Auflistung deutscher Hochschulen an, an denen Studiengänge des Verkehrsingenieurwesens sowie weiteren verkehrsspezifischen Studiengängen angeboten werden.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Automobiltechnik; Fahrzeugtechnik; Verkehrstechnik
Schwerpunkt(e)
Bahnsystemtechnik; Eisenbahnverkehr und ÖPNV; Elektrische Verkehrssysteme; Logistik; Luftverkehr; Verkehrsplanung; Verkehrspsychologie; Verkehrssystemtechnik; Verkehrstelematik; Verkehrsökologie

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
nur Wintersemester

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
Anmerkung

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
14.10.2019 - 08.02.2020
Vorlesungsfreie Zeiten: Reformationstag: Do, 31.10.19 Buß- und Bettag: Mi, 20.11.19 Jahreswechsel: So, 22.12.19 - So, 05.01.2020 Vorlesungsfreie Zeit: Mo, 10.02.20 - Di, 31.03.20 Kernprüfungszeit: Mo, 10.02.20 - Sa, 07.03.20
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.06.2019 - 15.07.2019
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
01.06.2019 - 15.09.2019
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
-
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
01.06.2019 - 15.07.2019
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
01.06.2019 - 15.07.2019
Einschreibefrist für die Rückmeldung
-
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
-
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

Kontakt/Ansprechpartner

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 30.04.2020

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