Hochschulkarte

Geoinformationstechnologien

Technische Universität Dresden „HSZ TUDresden“ von Hans-Jürgen Räth Akrisios - Eigenes Werk. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons. Technische Universität Dresden (Foto: „HSZ TUDresden“ von Hans-Jürgen Räth Akrisios - Eigenes Werk. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons.)

Geoinformationstechnologien, Master of Science

Studienort, Standort
Abschluss
Master of Science
Abschlussgrad
Master of Science
Regelstudienzeit
4 Semester
Akkreditierung
Ja
Mastertyp nach Kultusministerkonferenz
konsekutiv
Studienformen
Vollzeitstudium; Teilzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
Bei einem Studium in Teilzeit verdoppelt sich die Regelstudienzeit.

Eignungsprüfung; Bewerbungsfrist: 15. Juli und 15. Januar

Was ist "Geoinformation"?

Geoinformation ist die Information über geografische Phänomene, die direkt oder indirekt mit einer auf die Erde bezogenen Position verbunden ist. (DIN ISO 19101). Geoinformationen werden durch die durch Zeichen codierten Geodaten repräsentiert. Diese stellen eine insbesondere durch Computer verarbeitungsfähige Form bodenbezogener Daten dar.
Der etwas unscharfe Begriff „Geoinformation“ wurde in den 1980er Jahren geprägt (im Deutschen Sprachraum u. a. auf den geowissenschaftlichen Tagungen AGIT und GeoLIS) und hat sich zu Beginn der 1990er Jahre weiter verbreitet. Er entspricht dem englischen „geospatial“ und lässt sich am besten mit „raumbezogene Informationen“ präzisieren.
„Geoinformation“ ist als Schlagwort zunächst in Vermessungswesen, Geografie und Kartografie, dann auch in die weiteren Geowissenschaften eingedrungen. Durch die Gründung des Deutschen Dachverbandes für Geoinformation (DDGI) 1994 und des österreichischen Pendants AGEO (Arbeitsgemeinschaft für Geoinformation) fand es rasch Verbreitung. Seit etwa 2000 haben zahlreiche Institutionen ihren Namen unter Nutzung von „Geoinformation“ geändert oder erweitert. Beispiele hierfür sind die Landesvermessungsämter Bayern (jetzt: „Landesamt für Vermessung und Geoinformation“), Hessen (jetzt: „Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation“) und Thüringen (jetzt: „Thüringer Landesamt für Vermessung und Geoinformation“) oder das Institut für Topographie und Kartographie der Universität Bonn (jetzt: „Institut für Kartografie und Geoinformation“). Auch Studiengänge an Hochschulen haben die Bezeichnung „Geoinformation“ aufgenommen, etwa in den Studienrichtungen Geodäsie und Geoinformation.
In Deutschland trat 2009 das Geodatenzugangsgesetz (Gesetz über den Zugang zu digitalen Geodaten – GeoZG) in Kraft. Das Gesetz dient dem Aufbau einer nationalen Geodateninfrastruktur. Es schafft den rechtlichen Rahmen für den Zugang zu Geodaten, Geodatendiensten und Metadaten von geodatenhaltenden Stellen („geodatenhaltende Stellen des Bundes und der bundesunmittelbaren juristischen Personen des öffentlichen Rechts“) sowie die Nutzung dieser Daten und Dienste, insbesondere für Maßnahmen, die Auswirkungen auf die Umwelt haben können.
Wissenschaftliche Vereinigungen befassen sich inhaltlich mit dem Thema Geoinformation, so etwa die Deutsche Gesellschaft für Kartographie, die Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie und Fernerkundung und der Deutsche Verein für Vermessungswesen.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Geodäsie
Schwerpunkt(e)
Modellierung, Erfassung, Verwaltung, Analyse und Präsentation von Geoinformationen

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen
Bachelor-Abschluss auf dem/den Gebiet/en Geoinformatik, Geodäsie und Geoinformation, Kartographie und Geomedientechnik, Geographie, Informatik oder Medieninformatik oder vergleichbar mit speziellen Kenntnissen in Mathematik, Geoinformatik, Kartographie, Photogrammetrie und Fernerkundung (siehe Eignungsfestellungsordnung)
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
08.10.2018 - 02.02.2019
Vorlesungsfreie Zeiten: Reformationstag: Mi, 31.10.2018 Buß- und Bettag: Mi, 21.11.2018 Jahreswechsel: Sa, 22.12.2018 bis So, 06.01.2019 Vorlesungsfreie Zeit: Mo, 04.02.2019 bis So, 31.03.2019 Kernprüfungszeit: Mo, 04.02.2019 bis Sa, 02.03.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
01.06.2018 - 15.07.2018
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
01.06.2018 - 15.09.2018
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
gemäß Bescheid der Hochschule
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
01.04.2018 - 15.09.2018
zulassungsbeschränkte Studiengänge: bis 15.07.2018 zulassungsfreie Studiengänge: bis 15.09.2018
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
01.04.2018 - 31.05.2018
Einschreibefrist für die Rückmeldung
01.07.2018 - 05.09.2018
gilt nicht für Neueinschreiber!
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
gemäß Bescheid der Hochschule
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
Im folgenden Link finden Sie eine Übersicht über alle Eignungsfeststellungsverfahren für grundständige Studiengänge. http://tu-dresden.de/studium/organisation/studienvoraussetzungen/eignungsfeststellung_grundstaendig Im folgenden Link finden Sie eine Übersicht über alle Eignungsfeststellungsverfahren für zulassungsbeschränkte Master-Studiengänge. https://tu-dresden.de/efv-weiterfuehrend Im folgenden Link finden Sie eine Übersicht über alle Eignungsfeststellungsverfahren für zulassungsfreie Master-Studiengänge. https://tu-dresden.de/studium/vor-dem-studium/ressourcen/dateien/immatrikulationsamt/studienvoraussetzungen/efv_ma_stg

Kontakt/Ansprechpartner

Fakultät Umweltwissenschaften, Fachrichtung Geowissenschaften
Hausanschrift
Hülsse-Bau (HÜL), Helmholtzstr. 10, 01069 Dresden
Ansprechpartner weiterführendes Studium
Ansprechpartner
Herr Prof. Dr. Lars Bernard

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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