Hochschulkarte

Betriebswirtschaftslehre

Technische Universität Bergakademie Freiberg „Glueck“ von RobertPorter - Eigenes Werk. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons. Technische Universität Bergakademie Freiberg (Foto: „Glueck“ von RobertPorter - Eigenes Werk. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons.)

Betriebswirtschaftslehre, Bachelor

Studienort, Standort
Freiberg
Internetseite
Abschluss
Bachelor
Abschlussgrad
Bachelor of Science
Regelstudienzeit
6 Semester
Akkreditierung
Nein
Studienformen
Vollzeitstudium; Internationaler Studiengang
Hauptunterrichtssprache
Deutsch
Anmerkungen zum Studiengang
(auch) integrierte int. Studiengänge, z.T. mit Doppelabschluss

Was ist "Betriebswirtschaftslehre"?

Die Betriebswirtschaftslehre (BWL; englisch business administration; auch Betriebsökonomie) ist eine Einzelwissenschaft innerhalb der Wirtschaftswissenschaften, die sich mit dem Wirtschaften in Betrieben (Unternehmen) befasst.

Wie ihre Schwesterdisziplin, die Volkswirtschaftslehre (VWL) (englisch economics), basiert die BWL auf der Annahme, dass Güter grundsätzlich knapp sind und dementsprechend einen wirtschaftlichen Umgang erfordern. Im Unterschied zur abstrakteren Volkswirtschaftslehre nimmt die BWL zumeist dabei die Perspektive von einzelnen Betrieben ein. Ziele sind die Beschreibung, Analyse und Erklärung sowie die konkrete Unterstützung der zumeist von mehreren Personen getragenen Entscheidungsprozesse in Unternehmen. Erkenntnisobjekt ist der Betrieb als Wirtschaftssubjekt und Entscheidungseinheit mit seinen betrieblichen Funktionen und allen wirtschaftlichen Vorgängen.

Die Betriebswirtschaftslehre gliedert sich in zwei Hauptbereiche: die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre (ABWL) und die Spezielle Betriebswirtschaftslehre (SBWL), welche wiederum in funktionale und institutionelle Betriebswirtschaftslehren unterteilt ist.

Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
Die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre (ABWL) befasst sich mit planerischen, organisatorischen und rechentechnischen Entscheidungen in Betrieben. Sie ist dabei funktions- und branchenübergreifend ausgerichtet. Die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre gibt einen Überblick über die Wissenschaft der Betriebswirtschaftslehre und legt dabei funktions- und branchenübergreifende Zusammenhänge dar. Ziel ist es, das fachübergreifende Denken und Entscheiden zu fördern.

Spezielle Betriebswirtschaftslehre
Die Spezielle Betriebswirtschaftslehre (SBWL) – bisweilen auch Besondere Betriebswirtschaftslehre (BBWL) genannt – fokussiert auf ausgewählte Fragen, die jeweils nur für bestimmte Unternehmen oder Unternehmensteile relevant sind. Hierbei gab es lange nur zwei verschiedene Ansätze, die Gebiete voneinander abzugrenzen: Institutionelle Betriebswirtschaftslehren betrachten alle Funktionsbereiche, jedoch immer nur für bestimmte Betriebstypen, die sich z. B. nach Branche, Betriebsgröße und -alter unterscheiden. Funktionale Betriebswirtschaftslehren fokussieren demgegenüber jeweils einzelne Funktionsbereiche in Betrieben, unabhängig von der jeweiligen Branche. Seit 1996 setzt sich immer mehr eine stärker differenzierte Gliederung durch, die von Jürgen Weber vorgeschlagen wurde. Neben den bisherigen institutionellen oder funktionellen Betriebswirtschaftslehren gibt es noch Faktorenlehren die sich mit bestimmten Produktionsfaktoren befassen, Führungslehren behandeln die Unternehmensführung entweder des Gesamtunternehmens oder bezüglich ausgewählter Führungsteilsysteme. Zuletzt gibt es noch Querschnittsfunktionslehren auch Metaführungslehren genannt, die die Koordination der einzelnen Gebiete betrachten.

Quelle: Wikipedia

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Betriebswirtschaftslehre; Marketing, Vertrieb; Wirtschaftswissenschaften, Ökonomie
Schwerpunkt(e)
Bankbetriebslehre; Baubetriebswirtschaftslehre; Bergwirtschaftslehre; Betriebliche Steuern; Forschungs- und Entwicklungsmanagement; Industriebetriebslehre; Marketing; Rechnungswesen und Controlling; Unternehmensführung und Personalwesen; Wirtschaftsinformatik

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studienbeginn
Sommer- und Wintersemester

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einer Eignungsprüfung

Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung ohne fachlicher Nähe zum Studienfach in Verbindung mit
  • dem Erwerb der fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung durch Prüfung
Anmerkung

Studienbeitrag

Studienbeiträge
Anmerkung zum Studienbeitrag

Internationalität

Internationaler Doppelabschluss möglich
Ja
Partnerhochschule, Staat
Wirtschaftsakademie Poznan, Republik Polen
Abschlussgrad


Partnerhochschule, Staat
Central European Univ. Budapest, Ungarn
Abschlussgrad


Partnerhochschule, Staat
Universite de Marne-la-Vallee, Französische Republik
Abschlussgrad


Partnerhochschule, Staat
Universita degli studi di Trento, Italienische Republik
Abschlussgrad


Partnerhochschule, Staat
Universite de Savoie Chambery, Französische Republik
Abschlussgrad


Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
15.10.2018 - 08.02.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
keine Zulassungsbeschränkung
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
15.06.2018 - 11.10.2018
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
15.06.2018 - 11.10.2018
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Einschreibefrist für die Rückmeldung
15.06.2018 - 31.08.2018
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen
entfällt

Kontakt/Ansprechpartner

Zentrale Studienberatung
Hausanschrift
Akademiestraße 6, 09599 Freiberg
Telefon
03731 / 39-2083
Telefax
03731 / 39-2418
Leiter
Ansprechpartner
Frau Dr.oec. Sabine Schellbach
Telefon
03731 / 39-3461
Telefax
03731 / 39-2418

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Die Informationen über die Hochschulen und deren Studienangebote werden durch Zugriff auf den Hochschulkompass der HRK erzeugt. Stand: 10.10.2018

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