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Hochschule Mittweida

Hochschule Mittweida „Mittweida-Grunert-de-Jacome-Bau“ von User:Kolossos - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons. Hochschule Mittweida (Foto: „Mittweida-Grunert-de-Jacome-Bau“ von User:Kolossos - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.)

Allgemeine und Digitale Forensik, Bachelor

Studienort, Standort
Mittweida
Internetseite
Abschluss
Bachelor
Abschlussgrad
Bachelor of Science
Regelstudienzeit
6 Semester
Akkreditierung
Nein
Studienformen
Vollzeitstudium
Hauptunterrichtssprache
Deutsch

Was ist "Allgemeine und Digitale Forensik"?

Gerade mal ein Jahrzehnt ist es her, dass sich in einzelnen Büros von Systemadministratoren und Strafverfolgungsbehörden intensiver mit der Auswertbarkeit digitaler Daten für Verfahrenszwecke beschäftigt wurde. Das bis dato wenig erforschte Feld der Computer-Forensik erregte zunehmendes Interesse, wurden schließlich immer mehr Daten auf Computersystemen vorgehalten. Zwar beschäftigten sich bereits in den 80er Jahren die ersten Pioniere mit der Frage, wohin welche Software welche Daten schreibt und wie gelöschte Daten wiederhergestellt werden können, doch wurde ihren ersten Erkenntnissen noch wenig Beachtung geschenkt. Erst mit der nahezu flächendeckenden Verbreitung von IT Systemen in Privathaushalten, Unternehmen, Behörden und bei Betreibern kritischer Infrastrukturen wurde der hohe Stellenwert von qualifizierten, digitalforensischen Untersuchungen erkannt. Schließlich wurden beispielsweise Verstöße gegen Unternehmensrichtlinien und Vorfälle gegen den Schutz geistigen Eigentums mehr und mehr mit Hilfe von Computern begangen.

Auch Straftäter sind seit Jahren dabei, sich die digitalen Medien zunutze zu machen. Sie verlagern herkömmliche Straftaten wie beispielsweise Betrug und Erpressung zunehmend in das Internet und schaffen sogar völlig neue Deliktsfelder, die IT Systeme nicht nur als Tatmittel, sondern auch als Angriffsziel nutzten. Digitale Spuren spielen heute in fast allen Ermittlungsverfahren eine Rolle.

Der Studiengang Allgemeine und Digitale Forensik an der Hochschule Mittweida leistet einen Beitrag für eine solide und fachspezifische Ausbildung an IT-Experten auf diesem Gebiet.

Der Alltag von Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung von Delikten verschiedener Bereiche ist mit dem Umgang großer Datenmengen verbunden. Diese Daten stammen aus unterschiedlichsten Quellen und müssen durch die Ermittler professionell gesichert, aufbereitet, verständlich gemacht und ausgewertet werden. Parallel dazu sind schnelle und effiziente Entscheidungen auf der Grundlage von Informationen und den recherchierten Beweismitteln gefordert. Neben den Strafermittlungsbehörden stehen private Sicherheitsfirmen vor ähnlichen Problemen.

Die gesamten Prozesse lassen sich durch den Begriff Forensik verallgemeinern. In diesen Begriff gehen neben der allgemeinen Forensik, welche das Verständnis und die Beurteilung von gängigen Methoden, wie genetischer Fingerabdruck, Gesichts- und Spracherkennung, sowie Toxikologische und ballistische Befunde beinhaltet auch die Computerforensik. Die Computerforensik beschäftigt sich mit dem Zustand eines Computersystems.

Quelle: Hochschule Mittweida vom 14.10.2018

Studienfeld(er) / Schwerpunkt(e)

Studienfeld(er)
Bioinformatik; Informatik; Softwaretechnik
Schwerpunkt(e)

Zugangs- und Zulassungsvoraussetzungen

Zulassungsmodus
Örtliche Zulassungsbeschränkung,zwingend mit NC
Studienbeginn
nur Wintersemester
Weitere Informationen zu Zugangs- und Zulassungsbedingungen

Studieren ohne Abitur: Zugangsbedingungen und Kontakt

Zugangsbedingungen
Meisterprüfung und/oder gleichwertige berufliche Aufstiegsfortbildung
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule

Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung mit fachlicher Nähe zum Studienfach
  • einem Beratungsgespräch an der Hochschule
  • einer Eignungsprüfung

Mehrjährige Berufsausbildung und/oder Berufserfahrung ohne fachlicher Nähe zum Studienfach in Verbindung mit
  • dem Erwerb der fachgebundenen Hochschulzugangsberechtigung durch Prüfung
Anmerkung
Voraussetzung ist gemäß § 17 Abs. 5 SächsHSFG eine abgeschlossene Berufsausbildung, eine mindestens dreijährige Berufserfahrung im erlernten Beruf, ein Beratungsgespräch an der Hochschule sowie das Bestehen einer entsprechenden Zugangsprüfung.
Vorbereitende Kursangebote
Ja
Interessenten ohne Hochschulzugangsberechtigung sowie Berufstätige, deren Ausbildung länger zurück liegt bzw. die Hochschulzugangsberechtigung über eine berufliche Weiterbildung erworben haben, können sich im Vorbereitungskurs "ACCESS COURSES" fit für das Studium machen.

Studienbeitrag

Studienbeiträge
Anmerkung zum Studienbeitrag
Für Fern- und weiterbildende

Studiengänge und für ein Zweitstudium

(nicht für konsekutive

Masterstudiengänge) können von der

Hochschule Studiengebühren erhoben

werden.

Hochschulweit geltende Fristen und Termine

Vorlesungszeit
01.10.2018 - 25.01.2019
Bewerbungsfrist für Fächer mit Zulassungsbeschränkung
15.10.2018 - 15.01.2019
Anmeldefrist für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
15.10.2018 - 15.01.2019
Einschreibefrist Studienanfänger für Fächer ohne Zulassungsbeschränkung
gem. Zul.-Bescheid
Bewerbungsfrist für EU-Ausländer
15.10.2018 - 15.01.2019
Bewerbungsfrist für Nicht-EU-Ausländer
Einschreibefrist für die Rückmeldung
gem. Zul.-Bescheid
Einschreibefrist für Hochschulwechsler
gem. Zul.-Bescheid
Fristen für Auswahlverfahren oder Eignungsprüfungen

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